00:00:00: Was ist das mit dir?
00:00:01: Ist das so laut im Büro oder bist du einfach nur so eine laute Dicke?
00:00:04: Das war ich über dich und damit moin und herzlich willkommen zur neuesten Folge von Ponio von Mittelfinger.
00:00:10: Mein Name ist Nicole Jäger und mir gegenüber sitzt wie immer auch in dieser Woche meine unnachahemliche, wahnsinnig gut aussehende, unglaublich bezaubernde, ein bisschen laut sprechende, beste Freundin für Lina Herrmann, moin für Lina.
00:00:21: Moin.
00:00:22: So, du hast mir jetzt erzählt den ganzen Abend, versuchst du schon ein bisschen leiser zu sprechen.
00:00:27: Das stimmt.
00:00:28: Und du versuchst auch mal nicht so ins Mikrofon zu brüllen.
00:00:30: Ja.
00:00:30: Weil wir bekommen regelmäßig den Hinweis, dass, wenn man gerade uns im Auto hört, dass man mich normal hört und du brüllst die Leute einfach an.
00:00:38: Ich glaube, die meisten haben sich schon dran gewöhnt.
00:00:41: Die sind dann am Regeln und machen immer so laut, leise, laut, leise.
00:00:44: Wer gerade redet.
00:00:46: Es haut dich dann halt aus der Bahn.
00:00:48: Aber tatsächlich haben wir das ... Ich habe das ... Ich will nicht sagen, wohlwollend zur Kenntnis genommen, sondern mit viel ... mit viel entzücken, könnte man eher sagen, zur Kenntnis genommen, dass mir heute Abend nicht die Ohren bluten, wenn wir uns unterhalten.
00:01:03: Musst wissen, ich, Neurodivagenta, voll Idiot, bin ja so ein bisschen sensibel, gerade auch so bei ... bei ... wenn's laut ist, ich hasse einfach lautstärke, sagen wir, wie's ist.
00:01:12: Ich hab einen sehr lauten Beruf, danach bin ich auch immer taub.
00:01:15: Und wenn wir uns unterhalten, wenn ich immer diejenige, die zwischendrin fragt so ... Ganz so ein bisschen leiser sprechen.
00:01:22: Und jetzt ist es mal ein bisschen unangenehm, das zu sagen.
00:01:24: Weil das sagt ja auch was Clara über mich aus.
00:01:26: Und es gibt immer keine richtig nette Art, das zu sagen.
00:01:28: Also ich sage es auch nicht unfreundlich.
00:01:30: Aber ich hab immer das Gefühl, so jemanden zu sagen ... Kannst du ein bisschen leiser sprechen?
00:01:34: Ist doch ein bisschen wie so, hey, no
00:01:36: offense.
00:01:37: Aber musst du so aus dem Mund riechen?
00:01:39: Weißt du, was ich meine?
00:01:40: Ja, ja.
00:01:41: Es gibt so keine richtig so, hey, also ich sage mal so, das liegt auch wirklich nicht an dir.
00:01:45: Es liegt an mir.
00:01:45: Ich
00:01:46: bin ja laut, ne?
00:01:47: Du bist ja eine
00:01:49: laute Dicke.
00:01:51: Und ich bin so eine ... Laute Dicke, nicht gut aushaltende Dicke.
00:01:58: Oh, aber so Menschen, die so extra laut sind, weißt du, was ich mein?
00:02:01: Ob ich das habe, vor allem wenn Männer das auch haben.
00:02:03: Wie immer so, gerade in so öffentlichen Kontext mit mehreren Leuten aus dem öffentlichen Sinne von auf einer Party, sich immer herausstellen müssen, durchs extra laut sein.
00:02:13: Kann ich nicht, ne?
00:02:14: Da werde ich, mach mich sauer.
00:02:16: Weil ich
00:02:16: wütend.
00:02:17: Ja, ich mach das ja auch nicht extra.
00:02:19: Meistens ist es bei mir so, wenn ich so aufgeregt bin oder über was ... reden,
00:02:23: wo ich
00:02:25: so, ich muss mich jetzt auch gerade sehr zusammenreißen, nicht noch lauter zu werden.
00:02:29: Aber das merke ich auch gar nicht.
00:02:31: Oder also bei anderen ist es ja vielleicht auch, ich möchte der lauteste, ich möchte das mich alle hören.
00:02:36: Das habe ich ja gar nicht, sondern einfach nur so
00:02:39: Freude.
00:02:41: Freude und Freude ist bei dir laut.
00:02:42: Freude
00:02:42: ist bei mir laut.
00:02:43: ... bis ich platze.
00:02:48: Aber ... ...
00:02:49: nee, ich hab das ja auch ... ... also in den Momenten, wenn du mir dann sagst ... ... kannst du ein bisschen leiser sein ... ... oder ein bisschen, ja, leiser sein ... ... merk ich's dann auch ... ... und frag mich gleichzeitig ... ... warum bin ich eigentlich so laut?
00:03:02: Warum ist das so?
00:03:02: Also als Oma noch gelebt hat, ... ... da war ja klar, wenn ich von Oma kam, war ... ... warst
00:03:07: du mich ja auch in Grund und Boden gebrüllt, ... ... wenn du,
00:03:10: wenn du,
00:03:11: wenn wir uns getroffen haben ... ... und du direkt von Oma hergekommen bist ... Kommst rein und dann erst mal mit so'n, als hättest du so'n, so'n Megafond.
00:03:18: Ja.
00:03:18: Bam!
00:03:19: Erst mal sowieso total aufs Senden und dann in einer Lautstärke.
00:03:22: Okay, ja, Frau muss sich das von der Seele reden, verstehe ich alles.
00:03:25: Aber so in ungefähr zwei Stunden werde ich mal ganz freundlich
00:03:27: sein, so, hey!
00:03:29: No offense, aber man kann es so
00:03:30: auf dem Herd zu brüllen.
00:03:33: Das war aber auch wirklich immer schlimm, weil das war ja, die war ja dann auch schwerhörig.
00:03:39: Und da musste ich wirklich so laut brüllen, dass ich schon ... dass es schon anstrengend war.
00:03:44: Also dass es wirklich anstrengend war, wenn du länger sprichst, das Level an Volumen zu halten.
00:03:52: Hat sie nicht auch immer den Fernseher richtig laut?
00:03:55: Ich wäre übrigens gestorben.
00:03:56: Du hast mir das ja mehrfach gesagt, dass er immer in super laut konstant der Fernseher lief.
00:04:01: Das war bei meiner Oma auch so.
00:04:02: Das ist so ein Oma-Ding.
00:04:03: Da lief die ganze Zeit der Fernseher und richtig laut.
00:04:06: Und man hat den auch nicht leiser gemacht, sondern man hat gegen angebrüllt.
00:04:10: Ja, ja,
00:04:10: genau.
00:04:11: Das ging ja nicht.
00:04:11: Ich hab immer gesagt, Oma, jetzt geht nicht, kann nicht.
00:04:13: Wir müssen den Fernseher leiser machen.
00:04:15: Und dann nimmt sie die Fernseher und holt ihn erst mal von so sieben und dreißig.
00:04:18: Weil sie meinen Fernseher ist auf sieben von der Lautstärke.
00:04:21: Regelung und ihre so sieben und dreißig oder höher.
00:04:23: Und erst mal wieder runter.
00:04:24: Also klar, Oma hat nicht gut gehört.
00:04:25: Hatte Oma Hörgeräte?
00:04:26: Selbstverständlich.
00:04:27: Hat sie die getragen?
00:04:28: Nein, weil Hörgeräte sind nur nur was für alte Leute.
00:04:30: Das war wirklich ihre Argumentation.
00:04:32: Ich bin immer so, Oma, machst
00:04:33: du mich wahnsinnig?
00:04:34: Meine Oma meinte dann immer so, sie hat sich erst, als sie noch jünger war, ja, so in ihren keiner, siebziger, frühen, achziger, darüber amüsiert, dass alte Leute halt ihre Hörgeräte nicht hören oder nicht nutzen, so aus Eitelkeit.
00:04:50: Und sie hatte gar kein Problem mit.
00:04:52: Als sie dann aber älter war und sie gebraucht hätte, war es so, nee, mit denen hört man nicht so gut.
00:04:58: Da sind die Nebengeräusche immer so laut.
00:05:00: Und das mag sein, weiß ich, ich bin jetzt kein Hörakustiker.
00:05:04: Ich kann mir aber durch auch vorstellen, also die werden ja nicht die ganze Welt einfach... super laut machen und besonders die Nebengeräusche.
00:05:15: Ganz besonders die Nebengeräusche.
00:05:16: Also jedes Knister und Schlurfen, was du so um sich drum hast, keine Ahnung, das wird extra laut gemacht.
00:05:23: So wie bei Filmen, wo die nicht richtig abgemischt sind, wo dann die Musik so laut ist, während die irgendwie sprechen und so.
00:05:30: Und das ist dann, das kann ich mir nicht vorstellen.
00:05:33: Also klar gibt es sicherlich Unterschiede in der Qualität von Hörgeräten so.
00:05:38: Das ist es,
00:05:38: ja.
00:05:39: Das ist es.
00:05:40: Aber ...
00:05:42: Ich hätte jetzt gedacht, dass es meistens so alles sehr laut ist.
00:05:45: Und dann hörst du halt alles laut und kannst dich gut unterscheiden.
00:05:50: Oder es ist halt...
00:05:51: Ich glaube, das ist so eine Mischung aus, je nachdem, wie qualitativ hochwertig ist dein Hörgerät.
00:05:57: Und was für eine Art von Schwerhörigkeit hast du?
00:06:01: Ich hab Gebärdensprach-Doll-Menschen studiert und da war das Thema natürlich so Cochlear Implantat und da hast du irgendwie nicht nur mit komplett tauben Menschen zu tun, sondern auch mit Menschen, die schwer hören, also die so achtzig, neunzig Prozent schwerhörig sind.
00:06:17: Und da natürlich auch versucht wird, kann man das unterstützen.
00:06:21: Und die haben auch ganz häufig Probleme damit.
00:06:25: dass alles dann plötzlich viel zu laut ist oder dass bestimmte Töne viel zu laut sind, weil da das Gehör natürlich auch kaputt ist.
00:06:32: Also ich glaube, das ist nicht leicht, das richtige Hörgerät zu finden.
00:06:35: Ich stelle mich ein bisschen vor wie bei einer Brille halt.
00:06:37: Da braucht es ja auch eigentlich einen guten... Also jemand, der es vernünftig dir eine Brille einschält, weil wenn das irgendein Kasper macht, hatte ich auch schon, dann gehst du raus und irgendwie der Bordstein ist schief und alle sind irgendwie so unterschiedlich groß und man geht immer so leicht seitwärts, weil völlig verhundeste Brille, das war richtig toll.
00:06:54: Da gewöhnen sie sich noch dran, geben sie sich so ein paar Tage,
00:06:58: ey.
00:06:58: So zwei Jahre später muss der Bordstein immer noch so schief sein.
00:07:02: Ich habe auch wirklich, ich habe gedacht, ich hätte, also wenn du das Gefühl hast, du hast die ganze Zeit hart einem Tee, weil deine Brille dir die Welt so verzerrt, nee, aber so stelle ich mir das dann.
00:07:09: auch vor.
00:07:10: Aber ja, keine Ahnung.
00:07:12: Übrigens Äh, solltest du schwerhörig werden, kriegst du auf jeden Fall Hörgeräte und notfalls drücke ich sie dir selber rein und babbel sie fest mit Gaffertape, weil wenn du mich die ganze Zeit anbrüllst, ist hier was los.
00:07:22: Und ich bin nicht zu eitel für Hörgeräte.
00:07:24: Null.
00:07:25: Ich auch, ich auch nicht, das würde ich auch nicht machen.
00:07:27: Ich würde mir auch, wenn ich merke, das mache ich jetzt teilweise auch schon, ähm, nicht weil ich schwerhörig bin, komme ich gleich zu, wenn ich merke, dass ich den Ton von etwas nicht höre, also ein Film nicht richtig verstehen kann, weil es zu leise ist, dann würde ich mir Kopfhörerohren holen.
00:07:42: und die aufsetzen anstatt den ganzen Raum, inklusive aller meiner Nachbarn und Leute, die da vielleicht auch noch mit mir zusammen wohnen, in dieser Volumen.
00:07:52: Das war bei meiner Oma auch wirklich wirklich schlimm.
00:07:57: Die war eigentlich ihr ganzes Leben, oder mein ganzes Leben, muss ich wahrscheinlich eher sagen, durch immer eine Werbung wird immer leise gemacht.
00:08:05: Also jetzt, dann plötzlich mussten sie laut sein.
00:08:09: Die Begründung, warum der Fernseher auch immer an war, selbst wenn er nur auf Gemütet war, ist sonst sonst in der Ecke so dunkel.
00:08:18: Und eine Lampe wäre gar keine Option gewesen.
00:08:21: Da war eine Lampe.
00:08:22: Direkt hinter Fernseher.
00:08:24: Dann war halt so eine schwarze Fläche.
00:08:26: Ja, der Fernseher.
00:08:27: Die
00:08:27: Lampe hat da keiner gesehen.
00:08:28: Da stand halt ein Fernseher vor.
00:08:29: Was will sie machen?
00:08:30: Der war schwarz.
00:08:31: Das geht ja nicht.
00:08:33: Das war auch so...
00:08:35: Oma-Logik.
00:08:37: Aber ich wäre auch nicht zu eitel.
00:08:39: Ich würde mir so was... sofort holen.
00:08:42: und vor allem es gibt ja auch mittlerweile Hörgeräte.
00:08:45: Also klar, man muss dann abwägen, kann man sich die leisten oder will man sich die leisten, so eine, die auch nur, die, die winzig sind, die du gar nicht siehst, da kommt so eine kleine Antenne aus dem Ohr.
00:08:56: Ja, die sind Schweine teuer.
00:08:57: Ja, genau, so einen kleinen Kollegen, wo ich
00:08:59: nur durch Zufall
00:09:01: mit gemerkt habe, gesehen habe, dass diese Antenne aus dem Ohr kommt und dachte, ach so, guck
00:09:05: mal.
00:09:05: Du hast immer daran gezupft und
00:09:07: du hast da
00:09:08: einen Haar.
00:09:10: Ah!
00:09:12: Bei meiner Oma war's aber auch, glaub ich, so ... Dinge, die sie reingeschoben hat ins Ohr.
00:09:19: Also, ich ... Dreck.
00:09:20: Und
00:09:21: schwupsen wir bei Dinge, die sich Oma reinschiebt.
00:09:23: Da
00:09:24: bist du jetzt mal hingegangen.
00:09:27: Nein.
00:09:28: Dein andauerter Mann implizit.
00:09:31: So ... Dinge, die nur in Ohrenarzt rausholen kann auch wieder.
00:09:35: Also, Dreck.
00:09:36: So ... Und ich weiß nicht, ob das sich im Alter einfach ansammelt oder ob sie einfach nur mit Wattestäbchen schön weiter reingestopft hat.
00:09:46: Keine Ahnung.
00:09:48: Ja, auf jeden Fall, wenn ich um den Kreis mal zu schließen, wenn ich von da war, da war ich dann richtig laut.
00:09:54: Da war ich auch selbst so abgespannt vom Konstant laut sein müssen.
00:10:04: dass ich gar nicht mich selbst runter regulieren konnte, ohne dass noch mal gespiegelt wurde von dir oder so.
00:10:11: Okay, brauchst du schreien?
00:10:12: Aber dafür hast du ja mich.
00:10:14: Ich gucke dich dann an, höre auf zu blinzeln.
00:10:17: Und frage dich ganz, ganz liebevoll, ob du auch noch mal vor hast, die Fresse zu halten.
00:10:24: Oder ob du mir jetzt den Rest des Tages anbrillst.
00:10:29: Ja, nee, aber ... Ich hab ja das ganz häufig, dass mir Dinge viel zu laut sind.
00:10:35: Aber ich liebe diesen Moment und den kennst du auch, wenn man ... ... ist so einer konstanten Geräuschquelle ausgesetzt ist.
00:10:41: Ich gebe gleich ein Beispiel dafür.
00:10:43: Und plötzlich hört das auf.
00:10:44: Ja.
00:10:45: Beispielsweise Dunstabzugshaube.
00:10:47: Ja.
00:10:47: Ausmachen nach ein paar Stunden kochen.
00:10:49: Oder ich hab das Backstage ganz häufig, dass da so große Kühlschränke stehen für so, für so Getränke.
00:10:54: Und die machen einen Lärm, diese Bar, das sind diese Bar-Kühlschränke mit der Glasfront so.
00:10:59: Und wie häufig, irgendwie im Backstage-Bereich nicht, erst ich komm rein ... ... und ziehe erst mal diesen Kühlschrank raus, also aus der Wand.
00:11:07: Also hier, dann steckt ... Ja, ich kann das nicht.
00:11:09: Oder auch so nach einer Show, eines der besten Gefühle wirklich nach der Show ins Auto und dann die Tür zu machen, weil da drin ist natürlich super leise.
00:11:18: Und dann irgendwie ist es natürlich auch die Karate, ich fahre, ist auch leise.
00:11:21: so und die Welt ist so aus, weißt du, wenn diese ganze Lärmdruck so aufhört, weil plötzlich was aufhört oder plötzlich der Kühlschrank endlich die Fresse hält, auch der eigene so oder irgendwas, was eben die ganze Zeit noch so rum gelernt hat, ohne dass du ... Weißt du, was ich mein?
00:11:37: Ja, ich bin hier rum mitbekommen.
00:11:39: Meine Heizung.
00:11:41: Ich hab ja Nachtspeicherheizung.
00:11:42: Das ist auch ein Traum wirklich.
00:11:45: Teuer
00:11:45: und sinnfrei, geil.
00:11:47: Ja, kann man nicht heizen, wenn man sie braucht.
00:11:51: Und die funktioniert, meine zumindest, die ist keine Ahnung.
00:11:55: Ich wohne da seit ... ... fünfzehn Jahren.
00:11:57: Und die war ja vorher schon drin.
00:11:59: Also, die ist bestimmt dreißig Jahre, wenn ich älter.
00:12:02: Und die macht man ja erst mal am Heizkörper an.
00:12:06: Und dann hat man noch an der Tür so ein Regler, wo du im Prinzip ein Plüster in dem Heizkörper aktivieren kannst, wenn die Wohnung nicht warm oder das Zimmer nicht warm genug wird.
00:12:16: So.
00:12:17: Und dieser Plüster macht aber konstant Geräusch.
00:12:20: Und wenn es jetzt so kalt ist, ich kriege ja meine Bude mit der Heiz, wenn wir im Wohnzimmer bleiben, das Wohnzimmer, nicht viel höher als siebzehn, achtzehn Grad geheizt.
00:12:32: Wenn die auf volle Pulle heizt, oder?
00:12:34: Und dieser Plüster auch die ganze Zeit an ist.
00:12:38: Und das geht nach Gradzahlen, so dieser Regler.
00:12:43: Und es steht immer so zwischen zehn und fünfzehn.
00:12:46: Und der geht dann halt an oder aus, je nachdem, ob die Luft drumherum, also immer wenn ich draußen reingehe, wird es dann halt kurz kalt, dann geht er wieder an.
00:12:55: Und das geht halt konstant.
00:12:57: Und wenn die Nachspeicherheizung leer ist für den Tag, also kalt und nicht mehr nach, Geht aber der Plüster weiter, weil er ja versucht weiter zu heizen.
00:13:09: Der Plüster weiß ja nicht, dass die Heizung leer ist.
00:13:11: Das
00:13:11: ist überhaupt nicht nervig.
00:13:12: Nee, und dann geht er die ganze Zeit an.
00:13:14: Und das ist, jedes Mal, wenn er dann ausgeht, merke ich so, wow, das hat mich so die ganze Zeit unterschwellig genervt.
00:13:20: Es stresst auch total.
00:13:22: Lärm ist ein total hoher Stressfaktor.
00:13:25: Also, ihr habt auch die Klimaanlagen.
00:13:28: Alles, was so konstant irgendwie blöde Geräusche macht.
00:13:32: Irgendwelche Summtöne von sich gibt oder so, die du vielleicht auch erst mal gar nicht zuordnen kannst.
00:13:39: Aber ich möchte mal kurz sagen zu unserer Ehrrettung, das betrifft nicht nur dich.
00:13:46: Ich sage auch Mark regelmäßig, irgendwie er möge bitte leiser sprechen, vor allem wenn er neben mir im Auto sitzt.
00:13:50: Mark ist ja auch, Mark hat ja ADHS oder so was ähnliches.
00:13:53: Wir wissen es nicht so genau.
00:13:54: Das ist eine so mutierte Form.
00:13:55: Ja, irgendwas ist das und weiß er auch selber und wir spielen ja regelmäßig auch mit dem Auto, spielen wir mit Mark.
00:14:01: ja ADHS, Bingo.
00:14:03: Also heißt... Das Spiel geht wie folgt.
00:14:09: Man droppt in Mark's Beisein ein Wort oder ein Ton, von dem man ausgeht, dass er den aufgereift und daraus etwas macht und guckt, was passiert.
00:14:20: Und es gibt wirklich eine ganze Batterie.
00:14:22: Größe gehen raus an den Markt.
00:14:23: Du hörst das ja dann wahrscheinlich.
00:14:26: Eine ganze Batterie an Worte, die man droppen kann.
00:14:28: Nur dieses Wort.
00:14:28: Und er fängt dann an, sofort daraus einen Satz zu bauen oder immer die gleiche Antwort darauf zu geben.
00:14:33: Enko.
00:14:34: So
00:14:35: ein
00:14:36: Pinkfong.
00:14:36: Ja, ja.
00:14:38: Oder man macht zum Beispiel was ich gerne mache.
00:14:40: Ich sitze neben ihn und mache... Nur das.
00:14:44: Und dann fängt er an.
00:14:45: Und dann geht es wieder so.
00:14:50: Und das kann man über Stunden mit ihm machen.
00:14:52: Das ist sehr unterhaltsam.
00:14:54: Ich empfehle euch das.
00:14:55: Schnappt euch mal ein ADS-Leures-Vertrauens.
00:14:58: Und dann triggert den einfach mal durch die ganze Zeit.
00:15:01: Guckt mal raus, findet mal heraus.
00:15:03: Weil das ist nämlich das Schöne, wenn er sich, auch wenn er sich so in, in, in, in, in, keine Ahnung, in Rage redet oder sowas.
00:15:08: Einfach sowas dropen.
00:15:09: Dann fängt sofort so ... Super.
00:15:14: Aber der ist halt auch gerne ... Das sag ich auch gerne mal so.
00:15:18: Könntest du ein ganz kleines bisschen weniger laut vor dich hinquasseln?
00:15:24: Schmatzen,
00:15:25: essen?
00:15:26: Ja, alles.
00:15:27: Alles, ja.
00:15:27: Oder pfeifen.
00:15:29: Aus irgendwieem Gründen pfeift Marc wahnsinnig gerne.
00:15:32: Aber nur im Auto.
00:15:34: Nur.
00:15:34: Er pfeift nicht in meinem Haus.
00:15:35: Er pfeift nicht an der Bühne, schon gar nicht hinter der Bühne.
00:15:38: gefällig ist keiner.
00:15:40: Aber Marc ist nie, der pfeift nie nur im Auto.
00:15:44: Wir sitzen im Auto, du kannst die Uhr danach stellen, wir setzen uns ins Auto fünf Minuten später.
00:15:48: Pfeift der sich, der zereller der sich mal zu Recht wie so ein Hundertdreißig Kilo Spatz.
00:15:53: Und du nimmst auch so, warum denn?
00:15:55: Und es nervt
00:15:56: dir nichts, nervt
00:15:57: mehr als wenn der jemand ins Ohr pfeift.
00:16:00: Vielleicht bin ich auch ein bisschen extrem, weil mich triggern ganz viele Dinge.
00:16:04: Es ist sehr einfach, mir auf den Sack zu gehen.
00:16:06: Weil ich muss immer so, mein Gott, was soll das heißen?
00:16:08: Na was?
00:16:09: Was?
00:16:11: Ich wollte dich unterstützen.
00:16:13: Das kam ein bisschen zu schnell.
00:16:16: Aber ... ja, also sofern.
00:16:18: Aber kann
00:16:19: er denn pfeifen?
00:16:20: Weil ich kann zum Beispiel nicht mehr pfeifen.
00:16:22: Du kannst nicht pfeifen?
00:16:23: Ich konnte mal pfeifen.
00:16:24: Pfeif mal.
00:16:30: Muss ich schon lauter
00:16:31: werden und ... Naja, das geht doch
00:16:35: aber
00:16:35: noch.
00:16:35: Ja, aber
00:16:36: so Liederpfeifen, sodass man sie auch klingt und nicht immer so ... Das war jetzt so mehr Pfeifen aus dem letzten Loch.
00:16:43: Aber man kann ja auch pfeifen und das klingt nach einem Lied.
00:16:49: Nee, er kann pfeifen, aber er kann nicht schnipsen.
00:16:51: Kannst du schnipsen?
00:16:52: Ja, aber nur mit rechts.
00:16:55: Ja?
00:16:55: Ja, mit links kommt kein Geräusch.
00:16:57: Es gibt ja so Dinge.
00:16:59: Ich kann Schnipsen mit beiden Fingern sehr gut, kann aber viele andere Dinge dafür nicht.
00:17:04: Und es ist manchmal so bei Schnipsen oder Pfeifen.
00:17:06: Pfeifen kann ich auch ein bisschen, aber nicht so richtig gut.
00:17:10: Manchmal ist es so, ich versteh nicht, wie man nicht schnipsen kann.
00:17:12: Weißt du, was ich meine?
00:17:14: Wo ist das Problem?
00:17:15: Wie kann man nicht schnipsen?
00:17:16: Oder wie kann man nur mit einer Hand schnipsen kann?
00:17:19: Mit der anderen ist das gleiche Ding.
00:17:21: Aber ich hab das auch so, die Leute, die auf zwei Fingern pfeifen können, wie häufig ich in meinem Leben versucht hab, auf zwei Fingern zu pfeifen.
00:17:26: Egal, ob es die zwei sind, die man, also Zeigefinger und Daumen, oder ob es zwei Zeigefinger oder Zeigefinger.
00:17:32: Oder mit zwei Händen.
00:17:33: Zwei Füßen, mit zwei Bamboschstäben.
00:17:36: Oder nur so mit der
00:17:37: Zunge.
00:17:37: Ich kann das nicht.
00:17:38: Ich glaube nicht, dass ich das nicht schon versucht habe.
00:17:40: Vorzugsweise morgens um drei war mein Affengehirn dann der Meinung, weil wir müssen das jetzt ausprobieren.
00:17:45: Keine ich
00:17:46: nicht.
00:17:46: Ich auch nicht.
00:17:47: Ich habe auch immer diese ganzen Anleitungen aus Bildern oder mit Noton oder mit Video dazu.
00:17:54: Erst die Hand, der Finger so und dann musst du es da von links an die Zunge und dann die Zunge und dir.
00:18:02: Was dabei rauskommt, ist vor allem so ein Spucke-Regen.
00:18:07: Das wird ja jetzt auch wieder kommen.
00:18:07: Es werden ja Leute anschreiben und zum einen sagen, ja, vielen ja, war in dieser Folge so komisch leise.
00:18:13: Und dann so dieses, ja, und du musst dann die Fingerspitzen gegen die Zunge, die musst du dann so nach hinten drücken, ja, können das Lastes direkt bleiben.
00:18:19: Wer dich ausprobieren, ja, wird es funktionieren?
00:18:21: Nein.
00:18:23: Nein wird es nicht.
00:18:24: Aber ho, zum Thema Lastes direkt bleiben.
00:18:27: Ich hab eben gerade, bevor wir losgelegt haben, mal geguckt.
00:18:30: ... wann wir angefangen haben mit diesem Podcast.
00:18:34: Hast du ein Gefühl dafür, wie alt Ponyhof ... ... im Mittelfinger schon ist?
00:18:39: Ich glaube, wir
00:18:39: haben ... Ich nehme es noch weg.
00:18:40: Ich hatte es nämlich nicht.
00:18:41: Ich war ein bisschen überrascht.
00:18:43: Ich würde
00:18:44: jetzt sagen, dass wir vor ... ... zu Corona angefangen haben, also vor fünf Jahren.
00:18:50: Ja, knapp.
00:18:51: Februar, einundzwanzig.
00:18:53: Einundzwanzig?
00:18:53: Also veröffentlichtes Februar, einundzwanzig.
00:18:55: Marc hatte nämlich vorhin gesagt, hey, ich hatte gerade Facebook daran erinnert, dass irgendwie, ich, und sein erstes Mal, er war, du warst nicht da, Marc ist eingesprungen bei Pony auf den Mittelfinger, hier der Poster zu.
00:19:07: Und er meinte, das war Folge,
00:19:08: v.a.,
00:19:09: nagell mich doch fest, irgendwo zwischen vierzehn und fünfzig.
00:19:12: Das heißt, da gab es diesen Podcast.
00:19:13: ja, offensichtlich schon knapp ein Jahr.
00:19:15: Und dann meint sie, Alter, das ist jetzt vier, fünf Jahre alt.
00:19:19: Und ich fahre so, ist so, nein.
00:19:20: Also, klar, wir haben jahrelang Pause gemacht.
00:19:23: Und davor waren wir auch mal ein halbes Jahr oder so nicht da.
00:19:26: Aber trotzdem, nee, die gibt's noch nicht so lang, doch.
00:19:29: Wir gehen, wir werden alt.
00:19:30: Wir
00:19:30: werden alt, ja.
00:19:33: Bald können wir so Dinge behaupten, wie die Leute wachsen mit uns auf.
00:19:36: Na ja, also bald so in zehn Jahren.
00:19:37: Aber bald.
00:19:39: Ja.
00:19:39: Wir haben sehr junge Hörer teilweise.
00:19:41: Echt?
00:19:41: Ja.
00:19:42: Ist das ...
00:19:43: Nein, das ist nicht gut, glaub ich.
00:19:46: Ratsam
00:19:47: wäre.
00:19:47: jetzt meine.
00:19:48: Also, nehmt ... Also, liebe Unter-Achzehnjährige, die uns hören, nehmt uns nicht als Beispiel.
00:19:54: Ja.
00:19:55: Nur als schlechter.
00:19:56: Nicht
00:19:56: als ... Ja.
00:19:57: Als abschreckendes.
00:19:58: Ja.
00:19:59: Hört es euch einfach an und verbucht es unter Dadaismus.
00:20:03: Ja.
00:20:03: Und
00:20:04: frag mal eure Eltern, ob sie schon mal auf einer Bukake-Party wusste das.
00:20:08: Ich wusste das.
00:20:09: Ich
00:20:09: wusste.
00:20:10: Ich hab eben ... Ich hab eben ... Ich hab eben grade gesagt, ich wollte es einwerfen und dachte so, Nicole, sagt nicht Bukake Party.
00:20:18: Sagt nicht Bukake, sagt nicht Bukake.
00:20:22: Woher kommt das?
00:20:22: mal kurz, damit die Leute das ein bisschen einordnen können?
00:20:25: Filina ist halt ständig auf Bukake Party.
00:20:27: Nein.
00:20:29: Nein, das ist nicht.
00:20:30: Wir hatten das ganz am Anfang mal von Pornio von Mittelfinger.
00:20:33: Da haben wir auch über, aus irgendwelchen Gründen gesagt, googelt nicht, wenn ihr nicht wisst, was eine Bukake Party ist.
00:20:39: Google es nicht.
00:20:41: Es ist etwa so, als würde man sagen, denk, versuch jetzt mal, zehn Minuten lang nicht an einen Rosa-Känguru-Ur zu denken.
00:20:48: Natürlich haben das reihenweise Menschen ge-googelt und mich danach angeschrieben, weil du blöde Kuh bist ja fein raus, ich kann mal ja online nicht erreichen, und mich angeschrieben und gefragt, was mit uns eigentlich kaputt ist.
00:21:00: Weil aus irgendwelchen Gründen haben Menschen das Google nicht mitgeschnitten.
00:21:06: Googled und dann
00:21:07: haben sie, dann kamen wir so blank und dann Bukake Party.
00:21:11: Und das wird jetzt wieder passieren.
00:21:12: Ja.
00:21:12: Und sie werden es googlen und sie werden uns fragen, ob wir eigentlich einen Arsch offen haben.
00:21:15: Ja,
00:21:16: das, das ist ein anderes Thema.
00:21:18: Da müsstet ihr für Fisting.
00:21:21: Nee.
00:21:22: Gugeln.
00:21:23: Na aber, ich könnte mir vorstellen, dass die junge Hörerschaft eher weiß, was es ist als die ältere Hörerschaft.
00:21:30: Ja, weiß ich, steine These, keine Ahnung.
00:21:34: Also ich weiß, was es ist, du weiß, was es ist.
00:21:37: Ja gut, wir sind auch, wir sind, ich bin dreiundvierzig, das ist noch nicht so.
00:21:40: Ja.
00:21:41: Gigantisch alt.
00:21:42: Ja, ich meine jetzt die unter achtzehnjährigen, für die wir gerade angesprochen haben.
00:21:47: Nun, ich schwenke
00:21:50: einen nochmal direkt
00:21:51: über zum, wieso?
00:21:54: Wieso?
00:21:56: Es ist, wieso?
00:21:57: Driftet?
00:21:58: Egal.
00:21:59: Das
00:22:00: mach ich fertig.
00:22:01: ... fünf Jahre ist schon jetzt oder knapp ... ... ist es im
00:22:06: Jahr ... ...
00:22:06: ist es im Jahr ... ... ist es im Jahr ... ... ist es im Jahr ... ... ist es im Jahr ... ... ist es im
00:22:17: Jahr ... ... ist es im Jahr ... ... ist es
00:22:21: im Jahr ... ... ist es im Jahr ... ... ist es im Jahr ... ...on er.
00:22:25: Ja?
00:22:26: Nein.
00:22:28: Danke.
00:22:28: Nein,
00:22:29: tun wir nicht.
00:22:30: Nein, das tun wir nicht.
00:22:31: Aber ... ... könnten wir mal machen.
00:22:32: Apropos irgendwie ... ... ich ... ... du merkst, ich ... ... ich hole uns weg ... ... von dieser Thematik.
00:22:38: Also guck mich nicht so an.
00:22:40: Ich versuche ... ... ich versuche ... Du warst ja natürlich noch beim Kuchen.
00:22:43: Ich versuche ... ... Galant ... ... von diesem Thema wegzuschwenken.
00:22:48: So, also hilf mal ein bisschen mit ... ... in meinem Schwenken.
00:22:50: Ja, okay.
00:22:52: Ich bin ... richtig pleased, kann man sagen, also sehr, sehr, sehr, sehr, sehr happy mit dem Outcome der Previews für die Gründer.
00:23:05: Und ich weiß, ihr hattet ja schon gesagt, dass die gut liefen.
00:23:08: Alles Ding ist, es gibt ja.
00:23:12: also Previews sind ja ... habe ich ja glaube ich beim letzten Mal, ... ... habe ich das beim letzten Mal erklärt gehabt?
00:23:17: Ich weiß es gar nicht.
00:23:18: Nee.
00:23:18: Previous sind ja ... ... haben
00:23:19: wir nicht durch.
00:23:20: Nichts
00:23:20: wegen Vorprämieren, ... ... also manchmal schon, ... ... aber hauptsächlich auch dazu, ... ... darum das Programm mal versuchen, ... ... einzugroofen.
00:23:26: Weil natürlich ich sitze irgendwie zu Hause, ... ... ich überlege mir über Monate, ... ... manchmal über anderthalb Jahre, ... ... über was ich sprechen möchte, ... ... die Idee entsteht ganz langsam, ... ... und dann setze ich mich zum Schluss noch mal hin ... ... und knüppel echt über Tage und Wochen, ... ... jeden Tag mehrere Stunden an so einem Programm.
00:23:42: Und dann habe ich eine Idee im Kopf und dann muss sie beweisen, dass sie funktioniert.
00:23:48: Und nur, also ich bin, ich glaube, nach jetzt zehn Jahren erfolgreich auf der Bühne, kann man sagen, ich bin durchaus ein Profi.
00:23:53: Das heißt, bei einigen Sachen weiß ich, dass sie funktionieren.
00:23:55: Aber du kannst nie hundert Prozent wissen, bevor du die PS nicht auf die Straße bekommen hast.
00:24:01: ob ein Programm oder eine Idee, ein Bit, ein Gag, ob das funktioniert oder nicht, ob die Dramatologie stimmt oder nicht.
00:24:07: Und natürlich ist die allererste Preview.
00:24:09: Also das ist der allererste Abend, an dem du das noch nichts davon gemacht hast und du bringst es auf die Bühne, ist eine Mischung aus absolutes Chaos, zumindest emotional, ist super schwierig und es funktioniert natürlich nicht.
00:24:27: Also vieles Funktionierte.
00:24:28: ... aber halt nicht alles.
00:24:30: So, und ich bin nach der ersten Preview nach Hause ... ... und dachte so, okay, ich weiß, wo die Reise hingeht, ... ... aber oha, da muss ich noch viel machen.
00:24:36: Die Idee war es gut, aber so funktioniert es nicht.
00:24:38: Und dann habe ich mich hingesetzt, ... ... das hat irgendwie knapp vierundzwanzig Stunden ... ... wirklich durchgeagert, ne?
00:24:42: Also ich habe ... Ein Tag bis zur nächsten Preview gehabt.
00:24:44: Ja, also ich habe, ja, achtundvierzig Stunden hatte ich.
00:24:46: So, und bin nach Hause und habe mich hingesetzt ... ... und habe wirklich durch bis nächsten Morgen um drei ... ... haben ein paar Stunden geschlafen, ... ... dann ging es ab zur nächsten Preview, ... ... die dann auch
00:24:54: so völlig
00:24:55: um um siebzehn Uhr war.
00:24:57: Ja, du meinst, Herr Thort ist mir um neunzehn Uhr so geschrieben.
00:25:00: So, jetzt bin ich durch.
00:25:01: Und ich so, wie ich dachte, du gehst gleich auf die Bühne.
00:25:03: Ja, normalerweise, ja, am zwanzig Uhr ist ja Showtime.
00:25:05: Aber da war siebzehn Uhr mit der Begründung übrigens.
00:25:07: Geilste, deutscheste Begründung, die ich je gehört habe.
00:25:11: Wir machen es um siebzehn Uhr, dann sind die Leute rechtzeitig zurück zum Tatort.
00:25:15: Fühl ich nicht, Tatort.
00:25:16: Übrigens, fühlst du den Tatort?
00:25:17: Ich hab noch
00:25:17: nie Tatort gesehen.
00:25:18: Ich auch nicht.
00:25:18: Einmal
00:25:19: in meinem Leben.
00:25:20: Nicht einen kompletten Tatort.
00:25:21: Und ich glaube, die Nation spaltet sich ... Hier, Menschen, die Tatort gucken und Menschen den Tatort völlig am Arsch vorbeigehen.
00:25:28: Ich kenne auch niemanden, der sagt, ich gucke Tatort ab und zu.
00:25:31: Du bist entweder huckt und planst dein Leben danach und bist dann auf jeden Fall Sonntagabend zu Hause, weil es läuft der Tatort.
00:25:39: Oder du hast damit keinen Kontakt.
00:25:40: Und ich war so, ich spiele jetzt um siebzehn, um vierzehn Uhr, war Gette, vierzehn Uhr.
00:25:44: Für mich als Bühnenkünstler ist morgens um acht für andere Menschen.
00:25:48: Das ist so was mein hier.
00:25:50: Und hat aber wirklich ... Ich hab so viel von der ersten Preview, ich hab so viel weggeworfen.
00:25:56: Also wirklich an Dingen, wo ich dachte, das ist ja auch eine nette Idee.
00:25:59: Zündet aber nicht so richtig, weg.
00:26:00: Und generell antabe ich alles normalerweise nach.
00:26:04: Jede Idee, jedes Bild, jeder Gag hat drei Chancen.
00:26:07: Also du hast drei Abende, musst du funktionieren, dann darfst du bleiben.
00:26:12: Oder du funktionierst nicht, dann kommst du weg.
00:26:15: Aber ein paar Sachen fühlten sich so ... so ... Also fühlte sich echt so und ich dachte, ne, da krieg ich nicht, dass das, boah, fühle ich nicht, ist nicht geil.
00:26:24: Ich bin da sehr rigoros, wenn es nicht geil ist, dann haue ich es weg.
00:26:27: Und
00:26:28: dann habe ich hier gesessen, naja, ich habe auch wirklich, also völlig alleine nur mit meiner Katze, so.
00:26:33: Und ich saß dann hier und hab gedacht, so, ich brauche, ich muss die Prämisse ändern, ich brauche eine andere Dramaturgie, das muss irgendwie schneller werden, ich hab noch... ... ein Stapel an Bits und Gags und Ideen liegen.
00:26:45: Die baue ich jetzt da rein.
00:26:46: Mal gucken, ob es funktioniert.
00:26:47: Und was soll ich dir sagen?
00:26:48: Gegenab wie Schmitz Katze.
00:26:50: Und ich war so ... Du hast es ja mitbekommen.
00:26:52: Ich war so ... Ich war also ... Ich meine das nicht als irgendwie ... ... Lobhutlei oder sonst was.
00:27:00: Auf mich selber sowieso schon mal gar nicht, ... ... weil ich bin ja der selbstkritischte Mensch überhaupt, ... ... was das angeht.
00:27:04: Aber ich war so glücklich.
00:27:06: Also glücklich, dass es ... dass, dass, dass, dass die Gordon-Dame Fuß auf dem Boden bekommen hat.
00:27:12: So, und dass, dass auch die Prämisse, die ich erzählen möchte.
00:27:16: Ich erzähle jetzt nicht, worum es geht.
00:27:17: Das wäre ja also nicht komplett zumindest.
00:27:19: Aber das, was ich erzählen möchte, dass die Leute das auch, dass die hocken.
00:27:23: So, sie sind, die ist sehr relatable.
00:27:25: Sie ist sehr, ganz niederschwellig zugänglich.
00:27:28: So, das heißt, dass auch ich kam raus, habe was gesagt und das erste Ding saß.
00:27:33: Und da dachte ich so, okay, geil.
00:27:34: Und habe ich irgendwie, das Publikum hat es verstanden.
00:27:38: Ich hab's verstanden, ich hab das Publikum verstanden, dass ich Künstler spreche.
00:27:41: Aber es gab so eine richtig fette Dynamik und die Leute hatten echt Spaß.
00:27:45: Das Feedback war geil danach.
00:27:46: Und jetzt ist alles ... Ich bin nach Hause und dann ist okay,
00:27:50: jetzt kann ich atmen.
00:27:51: Jetzt wird sie noch ein bisschen länger.
00:27:52: Also sie ist jetzt ... Keine Ahnung, was ist sie jetzt?
00:27:55: Sie ist jetzt ... eine zwanzig oder was hat sie jetzt oder so und sie kommt noch.
00:28:02: Ich schieb sie noch hoch auf zwei Stunden.
00:28:03: Also ich habe ja noch Material.
00:28:05: Da kommt dann noch mit rein und dann und so weiter und so fort.
00:28:07: Also da ist noch ein bisschen Arbeit und dann ist ja in einem Monat Premiere.
00:28:11: Und ich hatte die ganze Zeit Angst.
00:28:15: Dann habe ich kurz mal gedacht, ach,
00:28:17: oh je, ich weiß
00:28:19: nicht.
00:28:19: Und dann hat es gesessen.
00:28:21: Also den ersten.
00:28:24: Der erste Aufschlag war schwierig, dann haben wir ein bisschen Kurswechsel gemacht und jetzt fühlt sie sich so geil an.
00:28:29: Sie fühlt sich auch noch mehr nach mir an und nach so den Fluff als die Valkyrie schon.
00:28:38: Die Valkyrie habe ich sehr geliebt.
00:28:39: Das war ein schönes Programm.
00:28:40: Ich mochte diese.
00:28:41: Ich bin sowieso immer verheiratet mit meinem Bühnenprogramm.
00:28:44: Aber das war geil.
00:28:45: Und jetzt kann ich sie sehen.
00:28:46: Weißt du, was ich meine?
00:28:48: Es ist sie da und sie ist geil und die Leute mögen das und haben... Auch die ganze Zeit.
00:28:53: das liebe ich übrigens auch.
00:28:53: also klar die lachen und die applaudieren und es gab übrigens.
00:28:57: Ich kritisiere hier total Rubben daran, dass die erste Preview mir nicht so gut gelungen ist.
00:29:01: Die Leute sind zweimal aufgestanden hinterher.
00:29:03: Ich hatte zweimal stehende Ovation.
00:29:04: Also es kann jetzt auch nicht der größte Scheiß gewesen sein so.
00:29:07: Und es gab auch stehende Ovationen nach der zweiten Preview.
00:29:10: Also die Leute, das alles, aber was ich auch so liebe, ist, wenn die da sitzen und die ganze Zeit so nicken.
00:29:14: Weißt du, was ich meine?
00:29:15: Weil das ist natürlich auch so eine Sache, das ist eine unterbewusste Sache und die so, ja okay, ja okay, verstehe ich so.
00:29:20: Und ja.
00:29:22: Keine Ahnung.
00:29:23: Ich bin wirklich glücklich.
00:29:25: Deswegen.
00:29:27: Jetzt kommt der Werbepunkt.
00:29:28: Kommt zur Grand-Dame-Tour.
00:29:29: Wir fahren im Februar, geht es los mit der Premiere.
00:29:32: Und dann Deutschland, Österreich, Schweiz, rauf runter.
00:29:35: Schweiz-Termin ist jetzt auch endlich online.
00:29:37: Es ist, wenn ihr Bock habt, dabei zu sein.
00:29:38: Und ich empfehle es euch, weil das ist geil.
00:29:41: Kommt zur Grand-Dame-Tour.
00:29:42: Alle Tickets und Termine unter nikoll-jäger.de, wo ihr dann draufklickt bei Tickets und Termine.
00:29:48: oder überall da, wo ihr Tickets bekommt, Eventen und so weiter und so fort.
00:29:51: Ihr wisst ja, wo ihr Tickets bekommt, das muss ich euch hoffentlich nicht erzählen.
00:29:55: Und dann sehen wir uns zur Tour, weil wird
00:29:57: geil.
00:29:58: Ich bin ganz verliebt in
00:29:59: denen.
00:29:59: Ja, ich bin auch froh, dass es so einen Sprung gab zwischen erster und zweiter Preview, weil ich habe es ja nicht gesehen bis jetzt.
00:30:07: Und du warst schon nach der ersten bisschen sehr unzufrieden und ich dachte so, oh nein, sie fühlt es noch nicht.
00:30:14: Sie ist noch nicht so richtig.
00:30:17: Also... Die, die, die Bühnenprogramme sind ja, die sind ja immer die Grunddam.
00:30:23: Das ist ja eine, eine Personifikation dieses Programm.
00:30:26: Das ist ja ein, ein, für dich ein Leben des Etwas.
00:30:30: So.
00:30:31: Und da die, da ist, oh nein, sie lässt sich bitten.
00:30:34: Die Grunddam lässt sich, sie lässt sich bitten.
00:30:37: Es ist, es ist noch nicht, also du klarkst wirklich unzufrieden und so, nee, fühle ich nicht.
00:30:42: Und ich dachte, oh nein, ich hoff, also hoffentlich wird das noch anders, weil ... Ein Programm was du als künstler nicht
00:30:50: fühlst
00:30:51: kannst du auch nicht richtig perform.
00:30:52: also das macht es oder vielleicht schon das macht es dann das ist dann die profizialität.
00:30:58: Aber es ist halt viel Arbeit.
00:31:02: also ist dann anstrengend so.
00:31:04: ... weil Küre, da ging es dir ja ... ... meistens von der Hand.
00:31:08: Also du ... ... du kanntest dir so was wie Gefühl, so ... ... du wusstest, das hat gesessen.
00:31:12: Der
00:31:12: Fernisthalber muss man sagen ... ... ja ... ... zum Schluss.
00:31:15: Am Anfang ist es ja immer alles ... ... und so von der ... ... also man kann sich so ein Programm ja auch ... ... es werde ich auch ganz häufig gefragt, ... ... kann man sich das Programm öfter angucken ... ... oder ist es immer das gleiche?
00:31:24: Und die Antwort ist ... Nein, also die Valkyrie ist immer die Valkyrie, die Grondamme ist immer die Grondamme.
00:31:29: Aber wenn du es am Anfang siehst, ist es ein anderes Programm, als wenn du es ein Jahr später nochmal siehst.
00:31:34: Du siehst es jetzt während einer Tour mehrfach und es verändert sich schon, weil es natürlich, es ist Stand-up Comedy, ist immer ein dynamischer Prozess.
00:31:42: Es ist nicht das, was ich da erzähle, ist, da lerne ich nicht zwei Stunden Text auswendig und trage das vor wie so ein Gedicht, sondern es ist natürlich, ich habe eine Idee, das sind Themen, das sind natürlich Dinge, die sind entwickelt.
00:31:53: Klar, es geht um Timing.
00:31:54: ist jetzt ganz viel, wäre ganz viel Insiderkram, das jetzt zu erzählen, wäre auch nicht so spannend, glaube ich.
00:31:59: Aber insgesamt passiert ja auf der Bühne sehr, sehr live, sehr live geschaut, da passiert viel.
00:32:04: Mir fallen Dinge ein, die bringe ich dem Publikum, spielt eine Rolle, die Dynamik zwischen Publikum und Künstler, also mir spielt eine Rolle.
00:32:11: Da passiert natürlich ganz, ganz viel.
00:32:13: Und bei der, bei der Valküre, da waren die Previews, oder da war die erste Preview ein bisschen fluffiger.
00:32:20: Dafür habe ich später zwischendrin mal ein bisschen gestruggelt, weil mir Dinge nicht gefehlen, die flogen ja auch raus.
00:32:25: Also, der flogen ja, ich glaube, du drei oder vier komplettes Bits flogen einfach mal weg, also komplett
00:32:31: so.
00:32:32: Und das heißt so, das groovt sich immer ein, aber ist die Preview fühlte sich besser an, die Grundlage ließ sich wirklich bitten.
00:32:39: Ich habe letzte Woche gesagt, insgesamt, Previews liefen gut, wird geil so.
00:32:44: Und stimmt auch, aber wenn man es mal so auseinander nimmt, war die zweite Preview war wirklich... wirklich wirklich schön und auch sehr geil und sehr spaßig und so.
00:32:53: und die erste preview war wirklich so dass ich dachte so okay sie möchte auch wirklich den roten teppich ausgerollt bekommen.
00:33:01: ich habe ja auch immer so ich setze mich also ich habe mich da hingesetzt und war ich war ein bisschen panisch sagen weil ich bin ja immer ich will liefern.
00:33:10: Das glaube ich, ich will, dass das geil ist.
00:33:12: Ich will, dass es für mich geil ist.
00:33:14: Aber ich will vor allen Dingen auch, dass es für denjenigen, der kommt, geil ist.
00:33:17: Weil Tickets sind teuer.
00:33:20: So, das kostet viel Geld in den Show zu kommen.
00:33:22: Nicht nur bei mir generell.
00:33:23: Kulturkostelgeld ist auch vollkommen gerechtfertigt, dass es das tut.
00:33:27: Aber Menschen müssen manchmal drauf sparen oder sie freuen sich einfach schon sehr lange drauf.
00:33:31: Und ich will immer richtig... fetten scheiß abliefern und der soll gut sein und er soll sich absetzen von anderen Dingen.
00:33:39: und ich habe eine idee die ich verfolge ich will dass die menschen mit einem bestimmten gefühl gehen das ist ja es ist nicht.
00:33:44: also ja das ist mein job und es bezahlt meine miete.
00:33:48: aber ich gehe nicht dahin weil ich sage so ich will jetzt übrigens so mehr x verdienen sondern ich gehe dahin weil ich denke wir alle brauchen liebe und wir alle müssen lachen.
00:33:55: und heute Abend Beides, aber mit kleineren Ahnen, mit der Besucher.
00:34:01: Heute halten wir drauf und ich möchte das Menschen nach Hause gehen und sich besser fühlen, als es vorher war.
00:34:06: Und dazu gehört auch, dass ich immer versuche, das Bestmögliche abzuliefern, was nur irgendwie geht.
00:34:11: Das heißt, ich kniehe mich ja auch richtig rein.
00:34:14: Und von der Bühne zu kommen und unzufrieden zu sein, ist zwei Dinge gleichzeitig.
00:34:18: Ein unfassbares Scheißgefühl und ein krasser Motor, um es zu verbessern.
00:34:22: Weil ich mich ja wirklich nach der Show direkt hinsetze, manchmal noch nachts auf Hotelzimmern und sage, das hat nicht funktioniert.
00:34:28: Was zum Fick war hier eigentlich das scheiß Problem.
00:34:30: Und dann höre ich mir das an.
00:34:31: Ich nehm ja jedes Schuh auf.
00:34:32: Dann höre ich mir das an.
00:34:33: Dann quäle ich mich da durch, weil ich auch nicht ... Oh, nein.
00:34:38: Okay, ich weiß, was das Problem war.
00:34:39: Das ist ja fürchterlich so.
00:34:40: Und dann schäme ich mich.
00:34:43: Ja, wirklich.
00:34:43: Weil ich denke, oh, nein, das kann ich besser.
00:34:45: Ich weiß, dass ich das besser kann.
00:34:46: Und dann bastle ich so langsam rum, bis ich es besser kann.
00:34:50: Und dann gehe ich wieder raus.
00:34:51: Und dann beweise ich, dass ich es besser kann.
00:34:53: Also, mir ... und dem Programm beweise ich, weil das Publikum weiß es im Regelfall nicht, aber ich will mit einem guten Gefühl daraus starten.
00:35:01: Und deswegen bin ich so glücklich, weil ich habe ja auch bei der Grundam, gerade bei der Grundam, ich habe eine Idee dahinter.
00:35:09: Ich möchte etwas Bestimmtes sagen und das habe ich hinbekommen oder das bekomme ich jetzt hin und das ist geil.
00:35:15: Und jetzt ist es, das was zum Programm noch dazukommt, ist jetzt halt, das ist jetzt Handwerk, ich habe Ideen.
00:35:23: Die baue ich jetzt ein, so, und baue sie in die richtige Stelle.
00:35:26: Aber wenn der dramaturgische Bogen sitzt und alles andere sitzt und das Publikum hockt und die haben, die sind wirklich, die haben sich nass gemacht, so.
00:35:33: Dann, dann ist es
00:35:34: so... Ich würde dir jetzt sagen, das ist keine Kunst, aber... Ja.
00:35:38: So, äh, dann ist, dann ist geil.
00:35:40: Lange Rede, kurzer Sinn.
00:35:42: Sie wird fett, du wirst sehr viel Spaß dran haben.
00:35:43: Ja, wir müssen auch mal überlegen, wenn ich, wenn ich sie immer sehe.
00:35:46: Ja, unbedingt.
00:35:47: Aber, also... Ja.
00:35:49: Das ist ein Thema für ohne Mikro?
00:35:52: Das ist auch ein Thema für Zukunftsfilina und Nicole.
00:35:54: Mal gucken.
00:35:55: Ja, also das ist ganz lange gerede, irgendwie ganz viel Sinn auch.
00:35:59: Aber ja, ich bin sehr glücklich, weil jetzt mag sie mich, glaube ich.
00:36:04: Sie war ein bisschen, sie wollte ein bisschen Champagner und ich kam da halt mit Orangensaft und jetzt, ja.
00:36:12: Und das Geile ist, ich bin ja, ich bin tatsächlich, also... Alle Menschen hassen Kritik.
00:36:18: Ich glaube niemanden, der sagt, ich finde es total toll kritisiert zu werden, das hilft mir so.
00:36:24: Ich hasse Kritik.
00:36:24: Vielen
00:36:24: Dank für deine offenen Worte.
00:36:26: Das kann ich wachsen am Arsch.
00:36:28: Weil was ich überhaupt nicht kann, ist Kritik nach einer Show.
00:36:32: Weil ich das auch unfassbar anmaßen finde.
00:36:34: Am besten auch für Menschen, die selber diesen Job nicht machen.
00:36:38: Aber es ist durchaus so, dass ich... Kritik annehmen kann.
00:36:42: Also niemand hört sie gerne, ich auch nicht, aber ich kann sie annehmen, weil ich immer denke, ich kann daraus was verwandeln.
00:36:47: Und ich bin ja, ich bin, nach der Show bin ich, nach der ersten, vor allem, wenn ich mich runterab zum Markus mag, das ist dies und das und... Also ich bin ja auch wirklich so, das funktioniert und das und das hätte besser sein können und das und mag so, na ja, die Leute sind zweimal aufgestanden.
00:37:01: So, das war auch nicht alle scheiß.
00:37:03: Ich weiß, was du meinst.
00:37:04: Ich weiß, weil natürlich jede Idee kennt, schon fünfzehnmal gehört hat so, bevor ich sie überhaupt ein einziges Mal performt habe.
00:37:11: Ich weiß, was du meinst.
00:37:12: Aber das war wahnsinnig gut.
00:37:13: Du bist wahnsinnig gut.
00:37:14: Das ist überhaupt kein Problem.
00:37:15: Stell da zwei, drei Dinge um.
00:37:16: Und am Ende war es übrigens genau das.
00:37:18: Ich habe die Dramaturgie geändert und ich habe einen anderen anfangen und so.
00:37:21: Also ein bisschen was Sachen weggeschmissen und andere dazu genommen.
00:37:24: Aber es war jetzt nicht so, dass ich über in achtundvierzig Stunden ein neues Programm geschrieben habe.
00:37:30: Natürlich nicht.
00:37:31: Aber ich war so, ich finde mir so wahnsinnig kritisch und er immer
00:37:35: so,
00:37:36: ja also, die Kirche im Dorf hier.
00:37:38: Man muss sagen, er kann uns auch beurteilen.
00:37:41: Der sieht jedes Show zweihundertmal oder so.
00:37:44: Und ja, insofern manchmal ein bisschen weniger kritisch vielleicht, aber andererseits.
00:37:54: Ich
00:37:55: glaube, es ist weniger kritisch mit sich sein, sondern mehr stolz auf sich sein.
00:38:01: Das kann
00:38:02: ich ja gar nicht.
00:38:03: Ja,
00:38:03: eben.
00:38:04: Das wiegt sich ja sonst nicht auf.
00:38:07: Du kannst ja kritisch mit dir sein oder selbst reflektieren, sagen wir mal so.
00:38:11: Also, du durchaus zu gucken, war das jetzt gut, war das nicht gut, wenn nicht, woran lagst, arbeite ich dran, so wie du es ja beschrieben hast.
00:38:17: ... aber dann auch gleichzeitig sagen ... ... ja, aber das, das war richtig gut.
00:38:21: Da bin ich voll abgegangen, da bin ich total ... ... das Publikum hatte Spaß, ... ... mein Timing war super ... ... und da bin ich jetzt stolz drauf.
00:38:28: Das passiert ja ... ... weniger.
00:38:30: Also manchmal machst du es, manchmal sagst du hier, ... ... das war gut.
00:38:33: So, aber es ist halt
00:38:34: ... Ja, aber ich bin nicht stolz drauf.
00:38:36: Ja, genau.
00:38:36: Also
00:38:37: ich kann sehen, ... ... ich freue mich dann auch, ... ... aber es ist ein bisschen ... ...
00:38:42: das ist die Baseline,
00:38:44: ne?
00:38:44: Ja, genau.
00:38:45: Also meine Erwartungshaltung an mich ist halt ... ... einhundert Prozent ... ... ist das Mindeste, was ich erwarte.
00:38:52: Und wenn das funktioniert ... ... oder wenn es zwischen ... ... zwischen neunzig und hundert Prozent ist, ... ... dann ist das geil, dann freue ich mich, ... ... aber ich bin darauf nicht stolz, ... ... weil das ist so das, wo ich denke so, ... ... ja natürlich war das geil, ... ... weil natürlich hänge ich mich da ... ... ewig rein und natürlich will ich die ... ... die Leute, die da sitzen, ... ... verdienen ja ... ... die beste Show.
00:39:09: Also war ja sowohl völlig angemessen.
00:39:11: Da bin ich nicht stolz, ... ... ich freue mich drauf.
00:39:13: Das ist so ein bisschen ... ... für mich ein bisschen, weil ich auch ... ... wie gesagt, ich bin ja mit meinem Programm auch ... ... Lidl, die verheiratet.
00:39:17: Also das ist ja wirklich so.
00:39:18: Das ist ein ganz komisches Konzept in meinem Kopf.
00:39:23: Es ist ein bisschen, als würde ich mich dafür loben, ... ... dass ich nett bin zu meinem Freund.
00:39:27: Weißt du, was ich meine?
00:39:28: Das tue ich ja auch nicht.
00:39:29: Also ich denke, das ist ja selbstverständlich.
00:39:31: Selbstverständlich behandle ich den Menschen gut.
00:39:32: Ich liebe den ja.
00:39:33: Und genauso ist es mit dem Programm auch, ... ... dass ich nicht denke, oh, guck mal, wie geil ich abgeliefert habe.
00:39:38: Sondern
00:39:39: dass ich
00:39:39: denke so,
00:39:40: geil,
00:39:40: ich habe gut abgeliefert.
00:39:43: Das freut mich, aber da empfinde ich kein Stolz.
00:39:46: Ja, das ist ja das, was... Ich von mir auch erwartet hab, weil ich wollte, dass es geil wird.
00:39:51: Also hab ich's so gemacht, dass es geil wird.
00:39:54: Das ist das Mindeste, was ich machen kann.
00:39:55: Und ich hab kein männliches Ego.
00:39:57: Und ich hab ein fettes Imposter-Syndrom.
00:40:00: Also ich denk sowieso ... Boah, also, weil
00:40:02: ...
00:40:03: Eines Tages werden sie alle merken, dass ich gar nicht witzig bin.
00:40:06: Ich hab mein Humor verloren.
00:40:07: Ich kann das gar nicht.
00:40:09: Jedes Jahr macht die Mutter aber lustig.
00:40:11: Jedes Mal vor dem Programm denk ich mir so, ich bin leer.
00:40:13: Marc macht den, was ich nicht mehr witzig bin.
00:40:17: Lea, Marc lacht sich immer tot.
00:40:20: Sehr nett, sehr hilfreich
00:40:21: auch, danke.
00:40:23: Aber man
00:40:24: kann aber auch als Nichtkünstler ganz schlecht sagen, doch, du bist lustig.
00:40:29: Also ja, ich bin auch lustig.
00:40:31: Ich würde mich trotzdem nicht auf eine Bühne stellen oder ein Programm hinliefern.
00:40:35: Ich glaube das kennen aber die meisten von uns, dass manchmal, dass das nicht ankommt.
00:40:39: Also wenn
00:40:41: natürlich hast du recht, du hast es ja auch gesagt, das ist jetzt dein fünftes Bühnenprogramm, du hast zehn Jahre.
00:40:47: voll.
00:40:48: Einige Shows sind jetzt schon ausverkauft, weil die Leute vorher schon wissen, das wird schon geil,
00:40:53: du kannst das.
00:40:54: Und mir ist das auf einer intellektuellen Ebene natürlich klar.
00:40:57: Mir ist klar, dass ich nicht morgens aufwache und plötzlich nicht mehr lustig bin, weil dass ich lustig bin, ich habe funny bones.
00:41:04: Lustig zu sein ist ja auch nichts, wofür ich etwas kann.
00:41:08: Das ist so ein bisschen mein, also klar, Setup Comedy ist ganz viel Arbeit und Handwerk und so weiter und so fort, aber du bist lustig oder du bist es nicht.
00:41:18: Ich glaube, nicht alle Menschen können lustig sein.
00:41:20: Ist auch völlig okay.
00:41:21: Ich kann auch ganz viele Dinge nicht.
00:41:23: Weißt du, es ist völlig in Ordnung so.
00:41:26: Also mir ist schon klar, dass ich nicht morgens aufwache und plötzlich der bierernste Mensch der Welt bin.
00:41:30: Aber, bierernst.
00:41:32: Aber, dass ich so... Trotzdem denke ich so, aber was ist, wenn es nicht mehr langt für ein Bühnprogramm?
00:41:37: Was ist, wenn ich alles erzählt habe, was ich erzählen wollte?
00:41:40: Was ist, wenn ich ... Du merkst, ich kann mit deinem Rasen reden, ne?
00:41:42: Ja, ja, ja.
00:41:43: Ich denk so, oh nein, oh nein.
00:41:44: So, was ist dann?
00:41:46: Weil er auch Mark immer sagt, du ja auch, das wird nicht passieren.
00:41:50: Weil es ist noch nie passiert.
00:41:51: Und für mich gilt, das ist noch nie passiert.
00:41:54: Das ist keine, das hat null Relevanz in meinem Leben.
00:41:57: Das ist ein bisschen so wie, das kennt sehr viele Menschen umgekehrt, weil Leute sagen, wir machen das schon immer so.
00:42:01: Das ist die andere Seite dieser Medaille.
00:42:04: Wollte ich so, nee, wir machen das schon immer so, lass ich nicht gelten.
00:42:07: Aber das ist noch nicht passiert, ist gar kein Karant für überhaupt irgendwas.
00:42:11: Also statistisch gesehen gibt es, es gibt so wenig Flugzeugabstürze, das statistisch gesehen, Flugzeugabstürze nicht existieren.
00:42:18: Trotzdem gibt es offensichtlich Flugzeugabstürze, wenn du weißt, was ich mein.
00:42:21: Und genauso habe ich das halt auch mit so, das ist noch nie passiert, das ist kein Problem.
00:42:25: Denke ich so, ja, aber was ist, wenn doch, was ist?
00:42:28: Es gibt eine minimale Wahrscheinlichkeit.
00:42:31: Ja, dann müssen wir beide halt dann ein Podcast auf der Bühne bringen.
00:42:35: Ja.
00:42:36: Das wird auch nicht lustig,
00:42:37: weil du ja so unbedingt in die Öffentlichkeit möchtest.
00:42:39: Ja, ja, es drängt mich.
00:42:41: Nein, aber ich weiß schon, was du meinst.
00:42:44: Aber ich weiß auch gar nicht.
00:42:46: Also ich möchte
00:42:46: ja aufbauen sein.
00:42:49: Ich möchte eine gute Freund, beste Freundin sein und ich möchte dann unterstützen und supporten.
00:42:55: weiß aber gleichzeitig nichts.
00:42:56: Wahrscheinlich nichts, was ich sagen kann,
00:42:59: ist
00:43:00: hilfreich für dich, weil du stehst auf der Bühne alleine.
00:43:03: Also man kann hinter der Bühne für dich da sein und dir zujubeln von unten und oben und hinten und wo auch immerher.
00:43:11: Aber letztendlich bist du diejenige, die alleine auf der Bühne steht und das bringen muss.
00:43:19: ...dann das auch nachvollziehen kann.
00:43:21: Also du empfindest, wie es dann da ist und ... ...ich kann dann nicht sagen, ja das wird schon.
00:43:27: Und das hilft dir halt nicht.
00:43:28: Aber ... ...weißt du was ich meine?
00:43:30: Ja,
00:43:30: ich höre es, du meinst du hast auch ... ...schon im weiten Teil ein Recht, es hilft schon, ... ...weil also es hilft insofern, als das wichtig ist, ... ...dass es Menschen gibt, die an dich glauben.
00:43:40: Ja.
00:43:41: Gerade wenn du selber mit dir struggles oder mit ... Dein Talent, Struggles oder womit auch immer mit der Situation, in der du gerade bist oder die Aufgabe, die du hast, ist es total wichtig, dass du Menschen hast, die mit so völliger Gelassenheit sagen, ich weiß, für dich fühlt sich das so an, aber glaub mir, das ist überhaupt kein Problem.
00:44:00: Und du kriegst das schon hin.
00:44:02: Genau so wichtig ist es aber, und das ist mir noch viel wichtiger, dass du machst das und Marc macht das auch, es auszuhalten, dass ich ... tatsächlich in dem Moment denke, Scheiße, was ist, wenn ich es nicht mehr kann.
00:44:15: Weil für mich ist das ein echtes Gefühl, das ist ein existenzielles Ding.
00:44:19: Weil ich auch das ... Ich
00:44:21: denke auch,
00:44:22: ich kann halt nichts anderes.
00:44:23: Ich kann das.
00:44:24: Und das mache ich mit ganz viel Leidenschaft.
00:44:26: Aber ich ... nichts anderes.
00:44:28: Nichts,
00:44:28: gar nichts.
00:44:28: Du kannst
00:44:29: nicht schreiben, Bücher besser lassen.
00:44:31: Ja,
00:44:31: doch.
00:44:32: Aber worum geht's da?
00:44:32: Da geht's ja auch um Humor.
00:44:34: Also Humor ist ja immer ... Da
00:44:36: geht's ja immer um ... Geschichten aus dem Leben und viel Gefühl.
00:44:40: Und das wirst du ja nicht verlieren.
00:44:42: Weißt du doch nicht.
00:44:44: Mir ist das völlig klar.
00:44:45: Also, ja, ich weiß, wir führen jetzt live dieses Gespräch, das wir quasi vorher gerade drüber gesprochen haben, warum das bei mir nicht ankommt.
00:44:51: Wir können dieses Gespräch gerne führen.
00:44:53: Ich werde dir sagen, wir wissen es nicht.
00:44:54: Du kannst mir meinen Talent nicht garantieren.
00:44:57: Und ich kann dir nicht garantieren, dass ich es immer hinbekomme.
00:45:00: Also das Gleiche.
00:45:01: Wir können uns das nicht garantieren.
00:45:02: Weil, nur weil es immer so war, heißt es nicht, dass es immer so sein wird.
00:45:05: Was ist, wenn die Leute ... plötzlich kein Bock mehr drauf haben, was ist, wenn ich den Groove... Ich habe hier gesessen und habe zumal gesagt, oh Gott, habe ich mein Biss verloren?
00:45:14: Mein Biss?
00:45:15: Also habe ich mich nicht tief genug eingegraben.
00:45:19: Und das Witzige ist,
00:45:20: habe ich nicht genug gelitten,
00:45:21: habe ich ja.
00:45:22: Aber das Witzige ist, es war am Ende eine Stellschraube bei der Condom.
00:45:27: Es war eine Stellschraube, die ich geändert habe.
00:45:30: Also klar, wie gesagt, zähmen rein raus und so.
00:45:32: Aber es war eine kleine Schraube.
00:45:33: Die werden wir nur ausgetauscht.
00:45:35: Und da hat er so... Ja, jetzt flutscht es.
00:45:38: Ich hab quasi die schwere Raus- und Leicht-Füßigkeit rein.
00:45:42: Ist klingt deutlich leichter, als es in Wirklichkeit war.
00:45:46: Aber ich war ja vorbereitet.
00:45:50: Eigentlich wollte ich das alles gar nicht erzählen.
00:45:51: Eigentlich wollte ich sagen, Leute, kauf Tickets.
00:45:53: Aber
00:45:53: gut, keine Ahnung, ob das leicht abgedrifft wird.
00:45:55: Keine
00:45:55: Ahnung, ob es interessant ist, überhaupt sich den Kram anzuhören.
00:45:59: Aber ich rede ja auch auf der Bühne darüber, dass ... Das ist völlig... Auch ich habe Selbstzweifel, wer hätte es gedacht?
00:46:07: Auch ich weiß wovon ich rede auf der Bühne, weil ich weiß wovon ich rede.
00:46:12: ... auch hinter der Bühne.
00:46:14: Also ich fühle das ja.
00:46:15: Also ich bringe ja nur Dinge ... ... und das macht es für mich auch so schwierig.
00:46:18: Ich erzähle ja keine Geschichten ... ... von jemanden, die ich mal gehört habe ... ... oder ich ziehe mir alles an den ... ... an den Arschhaaren herbei ... ... und irgendwie denke mir aufs auch.
00:46:27: Sondern das sind alles Dinge ... ... die entweder genauso passiert sind ... ... oder ... ... die ich genauso fühle ... ... oder hinter denen eine ... ... eine Botschaft steckt und so weiter.
00:46:35: Da ist ja so ganz viel Herz drin.
00:46:37: Also die Gondamm ... ... da ist ganz, ganz viel ... ... Herz ... Herzblut und auch Tränen drin.
00:46:43: Da ist alles drin.
00:46:43: Da ist ganz viel Liebe und Leidenschaft und ganz viel Humor drin.
00:46:47: Und Schmerz, wie immer bei meinen Programmen.
00:46:49: Und das macht es ja, das macht es, weißt du, ich nehme das persönlich.
00:46:52: Wenn etwas nicht funktioniert, nehme ich das persönlich.
00:46:54: Weil ich immer, ja voll, ich weiß.
00:46:57: Man kriegt mich da auch nicht raus.
00:46:59: Ich meine, du hörst dir das seit Jahren an.
00:47:01: Man kann mich da nicht rausreden.
00:47:02: Ich muss dann daran arbeiten, bis es funktioniert.
00:47:05: Und dann höre ich auf zu schlafen, ich höre auf zu essen, ich höre auf vernünftig zu kommuniziert.
00:47:10: Ich mache nur
00:47:12: noch das,
00:47:13: bis es geht.
00:47:13: Und deswegen bin ich sehr froh, dass es ...
00:47:15: sehr schnell ging.
00:47:18: Und das ist nur dieser eine Punkt war, was sonst hätte ich uns leider wahnsinnig gemacht.
00:47:22: Ja, ich möchte ja, also für mich ist es dann auch immer als Außenstehende so eine Erleichterung, weil ich dann weiß, okay, sie hat jetzt nicht deswegen schlaflose Nächte, sondern... Sie hat ein gutes Gefühl dabei.
00:47:35: Und sie ist wieder.
00:47:37: Und sie trinkt wieder was.
00:47:39: Und sie geht auch mal duschen.
00:47:40: Und sie antwortet auch mal wieder auf Sprache.
00:47:42: Ja,
00:47:43: genau.
00:47:43: Sie hört es überhaupt erst mal ab.
00:47:45: Das hört ja auch auf,
00:47:46: ja.
00:47:48: Aber gut, das ist meine eigene Schuld.
00:47:49: Warum rede ich auch so viel.
00:47:51: Und so laut.
00:47:51: Und so laut, ey.
00:47:54: Das ist dann auch so ein ... Weil ich halt auch weiß, wie viel dir ... Deine Bühnenprogramme bedeuten.
00:48:04: Wie sehr es dich mitnimmt, wenn es nicht läuft.
00:48:10: Und vor allem, wenn du dir dann selbst die Schuld dafür gibst, dass es nicht läuft, dass du irgendwas nicht richtig den richtigen Groove gefunden hast oder was auch immer so.
00:48:21: Und das ist dir dann klarflose Nächte bereitet.
00:48:26: Ich bin mir dann immer sehr sicher, das wird schon.
00:48:30: Es wird aber wahrscheinlich auch nur, weil du dann halt wie so ein ... wie so ein Hund, der sich festgebissen hat, nicht loslässt, bis es dann auch deinem Anspruch entspricht.
00:48:42: Und ...
00:48:44: Ja, es ist nicht heute gegen mich selbst.
00:48:46: Ja, ja, genau.
00:48:47: Es ist manchmal ... schwer mit anzusehen, weil man ... Nein, nein, nein, das ist kein Vorwurf.
00:48:53: Das ist einfach nur so ein ... Es wäre schön, wenn es leichter für dich wäre.
00:48:57: Aber ... Deine Bühnenprogramme sind halt auch nicht einfach leicht.
00:49:02: Wie du schon sagtest, da ist viel Liebe drin, da ist viel Gefühl drin, da ist viel Schmerz drin.
00:49:06: Und das ist halt auch etwas, was nicht unbedingt leicht einfach mal so geht.
00:49:12: Und also du musst ja auch,
00:49:13: und
00:49:14: die Kunst daran ist ja auch, das muss ja alles lustig sein.
00:49:17: Es ist ja ein Comedy-Programm.
00:49:18: Auch das noch.
00:49:20: Man könnte mich auch auf die Bühne stellen und sagen, okay, ich werde euch eine Stunde, zwei Stunden lang in die Depression reden, kriege ich hin.
00:49:30: Die Welt ist schlimm da draußen.
00:49:32: So, hier, jetzt traurige Geschichten aus meiner Kindheit.
00:49:36: Das ist es ja nicht, sondern bei dir muss ... Also, das ist ja noch on top.
00:49:40: Es muss lustig sein.
00:49:41: Und Menschen müssen ja drüber lachen.
00:49:43: Auch wenn es traurige Themen oder schwierige Themen sind.
00:49:47: Und von daher ...
00:49:47: Das ist die Prämisse eines Comedy-Programms, dass es lustig ist.
00:49:50: Das war schon nicht schlecht, wenn die Leute lachen.
00:49:53: Manchmal möchte ich sagen, dass es leichter für dich ist, als wäre im Sinne von ... emotional einfacher, dass es nicht so stressig ist für dich, diese Zeit.
00:50:07: Aber es ist wahrscheinlich, es liegt im Grunde an der Sache selbst, dass es nicht möglich ist.
00:50:16: Also ich sage immer, und das glaube ich auch wirklich, ich glaube, ich habe den besten scheiß Job der Welt.
00:50:23: Wollte ich
00:50:24: daran diskutieren, aber...
00:50:28: Also ich liebe... Alles auf der Bühne und ich hasse alles drum herum.
00:50:34: Also ich habe auch, ich habe mal so.
00:50:35: zwanzig Stunden am Tag sind Abfahrt, Bühne ist das Beste.
00:50:40: Und das Ding ist, und deswegen finde ich es auch immer vollkommen legitim, so hart daran aufzugehen und dafür so zu leiden.
00:50:48: Ich bekomme ja unglaublich viel zurück.
00:50:51: So, am Ende des Tages, wenn es funktioniert und wenn ich meinen Job richtig gemacht habe und wenn die Idee aufgegangen ist und das Programm mich auch mag, dann bekomme ich ganz viel zurück.
00:51:03: Also an Emotionen, dann bekomme ich irgendwie, dann gehen Menschen auf, dann lachen die, dann die Polaren sich ein, die haben auch bei diesen Programmen, schon bei beiden Shows, die schon waren, die haben Tränen in den Augen, die verkaufen mir die Hütten aus, die... Es ist unfassbar, dass, also mein, erst mal als Publikum... Super nett.
00:51:22: Ich habe eine wahnsinnig nette Publikums-Community.
00:51:25: Und das sind ja nicht nur Leute, die mir auch auf Facebook folgen, sondern auch Leute so.
00:51:27: Das ist immer eine extrem schöne Atmosphäre.
00:51:29: Das kriege ich ja auch gespiegelt.
00:51:30: Alle fühlen sich total safe, auch wenn sie alleine kommen.
00:51:33: Das kommt ja nicht von ungefähr.
00:51:34: Das ist eine Atmosphäre, die erzeugt wird.
00:51:37: Aber auch das ist ja etwas, das das Programm dann zurückgibt.
00:51:40: So und die Menschen vor Ort, die dann da sind oder auch die, die dann Feedback geben, wenn sie was online sehen und so weiter und so fort.
00:51:47: Da kommt ja ganz viel.
00:51:48: Und ich finde, Lob finde ich gar nicht so, das erreicht mich sowieso nicht.
00:51:53: Es ist schön, dass Menschen das loben, das freut mich, aber das ist etwas, das kann ich eh nicht so gut annehmen.
00:51:58: Aber wenn Menschen da sitzen und haben Pipi in den Augen oder gehen nach Hause und lassen mich wissen, du bist auf, ich habe gerade einen Scheiß-Tag, aber ich habe mich besser gefühlt, mir hat einer auch gedacht, der zweiten Schuhe hat mir eine geschrieben, das war ganz süß.
00:52:09: Irgendwie weiß ich nicht auf irgendwie Instagram oder Facebook.
00:52:13: Du bist auf.
00:52:13: Ich war in deiner Show, ich hatte ehrlich gesagt Angst zu kommen, weil Schätzchen ist gestorben und das ist alles, ich war emotional eh so offen und hab gedacht, ah, kann ich nicht irgendwie... ...blöd und so.
00:52:23: Und hab auch gedacht, irgendwie seit ... ... also vor einer Woche oder was, ... ... ich hab gedacht, ich kann nie wieder lachen ... ... und sitzen dann da schon, ... ... hab mich einfach totgelacht.
00:52:28: Und das war einfach so befreiend und so geil ... ... und zu wissen, doch das geht noch, ... ... so die Phase ist grad nur schlimm, ... ... aber wir kommen da durch so.
00:52:34: Da hab ich dir gesagt, ja dafür.
00:52:36: Weißt du, dafür ... ... für jedes Mal, wo da jemand sitzt irgendwie ... ... und weil das gibt mir ja auch was zurück, ... ... also klar, das macht was mit den Menschen, ... ... soll's ja, aber es gibt mir ja auch was zurück.
00:52:45: Ich hab dann das Gefühl ... Ich bin nicht nur so ein Blödelklauen, ich mach was, das auch Bedeutung hat.
00:52:50: Und das klingt ganz groß, aber ich glaube sowieso, dass Komedi sehr viel Bedeutung hat, weil Menschen zum Lachen zu bringen, holt sie einfach aus der Situation raus, in der sie vielleicht gerade sind.
00:53:00: Und wenn es eine beschissene Situation ist, dann ist es ja gut, dass du mal ganz kurz Urlaub davon haben kannst und seist du für zwei Stunden.
00:53:06: Und dann denke ich so, okay, das ist nicht nur... Ich bin nicht nur ein Clown, so.
00:53:11: Ich bin auch, aber es gibt Menschen was und es gibt mir was.
00:53:15: Und es gibt mir das Gefühl, dass es sich immer
00:53:17: lohnt.
00:53:18: Ich habe noch nie
00:53:19: für die Bühne etwas noch nie, etwas für die Bühne gemacht und das Gefühl gehabt, auch nur eine Minute, das hat sich nicht gelohnt.
00:53:25: Ich habe für die Bühne schon wirklich hart geblutet, so, in jeder Hinsicht und wortwörtlich.
00:53:32: Und bin auch schon und werde auch noch häufig irgendwie ... Und daran scheitern und kaputt gehen und keine Ahnung, was nicht alles.
00:53:38: Aber ich habe noch nie das Gefühl gehabt, dass es sich nicht lohnt.
00:53:41: Und ich glaube, ich glaube es war, ich glaube es ist Oscar Wilde.
00:53:45: Ich bin mir nicht sicher, ich glaube Oscar Wilde hat gesagt, die einzig ehrbaren Menschen sind die, die sich für die Liebe oder für die Kunst aufopfern.
00:53:52: Ich glaube so Oscar Wilde und es ist definitiv die Kunst auch.
00:53:57: Lieber auch, aber für mich auch synonym.
00:54:00: Also Kunst und Liebe ist für mich synonym.
00:54:02: Künstler sind sowieso jetzt nicht nur Wortkünstler, generell sind eine ganz bestimmter Schlagmensch.
00:54:10: Also Kunst, Künstler zu sein, ist ja auch nicht nur Kunst erschaffen, sondern auch getrieben werden, Kunst zu erschaffen.
00:54:17: Und es ist nicht nicht können.
00:54:21: Also nicht Kunst machen, ne?
00:54:23: Also, dass man dann sagt, ne, du, wenn du jetzt mal, ne, du darfst jetzt nie wieder malen, weil...
00:54:28: Ich glaube, es ist auch die Identifikation mit dem Job.
00:54:30: Also, ich bin ja nicht vom Beruf Künstler, ich bin Künstler und Kunst auszuüben ist, ich hab die, ich hab, also ich bin, hab das Privileg, als Künstler auch arbeiten zu dürfen und zwar Vollzeit und meinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten.
00:54:42: Aber ich bin von morgens bis abends durch und durch Künstler vom Head to toe.
00:54:46: Ich stehe morgens auf, bin Künstlerin, ich gehe abends, meine Persönlichkeit ist es, also wenn... großer Teil meiner Persönlichkeitsstruktur ist, dass ich mich darüber auch definiere, künstlerin zu sein.
00:54:54: Nicht unbedingt nur Stand-up-Kominien, aber künstlerin zu sein.
00:54:57: Und ich weiß nicht, ob man das in einem anderen Job auch hat.
00:55:00: Also, weiß ich wirklich nicht.
00:55:01: Ich weiß nicht, ob du dich mit deinem Job identifizierst.
00:55:04: So, stehst du
00:55:04: morgens auf.
00:55:04: Ich ist.
00:55:07: Nun, also, nee, weiss ich nicht, nee.
00:55:10: Also, bist du deine Berufsbeschreibung
00:55:12: zum Beispiel?
00:55:12: Nee, nee.
00:55:13: Ich glaube, das haben vielleicht Pfarrer.
00:55:17: Oder so
00:55:18: religiösen
00:55:19: Berufen.
00:55:19: Also religiöserei, aber... Ich glaube, ich meine nicht.
00:55:27: Aber ja, es gibt sicherlich noch andere.
00:55:29: Ah, du weißt, was ich meine.
00:55:30: Ich glaube,
00:55:32: das war dieses Künstler-Ding.
00:55:33: Oder es ist Teil dessen, dass man bei Künstlern immer das Gefühl, die haben alle leicht an einer Waffel.
00:55:38: Das stimmt übrigens, glaube ich.
00:55:39: Da nehme ich mich überhaupt nicht aus.
00:55:41: Und das leicht steht auch nur in Klammern.
00:55:44: Und auch dieses... abgesehen von diesen ganzen vorgelegen Kram.
00:55:50: Auch so dieses, du identifizierst dich so stark mit deinem, mit deiner Kunst, dass du ein Teil davon wirst, aber auch alle anderen Menschen damit infizierst.
00:56:01: Also du kannst ja nicht mit mir Umgang hegen, ohne dass mein Job in irgendeiner Form, oder das, was ich überhaupt mache, in irgendeiner Form Teil der ganzen Sache ist.
00:56:10: Also bist du mit mir befreundet, bist du ein, ist das, was ich mache, ein großer Teil dieser Freundschaft, weil er Zeit raubt, weil er da ist, weil ich darüber rede, weil das Leben einfach dementsprechend und so weiter und so fort.
00:56:23: Ich glaube, das ist auch ein großer Punkt.
00:56:28: Also...
00:56:29: Ja.
00:56:31: Und ich möchte mal sagen und damit schwenke ich jetzt weg von diesem Thema.
00:56:34: Aber ich nehme es als fantastische Überleitung.
00:56:38: Du stellst dir jetzt so anraunende Musik bitte vor.
00:56:41: Es ist auch gut, selbstkritisch zu sein.
00:56:44: Wenn man nicht unbedingt so sonderlich kritisch auf seine Sachen guckt, dann macht man sowas wie twenty-eight years later.
00:56:51: Merkst du, wie unglaublich gut diese Überleitung
00:56:52: war?
00:56:52: Ja, ich bin ein bisschen stolz und ergriffen.
00:56:55: Ja, danke, weil Filina sagte, ich erkläre es mal kurz.
00:56:57: Filina sagte zu Beginn dieses Podcast, oder kurz bevor wir gestartet haben, ich würde gerne mal über twenty-eight years later reden.
00:57:02: Das ist die Fortsetzung von twenty-eight days later und twenty-eight weeks later.
00:57:08: war der zweite, ne?
00:57:09: Und der Dritte ist jetzt ja twenty-eight years later.
00:57:12: Der lief im Kino und man kann ihn sich jetzt auf bekannten Streaming-Plattformen angucken.
00:57:16: Ich habe ihm im Kino gesehen.
00:57:18: Und ich habe ihn auch mittlerweile auch schon auf der Streaming Plattform gesehen.
00:57:22: Und ich bin reingegangen in diesen Filmen mit... mit wirklich, ich war, als ich wusste, dass der kommt und dieser Trailer rauf und runter, überall lief, TikTok, Instagram, mit diesem fetten Gedicht, äh, das ist also Boots, ist er, glaube ich, Boots, Boots heißt das, glaube ich, so.
00:57:40: Und der ist einfach so.
00:57:40: ein unglaublich geiler Trailer.
00:57:42: Und jetzt binst du mir bei dir auch so krasse Zombie-Fans und so.
00:57:45: Das sollte
00:57:45: man vielleicht kurz sagen, das ist ein Zombie-Film.
00:57:47: Ach so, für alle, die wissen genau, das ist ein Zombie-Film.
00:57:49: Genau.
00:57:49: Twenty-eight days later, zwei, achtundzeig Tage nach, nach der Outbreak, dann...
00:57:55: einer auf und die Welt ist halt in London.
00:57:58: Genau,
00:57:59: und so.
00:58:00: Ja, genau.
00:58:00: Und bei twenty-eight Weeks later, klar erklärt sich von selbst, es ging gleich, es ist ja da über achtundzwanzig Wochen später, aber im gleichen Universum und dann jetzt achtundzwanzig Jahre nach Outbreak.
00:58:09: Ja.
00:58:11: Und ich habe, ich liebe die ersten Beinteile, ich hatte große Erwartungen, ich habe mich wahnsinnig drauf gefreut, ich bin ins Kino gegangen und jetzt bist du dran.
00:58:20: Ja,
00:58:21: und dann sagt es zu mir, musst du auch mal gucken.
00:58:24: Du wirst überrascht sein, wie
00:58:25: viele
00:58:26: Pimmel dir da entgegenlaufen.
00:58:30: Ja,
00:58:31: ganz
00:58:31: genau das hab ich gesagt.
00:58:32: Ich hab gedacht, du wirst wahnsinnig viele, wahnsinnig viele Gehänge sehen.
00:58:38: Und dieses Gehänge ist absurd groß teilweise.
00:58:42: Und es schlackert die ganze Zeit, die sagt, es schlackert.
00:58:46: Und dann, dann, dann geht der Film los.
00:58:49: Und er geht geil.
00:58:50: Er geht
00:58:50: geil los.
00:58:51: Und
00:58:51: er gibt richtig Vollgas.
00:58:53: Und
00:58:54: dann, dann haben sie sich gedacht, so jetzt, jetzt, jetzt, jetzt,
00:58:59: jetzt, jetzt sind wir völlig die Kontrolle verloren über unseren, über unser Drehbuch.
00:59:04: Und es
00:59:05: kommt Voldemort.
00:59:06: Es gibt das wirklich, dass der ganze Film wirkt, als hätten sie ... ... ein wirklich geilen Autor, Autor ... ... jetzt tu ich den Autor wahrscheinlich unrecht, ... ... aber es hätten sie wirklich fetten Autor dran gesetzt, ... ... der voll verstanden hat, worum es geht, ... ... bei dieser ganzen, bei diesem Franchise.
00:59:20: Es
00:59:20: ist ein Zombiefilm.
00:59:21: Es ist ein
00:59:21: Zombiefilm, ... ... wir brauchen Zombiethematiken.
00:59:23: Simpel.
00:59:23: Ja.
00:59:24: Und das ist alles cool, ... ... so und dann kommt dann doch irgendwie, ... ... dann hier Karatene, die ist das, ... ... und dann kommt dann auch so ein anderer, ... ... sehr lustiger Charakter auch, ... ... der dann dazu kommt,
00:59:33: so ...
00:59:35: Und dann haben sie gedacht, nee, der ist jetzt in der Mutterschaftsurlaub gegangen.
00:59:41: Vielleicht sie.
00:59:42: Sie ist in der Mutterschaftsurlaub gegangen.
00:59:43: Wir brauchen jetzt einen anderen.
00:59:44: Und ach, wir brauchen keinen Autoren.
00:59:47: Wir setzen jetzt ChatGPT ran.
00:59:50: Und lassen ChatGPT jetzt völlig diese wirklich geile Filmidee absolut vor uns.
00:59:56: Und ChatGPT hat zuerst gesagt, okay, wir brauchen einen Riesenpimmel.
01:00:01: Wir brauchen riesengroße Schwänze, davon brauchen wir sehr viele.
01:00:04: Die müssen alle nackt
01:00:05: sein.
01:00:05: Und dann brauchen wir, wir brauchen so ein Deut der Schädelstabild.
01:00:11: Wir werden nicht spoilern, aber man kann diesen Film auch nicht spoilern.
01:00:15: Man glaubt, das ist nämlich keiner.
01:00:17: Und was wir brauchen, ich sage euch nicht, warum, aber wir brauchen zehn panesamt Jogging-Anzüge.
01:00:26: Wirklich?
01:00:26: Und dann denkst du, guckst du in diesen Filmen, das ist ein Fieber-Traum.
01:00:29: Alter, was habt ihr denn?
01:00:30: Die Panne!
01:00:32: Die hab ich
01:00:32: völlig vergessen.
01:00:34: Diese Power Rangers.
01:00:36: Und dann denkst du, dieser Film kann einfach nicht, du kannst den nicht vermuchsen.
01:00:40: Das geht nicht.
01:00:41: Das ist, als würde man Dawn of the Dead vermuchsen.
01:00:43: Oder das kriegst du doch nicht hin.
01:00:45: Und jetzt gibt's eine Fortsetzung.
01:00:46: Wie
01:00:47: heißt
01:00:47: der eigentlich?
01:00:51: Twenty-eight years later und dann Bohnen irgendwas.
01:00:55: Also es ist
01:00:57: die
01:00:57: gleiche Zeit.
01:00:57: Die gleiche Zeit, es geht einfach nur genau da weiter.
01:01:01: Und unser großer Schwängel-Zombie ist auch mit dabei wieder.
01:01:06: Und das haben wir jetzt... Das können wir spoilern.
01:01:10: Ja, das können wir spoilern.
01:01:12: Zufällig in einem Interview mit dem Schauspieler, der den Schwenkel zu mir gespielt hat, erfahren ...
01:01:19: Das ist gar nicht der Alpha, übrigens.
01:01:20: Der Alpha?
01:01:22: Ja, oh, das ist so ... Das war auch ... Als Sie angefangen haben mit dieser Alpha-Scheiße, dachte ich auch nur,
01:01:28: das
01:01:28: ist doch
01:01:29: diese
01:01:29: ganzen, diese Alpha-Brows.
01:01:32: Das ist
01:01:32: so ein ... Oh, ich kann's nicht mehr hören, ey.
01:01:35: Anderes
01:01:35: Thema.
01:01:35: Aber das ist so ... Jedenfalls so, der Einfahrtszombie.
01:01:40: Und dieser ... Jetzt bin ich ein bisschen kurz
01:01:44: abgerüstet.
01:01:44: Sorry, ich war nicht viel Penis im
01:01:45: Kopf, oder?
01:01:46: Nein, der Schauspieler hat gesagt so ... Ja, also ...
01:01:51: Weil er ständig auf dieses Gehänge angeschoben
01:01:53: wird?
01:01:53: Ja, ja, wirklich.
01:01:54: Zu Recht?
01:01:54: Ja, wirklich.
01:01:55: Das ist schon ... Aufwällig.
01:01:58: Aufwällig, aufwällig, ja.
01:02:00: Und er meint, ja, aber ... Das war nicht echt.
01:02:03: Das war eine Hose.
01:02:04: Ich hatte von Hüfte bis Mitte Oberschenkel eine Hose an.
01:02:09: Und ich hab mich zu keiner Zeit nackt gefühlt.
01:02:12: Und ich fand diese Idee oder diese Vorstellungen einfach so abstrus, dass er dann
01:02:19: eine Hose,
01:02:20: dass es ein Meeting gab.
01:02:22: Wo gesagt wurde, okay, die Schwenkelhose.
01:02:27: Wie groß wird der denn?
01:02:28: Wie groß machen wir den?
01:02:30: Machen wir so ein Pferd, das bis zum Knie
01:02:31: geht?
01:02:32: Oder... Ja, das waren wir.
01:02:35: Ja,
01:02:36: nächste Frage.
01:02:36: Da saßen dann nur Männer in diesem Meeting und haben gesagt, ja.
01:02:41: Abgestimmt.
01:02:41: Er ist ja ein Alpha.
01:02:43: Ich meine, der Typ ist auch...
01:02:45: Nee, die haben dann gesagt, er sollte ein bisschen kleiner sein als unsere.
01:02:48: Also machen wir nur bis zur Hälfte des Oberschenkels.
01:02:51: Ja, aber der Typ ist... Ich meine, der Typ selber ist auch... Das ist doch eine Maschine.
01:02:56: Er ist groß und muskulös
01:02:57: und so.
01:02:58: Es würde einen nicht wundern.
01:02:59: Das Ding ist, der rennt halt die ganze Zeit.
01:03:02: Und das fühlt sich... Wir haben vorhin und schon drüber unterhalten.
01:03:06: Und saßen hier und... Aber wie ist das eigentlich als Kerl?
01:03:11: Wenn man geht oder rennt ohne, dass man irgendwas anhat, tut das weh, klemmt man sich den ein.
01:03:20: Also, was haben wir gemacht?
01:03:21: Wir haben kurz ins Wohnzimmer.
01:03:23: Mein Kerl gefragt, du pass auf!
01:03:25: Wir haben folgende Frage an dich.
01:03:28: Ich weiß nicht, ob er irgendwie schon zu lange unser Gelabee anhört, aber völlig ohne mit der Wimper zu zucken.
01:03:35: Also im schlimmsten Fall setze dich halt drauf.
01:03:37: Kann man sich auch mal einkommen, wenn sie sich drauflegen, aber kommt da drauf an und die ist das so.
01:03:42: Okay, aber wir können euch sagen, laut der wirklich sehr umfangreichen Studie, die wir durchgeführt haben, mit dem wir einen Mann befragt haben, die klemmen sich den nicht ein beim Laufen.
01:03:57: Aber ich glaub, da muss er auch schon ... Er muss ja erst mal lang genug sein.
01:04:02: Und dann ...
01:04:03: Und wie ich vorhin schon sagte, er ist ja auch vorne drauf und nicht in der Mitte.
01:04:08: Da ist er nicht zwischen den Beinen angesetzt.
01:04:11: Nicht direkt unter den Kern.
01:04:13: Und ... Männer haben ja selten so ein thighgab.
01:04:18: Also, das heißt, die Oberschenkel sind ja auch zusammen, beim Gehen oder Rennen, schätzt sich so weit, und dann schlägt man den wahrscheinlich so vor sich hin.
01:04:27: Keine Art.
01:04:28: Also
01:04:28: einem Knie zum anderen.
01:04:29: Keine Ahnung.
01:04:30: Aber zukünftig, was die Leute immer von sagen, was würdest du tun, wenn du einen Tag im Mann wirst, renn?
01:04:37: Ich würde mich nackt ausziehen und dann würde ich immer die Straße runter rennen und gucken, was passiert.
01:04:40: Ich würde vielleicht aufs Maul fahren, weil ich würde mir die ganze Zeit auf das eigene Gehänge gucken.
01:04:44: Und weil ich denke, mal gucken, wie sich der bewegt.
01:04:50: Geh nachher ins Wohnzimmer und sag mal auf.
01:04:53: Möchtest du mal die Straße runter?
01:04:54: Ich muss mal kurz was angucken.
01:04:59: Guckt ihn euch bitte an
01:05:00: und dann werde ich
01:05:01: gerne die gleiche Reaktion.
01:05:02: Also wenn ihr die gleiche Reaktion habt, wie viel Lina?
01:05:04: dann bitte gerne.
01:05:04: Ich habe nämlich gesagt, guck ihn dir an.
01:05:06: Ich weiß auch, dass du ihn dir anguckt hast.
01:05:07: Du warst so.
01:05:07: Du hast ihn zu Hause gesehen.
01:05:09: Und ich glaube, ich habe nach... ... zwanzig, fünfundzwanzig, dreißig Minuten, die erste ... ... sich todlachende Sprachnachricht bekommen.
01:05:18: Dann sagt, Alter, was ist das denn?
01:05:22: Stimmt, ich hab sie ja dann konstant kommentiert, während ich geguckt hab.
01:05:26: Man regt sich auch echt immer mehr auf.
01:05:28: Und es wird auch immer absurder.
01:05:29: Ja.
01:05:30: Und du warst auch echt so, Alter, da ist auch so ein bisschen Mann an dem Penis.
01:05:34: Also so, was ist das denn?
01:05:35: Und es ist auch, das Ding ist ... Ich hab ja kein, also natürlich, ich mein Gott, Menschen, die diesen Podcast schon mehr als zweimal gehört haben, werden wohl wissen, wir haben kein Problem mit Nackteid.
01:05:43: Wir haben ziemlich gar kein Problem mit gar nichts.
01:05:45: Aber ...
01:05:47: mit Nazis.
01:05:48: Ja.
01:05:49: Okay, ja.
01:05:51: Ja, Ebola, find ich auch nicht so toll.
01:05:53: Ja,
01:05:54: okay.
01:05:54: Okay.
01:05:55: Nee, aber ... also, in sowas.
01:05:57: Ich finde nur ... Nackteid.
01:06:00: ...um das Nackt sein will.
01:06:02: Ohne ist es ein Unverständnis.
01:06:03: Okay, also es sind Zombies,
01:06:04: die haben ... Und Schockswillen.
01:06:05: Ja,
01:06:06: es sind Zombies, die haben ... ... die Klamotten, sind denen vom Leib gefallen.
01:06:12: Okay, meinetwegen.
01:06:13: Aber dieses Draufhalten, wo du denkst, es gibt ... ... es gibt doch gar keinen Sinn, dass ich die ganze Zeit ... ... einen nackten Typen beim Rennen zugucke oder ... ... also weißt du, was ich meine?
01:06:25: Was genau möchte ich mir dieser Film damit sagen?
01:06:28: Ich weiß auch nicht, vor allem ... Es war ja auch so ein ... War das nicht auch so, dass der Alpha ... Also, dass da von wegen so Vorpflanzung Alpha ... Ja, ja.
01:06:38: Da war ja auch die schwangere Alte.
01:06:40: Ich erinnere mich, die dann ... War das ein Zombie-Baby?
01:06:44: Ja.
01:06:45: Nein, angeblich nicht infiziertes Baby.
01:06:47: Ich weiß
01:06:48: keiner genau.
01:06:48: Aber sie ist aus einer Zombiefrau rausgekommen.
01:06:51: Weil der Alpha ...
01:06:52: Natürlich.
01:06:54: Vielleicht ist es das, vielleicht geht's um Potenz.
01:06:57: Der Alpha kann Babys zeugen mit anderen Zombies.
01:07:01: Ich bin
01:07:01: da übrigens raus.
01:07:03: Ich will Zombies, die so ...
01:07:04: Nee.
01:07:04: Ich fand
01:07:05: das schon bei ... Wie heißt das?
01:07:07: ... Der anderen Zombie-Film hier ...
01:07:09: Der eine andere?
01:07:10: Der eine andere.
01:07:11: Nee, das war das Dawn of the Dead.
01:07:13: Die Neuverfilmung.
01:07:15: Mit dem, der ... Mit Boutista.
01:07:18: In Las Vegas.
01:07:22: Wo auch.
01:07:23: Der ist jetzt Zombies im Kaufhaus.
01:07:24: Nee,
01:07:24: nee, nee.
01:07:25: Wie heißt der ... heißt der nicht ... D-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A-A- ... Tribe gebildet und der Obermacker hat die Obermackerin geschwängert.
01:08:01: Und sie ist jetzt mit dem Zombiekind ... ... schwanger.
01:08:03: und dann gibt es auch noch ein Zombie-Tier und sie wollen eigentlich nur ... ... rein, um einen Safe in irgendeinem Casino zu knacken.
01:08:11: Ja, ja, richtig.
01:08:12: Und dann war es noch irgendwas Kinder.
01:08:13: Es sind immer
01:08:14: Kinder.
01:08:14: Es sind immer Kinder.
01:08:15: Es sind immer Kinder.
01:08:16: Auch bei Twenty Years Eight ... Meine Güte, eight years later ist ja auch wieder ein Kind dabei.
01:08:23: Wo du immer denkst,
01:08:24: nee, ich möchte ... Aber das ist auch das Prinzip von The Walking Dead.
01:08:29: Am Anfang von The Walking Dead, jeder Folge sagt irgendjemand Carl, was er nicht machen soll.
01:08:33: Und dann macht Carl das, was er nicht machen soll.
01:08:35: Und alle landen in der Scheiße.
01:08:36: Jede einzelne Folge ist doch so, Carl macht dies nicht, Carl macht was.
01:08:41: Und alle leiden.
01:08:42: Das
01:08:42: ist immer
01:08:43: das Kind.
01:08:43: Ja, es ist wirklich.
01:08:46: Oder es ist der Kind, das Kind ist der ... rund.
01:08:48: Also bei zum Beispiel, da sind keine Zombies, aber hier dieser, wo alle leise sein müssen, die heißen der Silence.
01:08:56: A Quiet Place.
01:08:57: Ja, ja, ja.
01:09:00: Kinder müssen leise sein und das Baby oder das Baby ist der Grund oder es gibt jemand, der schwanger ist.
01:09:05: Also die, klar, man beschützt Kinder und Babys und so.
01:09:08: Aber mein Gott, das war nicht der eins.
01:09:10: Ich möchte mal einen richtig guten Zombiefilm haben, wo es nicht darum geht, dass irgendein Kind gerettet werden muss.
01:09:18: Und oh mein Kind, ich hab nämlich auch jetzt nach einem anderen Film, das war ein, das war das für einer indonesischer Zombiefilm.
01:09:24: Der war gar nicht schlecht.
01:09:25: Also von der Machart und so war es eigentlich geil.
01:09:28: Ähm, aber da war dann auch halt so eine Tuste dabei, die ist so, oh mein Sohn, mein Sohn.
01:09:33: Und sie war halt in dem... Ein Lager, das ich durchschlagen musste und der Sohn in einem anderen Lager.
01:09:39: Und es ging immer nur um dieses Kind.
01:09:41: Und das Kind hatte natürlich Angst.
01:09:44: Und es ging mir so auf den Sack, weil ich denke, lass das Kind doch einfach gefressen werden und kümmern.
01:09:50: Also, weißt du, es ist immer... Es ist einfach dieses, warum muss es in Zombie-Filmen immer um Kinder mitgehen?
01:09:57: Warum?
01:09:57: Weil es das einfachste ist.
01:09:58: Bei Menschen ist das das Highly Relatable.
01:10:01: Die meisten Menschen, also Frauen, die freiwillig keine Kinder haben.
01:10:05: So wie du und ich sind ja die Minderheit.
01:10:06: Also Menschen haben halt Kinder und wenn man Kinder hat, dann mag man die auch ein bisschen.
01:10:11: Manchmal scheinbar.
01:10:14: Und dann denkt man schon so, ich möchte nicht, dass das Kind umgebracht wird von was sehr ekelhaftem.
01:10:20: Also ich verstehe ja schon, ich würde mir auch Sorgen machen, wenn du in einem anderen Camp wärst.
01:10:24: Ja,
01:10:24: aber ich bin ja kein Kind.
01:10:25: Ich würde gar nicht dann weinen durch die Straße laufen, weil meine Mama nicht da war und die ganze Zombieherde auf mich.
01:10:32: Du
01:10:33: würdest schon schreiend und weint durch die Gegend laufen.
01:10:35: Aber nicht, weil deine Mama nicht da ist.
01:10:37: Nee,
01:10:37: ja.
01:10:38: Ja, okay.
01:10:40: Aber ich wüsste auch, wann ich nicht schreie.
01:10:43: Das stimmt.
01:10:44: Ich würde dich auch absolut direkt opfern, wenn ich damit
01:10:48: in meinen Leben rette.
01:10:49: Gut, ich würde einfach wegrennen.
01:10:51: Ja, das macht ja nix.
01:10:52: Aber sowieso, wär mir dann quitt.
01:10:54: Aber, ähm, glaubt mir, das Letzte, was ich tue, ist, ich würde noch in deine Richtung zeigen, ey.
01:11:01: Du kommst schlüpft
01:11:02: mir dann hinterher, den Rest meines Lebens.
01:11:04: Ich schlüpfe
01:11:05: dir langsam hinterher, aber stetig.
01:11:07: Das ist wie die Ponycast und Pony of Middlefinger Folge mit der Schnecke.
01:11:12: Ja.
01:11:12: Als wir mal einig, keine Ahnung, wie die hieß, aber die meisten kennen die wahrscheinlich.
01:11:15: Ähm, nee, aber ich, äh, ich, ich meine damit.
01:11:20: Ich mag dich, ja.
01:11:21: Und ich fände es jetzt auch kacke, wenn du in einem anderen Camp wärst, würde ich dich jetzt auch nicht erst mal verrecken lassen.
01:11:26: Sondern ich würde schon zusehen, dass man's ... Ich mein, wir haben einen Plan für den Fall das.
01:11:32: Also was ist, wenn die Apokalypse ausbricht oder Krieg oder Tumpffall oder die Zombieapokalypse?
01:11:38: Wie verhalten wir uns dann und wie kommst du her und so weiter und so fort?
01:11:43: Das machen wir ja schon.
01:11:44: Und du bist nicht mein Kind und ich glaube, Menschen haben zu ihren Kindern noch eine etwas tiefere Bindung.
01:11:50: Ja, also das versteht, das ist ja auch völlig in Ordnung, so sollen sie machen.
01:11:56: Aber man könnte ja auch einfach einen, zum Beispiel hier wie Zombieland.
01:11:59: Ich habe gerade Zombieland, Zombieland II.
01:12:01: geguckt.
01:12:02: Nicht ein Kind kommt darin vor.
01:12:04: Super Film.
01:12:05: So, es geht halt um eine Gruppe von Erwachsenen, die sich durch, da kam jetzt auch nicht so viele Zombies drin vor, muss ich sagen, aber theoretisch, man könnte ja auch mal einfach kein Kind mit in die Gruppe nehmen.
01:12:17: Und trotzdem geben es ja Probleme.
01:12:20: Also es ist ja nicht immer so die einfachste Lösung.
01:12:24: Wir packen ein Kind mit rein, da kommen die Probleme von selber.
01:12:29: Entweder es ist noch ein Kleinkind und schreit in Situationen, wo es nicht soll, weil es Angst hat, es ist ja normal.
01:12:36: Oder es ist halt ein Kahl, der einfach beweisen muss, dass er jetzt auch schon großer Junge ist und auch eine Wölfe hat, mit dem er dann auf ...
01:12:43: Ja, du musst ihn schießen.
01:12:44: Aber auch Karl verliert erst sein Auge und dann sein
01:12:46: Leben.
01:12:46: Ja, Spoiler alert.
01:12:49: Aber das war ja eine gute Folge.
01:12:52: Ja, das war gut.
01:12:54: Ich weiß aber, dass ich dir in der Nachricht gesehen war.
01:12:56: Gott sei Dank.
01:12:59: Wir sind da vielleicht auch ein bisschen zu sehr investiert.
01:13:03: Sagt man das in Deutschland eigentlich
01:13:04: so?
01:13:05: Nee, ich glaube nicht.
01:13:06: Aber ich kann es auch tun.
01:13:08: Wie überletzt man das zu involviert?
01:13:10: Auch Quatsch sind wir nicht zu leidenschaftlich am diskutieren.
01:13:15: Ja.
01:13:15: Wir haben halt schon eine schöne Meinung bei Zombiefilm über ...
01:13:20: Bei Zombiefilm.
01:13:20: Punkt.
01:13:21: Punkt.
01:13:21: Nur.
01:13:22: Nur bei Zombiefilm.
01:13:23: Aber das ist ... Es war ja auch bei ... Ich kann es nicht sagen.
01:13:29: Also, der dritte Teil dieses Franchises ... Das war jetzt wesentlich einfach zu sagen.
01:13:37: Da ging's ja auch um ein Kind.
01:13:38: Da war ja auch wieder ein Junge dabei.
01:13:42: Er ist nur seine Mama.
01:13:44: Der wollte ja eigentlich, also die Prämisse ist, der Sohn will von diesen Typen, der Schädel
01:13:54: dabelt,
01:13:55: einen Heilmittel für seine Mutter finden.
01:13:57: Genau, ohne zu spoilern.
01:13:58: Also ohne zu spoilern, er geht mit seiner Mutter los.
01:14:03: Um ein Arzt zu finden.
01:14:03: Um ein
01:14:04: Arzt zu finden für sie.
01:14:05: So.
01:14:06: Und da hast du eine richtig dumme Idee.
01:14:08: Ja.
01:14:09: Aber es ist so dieses Lieb.
01:14:10: am Ende des Tages möchten diese Filme ja immer sagen und das verstehe ich sogar, weil es gibt ja nur sieben unterschiedliche Prämissen in Filmen.
01:14:16: Liebe, Haas, Gier, also eigentlich so alle Toten sind einmal durch.
01:14:21: Wobei Liebe keine
01:14:22: Toten ist.
01:14:22: Ich würde grad sagen, liebe welche Toten
01:14:24: ist das dann.
01:14:26: Aber die großen Emotionen einmal durch so.
01:14:28: Und natürlich geht es, Liebe ist immer so, ich glaube ... sehr viele menschen würden das was du machst wenn zum kinder geht auch machen.
01:14:39: wir zum partner geht so sagen mein gott dann lass sie oder ihn halt da oder keine ahnung was oder um die eltern oder die großeltern weil zum beispiel.
01:14:45: Ich müsste mich jetzt durchschlagen, um meine neunzig Jahre alte Oma zu retten, die die ganze Zeit da irgendwie laut Fernsehe hört, obwohl
01:14:52: man heißt,
01:14:52: er sagt, er glaubt mir keinen Mensch und wäre auch nicht so.
01:14:56: Da wären Menschen eher geneigt zu sagen, okay, lass doch einfach sterben.
01:15:01: Bei Kindern trauen sich das, glaub ich.
01:15:04: Haben das auch ganz viele nicht?
01:15:05: Menschen haben das einfach nicht
01:15:07: so?
01:15:07: Ja, das ist auch okay.
01:15:08: Ich verurteile das ja nicht.
01:15:10: Das ist nett von ihr.
01:15:11: Ich würde es vielleicht auch selbst tun.
01:15:13: Nein, ich gehe ja nicht hin.
01:15:15: Ich bin absichtlich gemein zu Kindern.
01:15:18: Ich hab auch Grenzen.
01:15:21: Aber ...
01:15:22: Da ist übrigens auch
01:15:24: richtig unseren Partner.
01:15:24: Ja, ich weiß.
01:15:26: Wenn du so eine dicke Alte wärst, die gemein ist.
01:15:28: zu Kindern.
01:15:30: Okay, ganz merkwürdige Charaktereigenschaften.
01:15:33: Ja, nee, das ist ja nicht ... Heute bin ich an drei ... Kindergartengruppen vorbeigelaufen.
01:15:41: Du hast
01:15:41: keine davon vor die Bahn geschubst?
01:15:42: Ja.
01:15:43: Und ich dachte, bei manchen sogar, guck mal, ist ja ganz niedlich mit ihren Teddyanzügen.
01:15:48: Und ihren, ihr bitte, fahrt mich nicht tot, Westen.
01:15:52: Und so, ähm, ist ja, dann tollen die da so lang.
01:15:56: Hier, bitte, fahrt mich nicht tot, Westen.
01:15:58: Diese reflektierenden Westen, die dann immer anbekommen, diese Gelben.
01:16:01: Ich weiß schon, aber ... Meinst du, das ist der offizielle Fahrerausdruck?
01:16:07: Na ja?
01:16:08: Nicht.
01:16:10: Die sind dann auch schon ganz süß, wie sie da so lang gehen.
01:16:13: Aber es geht ja...
01:16:16: Du hast halt das Baby-Synidlich-Gen
01:16:18: nicht.
01:16:18: Nee.
01:16:19: Ja,
01:16:20: ich habe dieses Kindchen-Schema.
01:16:22: Das funktioniert bei Tieren.
01:16:24: Kätzchen, Hundewelten, Babytiere, da funktioniert das.
01:16:30: So, ich würde wahrscheinlich auch eher meinen Hund retten als das Kind meiner Nachbar.
01:16:34: Wahrscheinlich.
01:16:35: Und...
01:16:36: Deiner Nachbarn.
01:16:37: Meiner Nachbarn, ja.
01:16:41: Und würde ich darüber ein Film gucken, würde ich mich aufregen des Todes.
01:16:45: Ich würde mich aber des Todes
01:16:46: aufregen darüber.
01:16:48: Hast du das mitbekommen?
01:16:50: Zum Schluss noch mal ganz kurz irgendwie ... gemein.
01:16:55: Da hat ... Es geht grad viral.
01:16:57: Irgend ein österreichisches
01:16:59: Paar
01:17:00: ist ... Oh, jetzt ... Ungarel, nach Ungarn oder Tschechien, auf jeden Fall über die Grenze und hatten Hund aus dem Auto gezerrt, also deren Hund aus dem Auto gezerrt und irgendwie, also aus dem Auto geschmissen, der hat sich auch echt gewährt, aus dem Auto geschmissen, haben im Wegfahren dann noch das Hundebett rausgeschmissen und sind weggefahren.
01:17:24: und der Hund ist noch ewig lange hinterher gelaufen und bleibt dann so stehen und guckt ihn hinterher.
01:17:29: und das Ganze ist aufgezeichnet worden von der Videobewachungskamera eines Tierheims.
01:17:36: Und wirklich, it breaks my heart.
01:17:40: Ich hab das gesehen und dachte so, du kannst, du kannst, also ich weiß nicht, was für ein Mensch du sein musst, um dein Tier und gerade Hund, also Katzen auch, ich mein, ihr braucht man nicht zu erzählen, ich bin, ich hab ne Katze, ich liebe Katzen, sie ist mein Spirit Animal so.
01:17:59: Aber auch bei Hunden weiß man ja, und die vielleicht sogar noch anders krass als Katzen, wobei die Annahme Katzen würden nicht so an ihren Menschen hängen, ist falsch.
01:18:08: Aber Hunde sind ja, weißt du, Hunde sind
01:18:09: ja so diese ganz tolle, auch
01:18:11: anhänglich, klarerweise und so, und gehören zur Familie und Rudel und dies und das.
01:18:16: Und dann,
01:18:17: also
01:18:18: ich verstehe, ich verstehe das nicht.
01:18:19: Ich verstehe das nicht.
01:18:20: Ich hoffe, dass das dafür auch so ein... Keine Ahnung, extra Kreis in der Hölle reserviert ist.
01:18:24: Ich hab das gesehen und es hat mich völlig so, ich saß da auch so mit Pipi in den Augen und dachte so, Mann.
01:18:29: Ich hab findet ein schönes neues Zuhause, weil es war übrigens Schweinekalt.
01:18:33: Der hat gefroren ohne Ende, den haben sie dann irgendwann, der war auch erst mal weggelaufen.
01:18:37: Das heißt, die Leute vom Tierheim haben den erst mal gar nicht gefunden.
01:18:39: Ich glaub, die haben den mittlerweile.
01:18:41: Das weiß ich nicht, nagelt mich drauf fest.
01:18:44: Wo ich denk so, was?
01:18:45: Alter, was?
01:18:46: Also ich hab sich, das hab ich noch nicht mitgekriegt, aber ... Verstehe ich nicht.
01:18:51: Also es gibt Menschen, die müssen ihre Tiere aus guten Gründen abgeben.
01:18:56: Und es bricht ihnen das Herz.
01:18:58: So, ne?
01:18:59: Und das... Es geht manchmal nicht
01:19:01: anders.
01:19:01: Aber ein Tier abgeben ist auch nicht ein Tier aussetzen.
01:19:03: Ja,
01:19:03: ja, genau.
01:19:03: Aber ein Tier dieses... Ich weiß nicht, das war zu meiner Jugend irgendwie immer ein Thema.
01:19:07: Ja, es ist hier eine Ferienzeit.
01:19:11: Jetzt werden wieder Hunde an den Raststätten ausgesetzt.
01:19:14: Ist immer noch ein Thema.
01:19:15: Und ich verstehe das nicht.
01:19:16: Ich verstehe... Ich verachte Menschen, die ihr Tier... die so wenig Liebe und Respekt für ihr Haustier, dass sie meistens dann auch großgezogen haben, am besten noch, weil, oh, Süsa Welpe, das Kätzchen.
01:19:29: Und das dann an einer Raststätte anbinden und wegfahren.
01:19:37: Meinerseits, wie wenig Respekt hast du eigentlich für dir selber, dass du nicht genug Verantwortung übernimmst, um ... Also, offensichtlich, du hast scheinbar, okay, deine Entscheidung, dir ein Tier zu holen, war aus welchen Gründen auch immer die falsche.
01:19:49: All right.
01:19:50: So.
01:19:50: Und jetzt, oder wie du schon selber sagst, es gibt Menschen, die müssen ihre Tiere abgeben aus unterschiedlichen Gründen.
01:19:55: Vor allen Dingen, die, die ist wirklich nicht gerne tun, die tut mir extrem leid, weil das ganz, ganz schlimm ist, so.
01:20:01: Aber du hast The Fig, bitte frag noch mal, du hast Verantwortung für ein Lebewesen übernommen, dann ... Wie wär's, wenn du dich darum kümmerst, wie wenig Respekt hast du vor dir selber, dass du morgen noch in den Spiegel gucken kannst, dass du nicht mal dich um dein Hund kümmern kannst, zumindest so, dass der irgendwo hinkommt und sei es ein verdammtes Tierheim, was bestimmt nicht die schönste Auffangstation ist für ein Tier, aber wo es immerhin nicht.
01:20:23: bei klirrender Kälte, minus dröft sich grad, fährst du weg und wirfst noch das Hundebettchen aus.
01:20:29: Oder
01:20:29: ein senkender Hitze auch, ne?
01:20:30: Was ist mit dir?
01:20:32: Ich verstehe das auch nicht.
01:20:33: Ich hab überhaupt kein Verständnis dafür.
01:20:35: Also ... Selbst das Argument, ich glaube Tierheime nehmen, wenn sie die Hunde aufnehmen, Geld.
01:20:41: Also du musst was bezahlen, um das Tier abgeben zu dürfen.
01:20:43: Keine Ahnung.
01:20:45: Keine Ahnung.
01:20:45: Aber es gibt es zwischen dein Tier irgendwo auszusetzen, anzubinden.
01:20:52: Am besten auch noch so, dass es nicht wegkommt und wenn es nicht gefunden wird, krepiert es da elendig.
01:20:58: Und
01:20:59: ich...
01:21:00: Gebe es nicht beim Tierheim ab, weil ich mir es vielleicht auch nicht leisten kann.
01:21:03: dieses Geld oder ich will es einfach nicht ausgeben.
01:21:06: Ist halt auch noch breite was dazwischen, ne?
01:21:09: Also du kannst, dann machst du, keine Ahnung, wenn du es unbedingt loswerden willst, dann machst du es im Tierheim.
01:21:17: Also bin das im Tierheim an oder was weiß ich?
01:21:19: Aber
01:21:19: die haben es ja vor dem Tierheim gemacht quasi.
01:21:21: Ja, aber auf eine Art, also ich finde das, das ist so der Bodensatz der Gesellschaft.
01:21:29: Ja, ich frage mich, wie du, also meine ich ernst, ich frage mich, wie du damit, wie du damit
01:21:35: durch die Tag bekommst.
01:21:36: Könnte ich gar nicht.
01:21:37: Also, wie du, ich würde ja... Also, ich finde schon in Urlaub fahren schwierig.
01:21:42: Also bei uns ist es so geregelt, wenn ich in den Urlaub fahre, bist du hier im Haus und kümmer sie um die Katze, also literally du ziehst ein.
01:21:47: Ja.
01:21:48: So, weil ich finde das schon schlimm, aber dann ist es immer so, jetzt sehe ich sie halt in der Zeit nicht, aber okay, ich weiß, sie ist in den besten Händen, du kümmerst sie liebevoll drum.
01:21:57: Neuerdings kuschelt sie ja auch auf dir, weil ihr seid jetzt ein Herz und eine Seebe.
01:22:01: Ja,
01:22:01: oder ich hab Krebs, mehr weiß.
01:22:02: Oder
01:22:03: das kann natürlich auch sein, hey.
01:22:04: Hat meine
01:22:06: Oma mal gedacht.
01:22:07: Ja.
01:22:09: Und
01:22:10: recht hatte sie.
01:22:15: So, nee, aber das finde ich ja schon krass.
01:22:17: Oder wenn ich auf Tour bin und dann, egal, also ich bin ja viel unterwegs und dann bist du dann da und kümmerst dich und so.
01:22:22: Und dann vermisse ich sie schon.
01:22:23: Aber allein diese Vorstellung, ich nehme jetzt meine Katze und werfe sie am besten aus dem fahrenden Auto.
01:22:27: Und ich denke so, was?
01:22:29: Was?
01:22:29: Du tust was?
01:22:30: Es sind dann aber die gleichen Kinder, wett ich mit dir.
01:22:32: Es sind die gleichen Kinder, die sich, äh, die gleichen Kinder, es sind die gleichen Menschen, die sich dann echauffieren, wenn irgendjemand was gegen ihre Familie sagt, oder wenn irgendjemand was gegen Kinder sagt, oder wenn überhaupt irgendjemand was gegen irgendwas sagt, das die dann mögen, wo ich denke, so, das ist ... Und sie gesagt mir jetzt nicht, also Kinder und Tiere ist nicht das Gleiche, ja, das ist mir klar.
01:22:52: Würden übrigens sehr viele Menschen die Tiere präferieren anders sehen.
01:22:55: Und du kannst übrigens auch nicht bestimmen ... welche Wichtigkeit ein Lebewesen in einem Leben anderer Menschen hat.
01:23:01: Und
01:23:02: das, was sie gleich hat, übernimmst die Verantwortung für ein anderes Lebewesen.
01:23:06: Klar, bei Kindern kommt es meistens aus dir selbst raus oder du hast es mitgezeugt und bei dir nicht.
01:23:10: Aber du hast trotzdem die Verantwortung für dieses Leben, dieses Wesen am Leben zu halten.
01:23:16: Und bei Tieren hört es halt nie auf.
01:23:18: Bei Kindern, wenn du Glück hast, dann irgendwann mit Achtzehn, könnt ihr auch mal eine Stunde schmieren.
01:23:24: Aber mit Glück, mit Glück.
01:23:27: Aber das... oder auch diese Leute, die dann... den älteren Hund abgeben und sich um sich einen neuen zu holen.
01:23:38: Das machen auch so gerne Influencer.
01:23:43: Die mussten wir leider abgeben, weil der war schwer zu erziehen oder was weiß ich.
01:23:50: Ohne, er war einfach zu alt geworden.
01:23:52: Ich meine zu alt heißt, er war kein Welpe mehr, also ausgewachsen.
01:23:57: Aber jetzt haben wir hier einen total süßen neuen Welpen von irgendeinem da.
01:24:02: Papimühle, also
01:24:04: Welpen,
01:24:06: wie heißt das?
01:24:08: Zucht?
01:24:09: Ja, nee, nicht Zucht, die diese Einrichtungen, wo sie ganz viele verschiedene Welpen züchten, also nicht offizielle Züchte.
01:24:23: Welpenfabrik?
01:24:24: Ja,
01:24:24: ja, Welpenfabrik, wo sie halt Hündinnen eine... Kaum haben sie geworfen, werden die wieder geschwängert.
01:24:31: Und halt immer bestimmte Rassen, die gerade im Trend sind.
01:24:35: Und völlig ohne ... Die Selben sind ja dann auch verwurmt und haben irgendwie Krankheiten und sind richtig ... Die gehen oft auch, nachdem du sie dann da geholt hast, ein, weil sie einfach ...
01:24:48: Hauptsache, sie sind
01:24:49: süß.
01:24:49: Hauptsache, sie sind süß.
01:24:50: Hauptsache, sie sind eine bestimmte Rasse, die gerade Trend ist.
01:24:53: Und da kann ich mich ja drüber aufregen.
01:24:56: Also ... Solche Menschen sollten einfach keine Tiere haben.
01:25:00: Die ... Punkt.
01:25:02: Und siehst du, mit genau diesem Gefühl spielen Zombiefilme bei Kindern mit Menschen, die Kinder mögen.
01:25:07: Hast du das jetzt nur angefangen, damit
01:25:10: ich das ... Ja, ganz genau.
01:25:12: Nein, hab ich nicht.
01:25:13: Aber ich guck dich gerade an, wie du da reinsteigerst.
01:25:17: Zurecht, verstehe ich.
01:25:18: Aber ich denk, das ist genau das, was das mit Menschen, die ein bisschen kinderfreundlicher sind.
01:25:23: Vielleicht ...
01:25:24: Aber was weiß ich schon?
01:25:25: Ja, ja, ich spreche das ja auch den Leuten nicht ab.
01:25:29: Nein, also außer in diesem Podcast.
01:25:31: Ja, aber ich möchte trotzdem,
01:25:34: ich möchte einmal, ich möchte einmal ein Zombiefilm sehen, wo ein Regisseur oder Autor wie auch immer die Hutspe hat und das Kind die Konsequenz tragen lässt.
01:25:46: Also nicht, weil das Kind, sondern dieses, wohl bei The Walking Dead gab es auch
01:25:50: Folgen.
01:25:51: Bei The Walking Dead gibt es das bei hier ... Bei, bei, äh, wie heißt der Silent Film da?
01:25:57: Wie heißt der noch mal?
01:25:58: Silent Hill?
01:25:59: Nein, nein, nein.
01:25:59: Den, wo ich vorhin sagt, das ist... Quiet
01:26:01: Place.
01:26:01: Quiet Place.
01:26:02: Quiet Place, Place I.
01:26:04: Ja, stimmt.
01:26:04: Soforten geht
01:26:05: die ganze Sequenz.
01:26:06: Also doch, doch, da gibt es, da gibt es viel.
01:26:08: Aber ich weiß nicht, ob du meinst, es ist immer dieses, oh, das Kind macht Mist.
01:26:11: Ja,
01:26:11: so wie bei, wie heißt, Terrifyer III?
01:26:14: Ja.
01:26:14: Ja.
01:26:14: Hast du den gesehen?
01:26:15: Äh, ja.
01:26:17: Echt?
01:26:17: Ich hab den nicht gesehen.
01:26:19: Ich glaube, wir müssen mal
01:26:21: die ersten zwei Teile gucken dafür.
01:26:23: Und das ist die Historie zu verstehen.
01:26:25: Die Historie.
01:26:28: Es hilft.
01:26:29: Wir können sie mal alle zusammen am Stück durchgucken.
01:26:33: Ganz
01:26:33: unangenehme Filme.
01:26:34: Ganz merkwürdig.
01:26:36: Ja, ich kenne nur... Art der Clown.
01:26:40: Ja, der Clowns finde ich ja so so schrecklich.
01:26:43: Der ist auch echt unangenehm.
01:26:44: Der ist richtig.
01:26:45: Ja, Harley Quinn ist er ja.
01:26:47: Und auch dieses breite Grinsen.
01:26:49: Vor allem, ich habe einmal ein Video gesehen irgendwie auf TikTok, wo jemand einen lebensgroßen, entweder ein Pappaufsteller von ihm oder als Figur tatsächlich.
01:26:59: So, als gibt es ja auch so was im Kino manchmal steht.
01:27:03: Was ich im Zimmer hat.
01:27:05: Aber ich
01:27:06: dachte, was
01:27:08: stimmt denn mit dir nicht?
01:27:10: Du bist andersmutig.
01:27:12: Wirklich?
01:27:13: Nee, das wäre mir zu wild.
01:27:14: Das
01:27:15: gar nicht.
01:27:16: Wir müssen mal Schluss machen, glaube ich.
01:27:17: Wir haben nicht überlänge.
01:27:18: Ja,
01:27:19: ich glaube auch.
01:27:20: Wir müssen noch, wie immer, noch kochen und Dinge tun.
01:27:25: Wir müssen noch rausgehen und Filme drehen, wie jemand die Straße rauf und runter rennt.
01:27:29: Stimmt.
01:27:29: Wir haben noch Dinge vor.
01:27:32: Das ist dann in deinen Reals
01:27:33: zu finden?
01:27:34: Gehst du da gleich nach vorne und erklärst, wie
01:27:35: das?
01:27:38: Okay, pass auf.
01:27:39: Wir haben folgenden Plan.
01:27:40: Wenn du willst, kriegst du auch eine Maske.
01:27:45: Okay.
01:27:46: Und ja, so ... Danke, I guess.
01:27:48: Äh ... Okay, Kinders, das war's für diese Woche mit Ponyhofer Mittelfinger.
01:27:55: Wir erscheinen jeden Donnerstag überall da, wo ihr Podcast hören könnt.
01:27:58: Wir sind jetzt auch endlich wieder wöchentlich.
01:28:00: Ihr habt es bestimmt vermisst, was für ein Gemisch an Themen heute.
01:28:05: Ich bin auf Tour ab Februar mit der Grundam.
01:28:08: Holt euch Tickets, nikoll-jegger.de, da Tickets und Termine oder überall da, wo ihr Tickets bekommt.
01:28:12: Und ansonsten, wenn ihr Fragen habt ... oder Themenwünsche oder irgendwas wissen wollt, dann schreibt mich an auf Instagram, könnt ihr alles fragen.
01:28:20: Es haben mich zweitausend Leute angefragt, ob dein Spiele gekommen ist.
01:28:24: Kannst du bitte kurz einmal erwähnen?
01:28:25: Ja,
01:28:25: das Spiel ist angekommen.
01:28:26: Es waren fünf Boxen.
01:28:28: Ich habe bestimmt zehn Stunden damit verbracht, alle Teile zu sortieren.
01:28:31: Und es hat mich sehr, sehr, sehr glücklich gemacht.
01:28:34: Ja, und ich hab Fotos von dir bekommen, wo du so packenweise hier... Stanzbögen?
01:28:38: Da, Stanzbögen.
01:28:39: Das hab ich alles aus dem Haus mit so'n Foto geschickt.
01:28:41: Du warst... Amazed, weil das heilt unfassbar und ich gucke das an und denke, okay, das fütte voller Müll.
01:28:47: Ja, das war ja auch der Müll.
01:28:49: Ja, gut,
01:28:50: aber genau das hat es auch in mir ausgelöst.
01:28:51: Ich dachte, nee, ich meine doch so, Dinge sortieren löst in uns beiden unterschiedlichen Emotionen aus.
01:28:59: Aber es ist ja auch gut so.
01:29:01: Insofern, das wäre geklärt, das Spiel ist angekommen.
01:29:04: Und dann würde ich sagen, hören wir uns nächste Woche wieder, ne?
01:29:06: Ich
01:29:07: freu mich drauf.
01:29:07: Ich auch.
01:29:08: Dann bis
01:29:08: nächste Woche.
01:29:08: Tschüss.