00:00:00: Wenn noch ein einziges mal irgendjemand meinen verfickten Namen falsch schreibt, platzt mir der Arsch.
00:00:05: Wie kackschwierig.
00:00:07: Kann es bitte sein.
00:00:09: Das war... Meine beste Freundin, Felina Herrmann.
00:00:11: Und damit moin und herzlich willkommen zur neusten Folge von Ponyhof und Mittelfinger.
00:00:15: Mein Name ist Nicole Jäger und mir gegenüber sitzt meine unfassbar gut aussehende, wahnsinnig gut gelaunte P-H-I-L-I-N-A geschriebene Freundin, beste Freundin, Felina Herrmann.
00:00:27: Moin, Felina.
00:00:27: Moin.
00:00:28: Da
00:00:28: bist du richtig buchstabiert.
00:00:29: Richtig
00:00:29: buchstabiert.
00:00:30: Du
00:00:30: hast du mit P.H.
00:00:30: geschrieben.
00:00:31: Mit P.H.
00:00:31: Heißt du, Felina?
00:00:33: Ich heiße Felina mit I.
00:00:35: Feline.
00:00:36: Sie heißt auch nicht Felina.
00:00:38: Du heißt auch nicht Fiona.
00:00:40: Oder Philippa.
00:00:41: Oder Philippa.
00:00:42: Oder Feline.
00:00:43: Oder
00:00:43: Fine.
00:00:44: Oder Fine.
00:00:45: Oder irgendwas.
00:00:47: Gundula.
00:00:48: Auch nicht.
00:00:50: Auch nicht.
00:00:51: Sondern Felina.
00:00:52: Genau.
00:00:52: Es ist, es ist ein bisschen, damit steigen wir direkt mal ein.
00:00:55: Es ist ein bisschen so ein Running Gag mittlerweile.
00:00:57: Aber du findest es nicht mehr so witzig.
00:00:59: Weil... Klarerweise, Menschen schreiben über dich etwas oder halt in der Schreiben mir irgendwo in irgendwelchen Beiträge über dich und schreiben deinen Namen prinzipiell falsch.
00:01:10: Das ist jetzt nicht nur in der Community so, das ist überall so.
00:01:13: Also irgendwelche Businesspartner schreiben dich falsch und Mails schreiben man dich falsch.
00:01:18: So ziemlich jeder, den ich kenne, mit Ausnahme von Freunden, die wir haben.
00:01:23: Sprechen die auch.
00:01:24: Selbst mein Vater kann sich nicht merken, wie du heißt.
00:01:27: So.
00:01:28: Und nennt sich immer Fiona, glaub ich.
00:01:30: Mittlerweile kriegt nach zehn Jahren.
00:01:32: Hat das jetzt endlich, glaub ich,
00:01:34: drauf?
00:01:35: Das
00:01:35: letzte Mal hat er das nicht mehr gesagt.
00:01:37: Aber mein Papa ist auch so, geht auch steil auf die Achtzig zu, dem erlaub ich das, weißt du.
00:01:41: Aber wie einfach alle deinen Namen wirklich falsch schreiben.
00:01:44: Und es ist kein Problem, ich verstehe, wenn Menschen Felina mit F schreiben.
00:01:48: Das finde ich ist noch ein absolut, das ist völlig unordentlich.
00:01:51: Und wenn sie...
00:01:58: Es gibt auch den Namen Felina oft.
00:02:03: Ja, okay.
00:02:04: Das
00:02:04: ist nicht das Problem.
00:02:05: Aber der wird so verhunzt.
00:02:08: und das Lustige ist, wir kennen uns schon sehr lange.
00:02:12: Das ist erst seit dem, also seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem
00:02:16: Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem
00:02:19: Jahr, seit dem Jahr, seit
00:02:20: dem Jahr, seit dem Jahr, seit dem Jahr, So oft wie in den letzten Jahren war das noch nie.
00:02:26: Also vorher war es nie ein Problem.
00:02:29: Aber plötzlich, ich weiß nicht woran es liegt, können die Menschen das nicht mal mehr aussprechen.
00:02:34: Also es geht mal beim Geschreiben, sagen wir ja, kann man Fehler machen, keine Ahnung, aber beim Aussprechen.
00:02:40: Ich habe jetzt auch irgendwie keine Ahnung, von der Weihnachtskarte, von einer Kundin oder so, wo sie uns das ganze Team gegrüßt hat, da stehe ich auch mit drauf.
00:02:52: Aber das ist nicht mein Name.
00:02:53: Ich weiß nicht mal, was für ein Name das ist.
00:02:54: Ich hab die Karte nicht gelesen, aber meine Kollegen haben sich
00:02:58: furchtbar darüber beömmelt,
00:03:00: wie lustig.
00:03:01: Das ist nicht mal dein Name, aber sie meint dich und ist irgendwie keine Ahnung, was es ist.
00:03:07: Wie gesagt, ich hab das noch nicht gelesen, und ich denk so, wie schwer kann's denn sein?
00:03:11: Also, das ist so wie dieses ... Wenn man Bücher liest, am besten Fantasie, und dann kommen Namen, die man nicht aussprechen kann.
00:03:18: Man weiß nicht, wie sie, also man schreibt sie nur, also man liest sie nur, aber man liest drüber hinweg, weil es ein Name ist, den man nicht kennt, der Fantasiene irgendwas ausgedacht ist und zu kompliziert ist, um ihn im Kopf mal auch so scheinbar fand, mein Name da jetzt auch zuzugehören.
00:03:36: Es ist auch so super nervig.
00:03:38: Also am Anfang ist noch so, ja, man korrigiert's halt die ersten zweitausend Male.
00:03:42: Und dann wird es irgendwann so, sag mal.
00:03:44: Und das Ding ist, ich glaube, das kennt man als Deutscher unter Deutschen relativ selten.
00:03:49: Aber Deutschen stellen sich ja auch wahnsinnig gerne extrem an, wenn es darum geht, Namen auszusprechen, die nicht... uhrdeutsch sind also nicht gerade irgendwie keine ahnung.
00:03:59: gundula maya heißt und da auch vorsicht gibt es ja mit a i und e i und e y und a y glaube ich auch so.
00:04:06: aber und dann nehmen wir schuld das kriegen wir noch hin.
00:04:09: sondern wenn du irgendein namen hast der jetzt nicht wirklich nichts keine ahnung jetzt nicht so super vertraut kriegen sie leute.
00:04:16: wie spricht man das denn aus?
00:04:17: und ich finde das ja völlig in ordnung.
00:04:19: du weißt nicht wie man einen namen ausspricht wenn du ihn nicht schreiben kannst.
00:04:22: das ist noch mal was anderes.
00:04:23: aber du weißt nicht wie man einen namen ausspricht.
00:04:24: okay Also, ich finde, man kann nachfragen.
00:04:28: Damit geht's ja schon mal los, bevor man dann sagt, es ist mir zu schwierig, das auszusprechen.
00:04:31: Ich nenn dich jetzt einfach Philippa.
00:04:33: Ja, ich nenn dich jetzt einfach so.
00:04:34: Ja, nee, tust du nicht.
00:04:35: Das ist immer so.
00:04:36: Ja, ich hau dir jetzt übrigens jedes Mal aufs Maul, wenn ich dich sehe.
00:04:39: Wir machen das jetzt einfach
00:04:40: so.
00:04:42: Frag doch nach.
00:04:43: Weil das ist natürlich ... Also, das ist natürlich ein superpersönliches Ding.
00:04:45: Das ist dein Name.
00:04:47: Kann man ja mal ... Aber ich raste ja schon aus, weil mich ja gerne Leute betronen.
00:04:51: Nicole, ja sehr gerne auf dem i. Also Nicole.
00:04:55: Ich wirklich krieg Pluck.
00:04:57: Nicole.
00:04:58: Und da Leute, die es dann witzig finden, mich dann Nicky zu nennen.
00:05:01: Bei Nicky habe ich eine ganz kurze Lunte.
00:05:03: Niemand nennt mich Nicky.
00:05:04: Es gibt einen Menschen auf diesem Planet, der mich Nicky nennen darf.
00:05:06: Das ist mein Lieblingsonkel.
00:05:07: Der darf das.
00:05:08: Und damit ist er literally unter acht Komma drei Milliarden Menschen der Einzige.
00:05:13: Und alle anderen nicht.
00:05:15: So.
00:05:16: Geh ich auch sofort steil.
00:05:18: Ich finde auch so Spitznamen zu geben, an jemanden, an dem man nicht kennt.
00:05:24: Erst mal komisch.
00:05:26: Also ich finde, Spitznamen geben die immer andere.
00:05:31: Ja, bitte.
00:05:31: Leute, wenn Leute sich selbst Witznamen geben.
00:05:34: Ganz schlimm.
00:05:35: Ganz, ganz schlimm.
00:05:36: Hallo, ich bin Dennis.
00:05:37: Sie nennen mich auch den Drachen.
00:05:40: Nein, Dennis.
00:05:41: Niemand nennt dich den
00:05:43: Drachen.
00:05:44: Dennis, der Drache.
00:05:46: Nein, nein, nein.
00:05:52: Sorry.
00:05:52: Hast du so Typen, die sich so vorstellen?
00:05:54: Ja.
00:05:54: Meine Freunde nennen mich irgendwie den, keine Ahnung, ich bin Ben, meine Freunde nennen mich den schlechter.
00:06:01: Nein, Ben.
00:06:03: Niemand nennt dich den schlechter.
00:06:05: Weißt du?
00:06:07: Nee.
00:06:08: Ich meine, das kannst du machen, wenn du in der Pubertät bist.
00:06:11: Da kannst du das machen.
00:06:12: Da kannst du sagen, ich irgendwie keine Ahnung.
00:06:14: Meine Freunde nennen mich immer alle keine Ahnung.
00:06:17: Weiß ich nicht, irgendwas mit Sternstaub oder so.
00:06:18: Denkst du, ja, sicher.
00:06:21: Klar, wir sind die Hormone.
00:06:23: Aber genau, man selbst gibt es sicher keine.
00:06:26: Aber ich würde jetzt auch nicht einfach so anderen Personen, die ich nicht gut kenne.
00:06:31: ...einen Spitznamen geben.
00:06:34: Ne, weil Spitznamen sind ja auch so ... ... erstens ... ... die entstehen ja ... ... normalerweise durch irgendwas.
00:06:40: Puddingmampf hat ... ... hat eine Geschichte.
00:06:43: Puddingmampf hat eine Geschichte.
00:06:45: Aber ... ... die entstehen und eigentlich sind das ja auch ... ... wenn jemand einen ... ... Spitznamen hat, ... ... dann ist er in der Wertigkeit ... ... hoch genug, um einen zu haben.
00:06:54: Also die ... ... ich verteile wahnsinnig gerne Spitznamen.
00:06:58: Menschen in meinem Leben ... Ich nenne niemanden beim Vornamen.
00:07:01: Wenn ich dich mag, nenne ich dich nicht beim Vornamen.
00:07:02: Also wichtig, wenn ich dich kenne.
00:07:05: So, ne?
00:07:05: Wenn ich dich nicht kenne und ich nenn dich beim Vornamen, ist das Höflichkeit.
00:07:09: Aber ich glaube, ich wüsste... ... in meinem Freundeskreis niemanden, ... ... den ich mit Vornamen anspreche, ... ... weil ich es selber auch ganz komisch finde, ... ... also wenn du sagst Nicole ... ... oder ich sag Filina ... Du hast
00:07:19: mich gestern angesprochen.
00:07:20: Ich habe dich gestern Filina ... Ja, ja, ich bin mir direkt auch aufgefallen.
00:07:23: Ja, es war ein bisschen unangenehm für mich.
00:07:25: Ich weiß.
00:07:27: Ja, ja.
00:07:29: Man ist direkt wieder bei seinen Eltern nach vorne zitiert ... ... oder nicht, so wie das irgendwie ... ... mein Vater hat das gerne gemacht, ... ... mit Fräulein, Vornamen, Nachname.
00:07:38: Oh ja.
00:07:38: Und dann weiß man direkt so alles klar.
00:07:40: Wenn vorne und nach, dann darfst du stramm stehen.
00:07:43: Aber ansonsten haben alle, ich nenne dich ja auch ganz, also im Gespräch nie, ich nenne dich prinzipiell Frau.
00:07:51: Und du nennst mich mittlerweile auch Frau.
00:07:53: Was sehr
00:07:53: witzig ist, weil das auch nur anderen aufgefallen ist.
00:07:56: Für mich ist das völlig normal.
00:07:58: Wieso denn Frau?
00:07:59: Warum denn nicht?
00:08:01: Was hast du gesagt?
00:08:02: Ich war erst das Haustier, dann irgendwas anderes und dann Frau.
00:08:06: Stimmt.
00:08:07: Wie war das dazwischen?
00:08:09: Ich weiß nicht,
00:08:10: ob da vor dem
00:08:11: Hustier noch was kam.
00:08:13: Ich weiß es auch nicht mehr.
00:08:14: Aber es stimmt, es wandelte sich mit der Zeit.
00:08:19: Ich kann auch nicht... Das werde ich jetzt den ganzen Abend überlegen, was dazwischen war.
00:08:22: Natürlich wirst du das.
00:08:24: Soll ich kurz Stopp machen, damit du in Ruhe überlegen kannst.
00:08:28: Ist doch egal, wir werden so erst mal nicht drauf kommen.
00:08:30: Das wird heute Nacht um drei.
00:08:33: Dann komm ich... Und weg dich und oder flüsterst dir ins Ohren.
00:08:37: Ja, bitte.
00:08:39: Aber das das das geile an an Spitznam ist ja auch so ein bisschen, wenn man dann mal ein hat, finde ich hat ja auch so eine Wertigkeit.
00:08:45: Also zum einen, dass man ihm vergibt, aber auch zum anderen.
00:08:48: Ich weiß, wir hatten Weihnachten so eine Situation.
00:08:50: Da hatten wir Gäste quasi und dann gab's so.
00:08:52: Ich nenne dich Frau, du nennst mich Frau und irgendjemand, von denen hat dich dann auch so gerufen.
00:08:57: Und dann hab ich gesagt, ich hab's nur gehört, ich war in der Küche, du wohnst über und ich hörte dich nur sagen, für dich übrigens Felina.
00:09:03: Die einzige, die mich Frau nennt, ist meine Frau.
00:09:05: Und genau das ist halt auch das Ding.
00:09:06: Also das, das, das so Spitznamen, die dürfen, die darf auch nicht jeder verwenden,
00:09:11: nicht die
00:09:12: so.
00:09:12: Also ich hab ja auch irgendwie Spitznamen für meinen Kerl, die nur... Die benutzt halt nur ich oder halt auch so.
00:09:19: Oder eher für mich, wo jeder andere das geklappt hat im Hintergrund, dass die Katze die ist.
00:09:23: Ja.
00:09:23: Oder?
00:09:25: Ja.
00:09:25: Ja.
00:09:25: Ja.
00:09:26: Ja.
00:09:26: Weil du bist, du guckst also.
00:09:27: Ja, weil sie sieht so aus, als würde sie auf dem Kopf essen.
00:09:31: Sie hat den Kopf so weit gedreht.
00:09:32: Sie hat ja nur einen Zahn.
00:09:34: Ja.
00:09:34: Und manchmal schubst sie das dann rüber auf die eine Seite, wo nur wenn sie Trockenfutter ist, deswegen.
00:09:39: Ja.
00:09:39: Sie sieht ein bisschen aus, als hätte sie einen Schlachenfall.
00:09:40: Aber nee, sie hat nur noch einen Zahn.
00:09:44: Und dann finde ich auch mal, wenn andere Leute das einfach so verwenden, das entwertet es auch.
00:09:48: Aber genauso ist es auch mit Namen.
00:09:50: Ich denke, du versuchst dir doch wenigstens... Also, ich kann mir hier selber keiner Namen merken.
00:09:56: Aber gib dir doch ein bisschen Mühe, weißt du?
00:09:59: Versuche es wenigstens.
00:10:00: Ja, und ich kann auch verstehen, wie es bei Menschen ist, jetzt wirklich komplizierte Namen oder... also kompliziert für... ein Deutschen.
00:10:08: So, weil der Name kommt aus einem anderen Kulturkreis und vielleicht auch in der Sprache, in der deutschen Sprache ist er gar nicht richtig aus zu betonen, weil die andere, die Originalsprache lauter hat, die einfach das Deutsche nicht hat.
00:10:22: Und dann klingen die komisch für uns.
00:10:23: Okay, ja, aber man kann ja trotzdem, wie du schon sagst, das einmal nachfragen, freundlich und...
00:10:33: Vor allem dein Name steht auch überall, wenn es um diesen Podcast geht.
00:10:36: Zum Beispiel er steht dran, es steht drunter.
00:10:39: Es ist irgendwie, auch ich korrigiere das auch nur insofern, als dass ich immer so, ja wie geht es denn?
00:10:44: ...Felina völlig vor uns da nahm und ich antworte dann immer mit ... ...Felina richtig geschrieben, geht's gut.
00:10:49: Und dann steht da drunter und das finde ich ... ... man dann schon abgefahren.
00:10:52: Dann steht da drunter dann das gleiche, also dann ... ... ach so, ja dann grüßt mal ... ...Felina genau so falsch geschrieben wie beim ersten Mal, ... ... wo ich denke so, okay, dann also das ist so.
00:10:59: Das habe ich doch nicht auch.
00:11:00: Das willst du so, oder?
00:11:02: Das habe ich auch als deine Mutter mir vor Weihnachten ... ... geschrieben hat.
00:11:05: Da hat's ... Meine.
00:11:07: Dann hat sie ja auch
00:11:08: ... mit meinen Namen, aber auch falsch geschrieben.
00:11:14: Ja,
00:11:15: und da sie ja auch so viele Grüße und ihren Namen geschrieben haben, habe ich dann auch ja viele Grüße und meinen Namen richtig geschrieben.
00:11:22: Passiv,
00:11:22: aggressiv, wie du bist, ja.
00:11:24: Korrekt.
00:11:25: Hat nichts geholfen.
00:11:26: Das nächste Mal hat sie es wieder falsch geschrieben.
00:11:29: Und ich frage mich dann auch, selbst wenn Leute das dann irgendwann absichtlich machen, weil sie wissen, dass ich das nervig finde, Find ich das noch nervig, also noch so sinnfreier.
00:11:44: Ja, okay, irgendwann ist der Witz auch raus und selbst das Nerven ist, dann nenn mich wie du möchtest.
00:11:51: Ich reagier dann oder reagier nicht drauf, aber...
00:11:54: Okay.
00:11:57: Wir haben übrigens gerade etwas, das wir sehr selten in diesem Podcast haben, nur bei ernsten Themen.
00:12:03: Kommst du darauf was, die du merkst?
00:12:04: Das ist wahrscheinlich nicht mal, mir fällt es auf, weil... Da letztens mal ein Pony of the Middlefinger-Fan, was zu gesagt hat, wir haben gerade Sprechdisziplin.
00:12:14: Dieser Podcast hat keine Sprechdisziplin.
00:12:18: Normalerweise ist es in dem Podcast ja so, du siehst uns ja nicht, also noch nicht.
00:12:22: Aber man sieht uns nicht, es ist noch kein Videopodcast.
00:12:25: Und... Normalerweise ist es ja so, also Menschen hören uns ja zu.
00:12:29: Und das heißt, ich rede, du redest.
00:12:31: Ich rede, du redest.
00:12:33: Und so.
00:12:36: QED, ja?
00:12:37: Und unser Podcast basiert nicht immer, aber teilweise streckenweise.
00:12:41: wirklich, wenn man mal so reinhört, wir fallen uns ins Wort, wir reden immer, dann wir lachen uns tot, einer macht immer irgendwelche Geräusche.
00:12:49: Und ich denke, habe mich immer gefragt, finden Menschen das eigentlich nervig?
00:12:54: Und ich glaube, das kann man durchaus mal nervig finden.
00:12:57: Aber insgesamt... ... ist es ganz wichtig, dass mich mehrere Leute ... ... angeschrieben haben, aber auch öffentlich ... ... geschrieben haben.
00:13:01: Ja, und das ist total toll, weil ... ... bei euch, ihr habt halt keine ... ... Sprechdisziplin.
00:13:05: Und irgendwie erfallt euch auch ... ... ständig ins Wort, unhöflich, wie wir sind.
00:13:08: Und keine Ahnung was.
00:13:10: Und das ist total super, weil ... ... man immer das Gefühl hat.
00:13:12: Und das fand ich spannend.
00:13:13: Man immer das Gefühl hat, ... ... man sitzt dabei.
00:13:16: So, das haben ja sowieso ganz viele geschrieben, ... ... dass sie ... ... dass sie immer das Gefühl haben, ... ... bei Ponio von Mittelfinger, ... ... sie sitzen mit uns am Tisch
00:13:23: ... ... oder
00:13:23: auf dem Sofa.
00:13:24: So soll es ja auch sein, ... ... das ist ja die Idee dieses
00:13:25: Podcasts.
00:13:27: aber dadurch, dass wir halt auch so sprechen wie an einem Stammtisch, nämlich jeder redet halt, wann er Lust hat quasi und tatsächlich keine Sprechdisziplin haben, hat man mehr so das Gefühl, in dieser Dynamik teil zu sein.
00:13:40: Und ab jetzt werde ich immer diese Aussage benutzen, wenn jemand uns darauf anspricht, warum wir eigentlich ständig durcheinander quatschen, werde ich sagen, ja, das ist halt, man hat halt mehr das Gefühl dabei zu sein.
00:13:51: Ja, es ist nicht, dass wir keine Disziplin haben.
00:13:53: Das ist das auch gar kein Fall.
00:13:54: Disziplin ist ja das ganz Wichtige für uns.
00:13:57: Aber das wollte ich mal kurz gesagt haben.
00:13:59: Wir halten hier gerade Sprechdisziplin.
00:14:02: Das machen wir aber, ja, jetzt, wo du sagst, fällt es mir auch auf, aber auch ... ... im Rückblick.
00:14:08: Immer wenn die Themen ... ... ernst sind.
00:14:10: Dann hören wir uns gegenseitig auch zu.
00:14:12: Ja, das passiert aber.
00:14:13: Zur Erwechslung.
00:14:16: Und dann ... ... ja, sprechen wir ... ... nacheinander.
00:14:19: Aber ich irgendwie ... ... also bei ernstem Themen ist das okay, aber sonst ...
00:14:23: ...
00:14:24: du sprichst man doch nicht in ... ... Freundschaften, wenn man sich unterhält, oder?
00:14:27: Das machen wir ja sonst auch nicht.
00:14:29: Nee, du sprichst ja so generell, wenn man sich so ... ... ich meine, du weißt, du bist kein Podcast-Hörer.
00:14:33: Ich höre umso mehr.
00:14:34: Und, ähm, also so wie in Podcasts wird ja ganz so, also so wie Podcast gesprochen wird, wird ja ganz häufig nicht gesprochen.
00:14:42: Also so reden ja Menschen eigentlich nicht miteinander.
00:14:44: Es ist natürlich, höre viele Politikpodcast, da erwartet man ja auch so einen bestimmenden Habitus und so.
00:14:50: Das ist auch noch was anderes, also Informationspodcast oder so.
00:14:53: Ganz viele gut recherchierte Podcasts, das ist noch mal
00:14:55: was anderes.
00:14:56: Das ist ganz anderes, was ganz
00:14:58: anders als das, was wir hier machen.
00:15:00: Aber auch so Labr-Podcasts, zu denen wir ja auch gehört, das ist ja ein Labr-Podcast, ist ja nicht so, dass jede Folge einige Folgen, aber nicht jede Folge hat wahnsinnig informativen Mehrwert.
00:15:11: Das
00:15:11: stimmt.
00:15:15: Vorsichtig formuliert.
00:15:17: Und auch da ist es häufiger eher so, dass es klingt, als wenn ... Und das ist gar keine Kritik.
00:15:25: Wahrscheinlich machen sie es besser.
00:15:26: Wahrscheinlich muss man so im Podcast klingen, dass man einfach so eine bessere Sprachdisziplin oder Sprechdisziplin hat, keine Ahnung.
00:15:33: Weil sie
00:15:34: das... Immer würde ich das nicht durchhalten, weil es sich dann nicht mehr wie ein Gespräch anfühlt.
00:15:38: Ja, und weil wir
00:15:40: sowieso
00:15:40: keine
00:15:41: großen Inhalte haben, außer ab und zu, und dann redest du hauptsächlich, weil du einfach auch...
00:15:47: Besser, was
00:15:48: mache ich wieder?
00:15:49: Keine gute Werbung?
00:15:50: Warum nimmst du die Brille ab und schüttelst dein Kopf?
00:15:53: Weil ich mich frage, ob das in
00:15:55: jeder Podcast-Folge
00:15:56: so ist, dass du erst mal erzählst, wie kacke dieser Podcast eigentlich ist.
00:15:59: Keine Ahnung, warum Menschen das hören.
00:16:01: Weißt du, wenn wir schon dabei sind, Werbung zu machen, leg ich gleich mal nach.
00:16:04: Ja, mach mal.
00:16:05: Ich bin ja auf Tour.
00:16:07: Und die Previews sind noch jetzt gelaufen.
00:16:10: Abgefahrene ... Shit übrigens.
00:16:13: Wir werden darüber in einer anderen Folge sprechen.
00:16:14: Ich muss das erst mal ein bisschen verarbeiten.
00:16:17: Also im Guten, so.
00:16:18: Aber ich muss, das, das, wow ey, das wird live.
00:16:21: Es wird eine fantastische Show, sag ich dir.
00:16:25: Ich freue mich so, ich freue mich so hart auf den Tourbeginn.
00:16:27: So, und die, die neue Tour heißt Grondam.
00:16:32: Ich bin deutschlandweit auf Tour Österreich, Schweiz.
00:16:35: Es kommen noch ein paar Termine dazu, aber für gigantische Haufen an Termine.
00:16:41: Einige sind schon, wie Koblenz ist schon ausverkauft seit einigen Wochen und bei anderen nähert sich das total krass.
00:16:46: Also es ist so geil, ich freu mich, ach die Rondam wird so geil, es wird so fett.
00:16:50: Deswegen, wenn ihr dabei sein wollt, holt euch ein Ticket unter nikolmiosjäger.de, da unter Tickets und Termine oder Eventim.
00:16:57: Ansonsten überall da, wo ihr Tickets bekommt und dann sehen wir uns live an der Bühne, das wird richtig,
00:17:00: richtig, richtig, richtig,
00:17:01: richtig geil.
00:17:02: Ich freu mich so.
00:17:02: Die Idee war gut und sie... Er ist geil.
00:17:05: Er ist geil.
00:17:05: Er ist geil.
00:17:06: Merkst du, ich freu mich an.
00:17:08: So, wenn du so über einen Podcast sprechen könntest.
00:17:10: Ja, okay, okay.
00:17:11: Also, ansonsten jedes Mal so, keine Ahnung, ob sich Leute diese Scheiße überhaupt anhören.
00:17:18: Aber pass mal auf, ich würde gerne über was anderes sprechen, weil ich habe ein kurzes Video gesehen auf Instagram oder TikTok, keine Ahnung.
00:17:24: Und er hat jemand eine sehr spannende Frage gestellt, über die ich wirklich nachgedacht habe.
00:17:28: Und zwar hat er gesagt, wenn dir jemand ... Also jemand bietet dir eine Million Euro.
00:17:34: Summe nach oben hinausbaubar ist egal.
00:17:37: Aber jemand bietet dir eine Million Euro.
00:17:40: Dafür können sich aber alle Menschen, die dir nahestehen, dein Leben angucken.
00:17:46: Und zwar aus deinen Augen.
00:17:48: Das heißt, alles was du in deinem Leben jemals gemacht hast, was dir passiert ist, alles können die sich angucken.
00:17:55: Die Summe eine Million Euro weiß ich jetzt schon, ist viel zu wenig.
00:17:57: Aber nehmen wir hundert Millionen.
00:17:58: Oder keine Ahnung was.
00:17:59: Nach oben in irgendeine Summe, wo du denkst, oh, da würde ich schwach werden.
00:18:03: Würdest du es tun?
00:18:04: Ja oder nein?
00:18:07: Also... war auch sofort meine Reaktion.
00:18:09: Nein, nee.
00:18:11: Also ich mein, du fragst gerade die, die ihre Namensschild von der Tür abknubbelt, wenn sie E-mail klein anzeigen, Sachen verkauft, das erste Mal.
00:18:24: Ich hab ja eine sehr hohes Privatsphärenbedürfnis, wie der eine oder andere vielleicht schon mal gehört hat.
00:18:29: Oder gar keinen Umständen.
00:18:31: Wird ich... ...wird ich... Vor allem... Meine engsten Leute, das wird ja meine Familie einschließen.
00:18:36: Ja, ja.
00:18:36: Nee.
00:18:37: Nee, ich meine, es verlässt ja deine Privatsphäre, verlässt es ja nicht.
00:18:40: Es sind nicht, dass alle um dich herum sehen können.
00:18:42: Aber alle, die dir nahestehen, also Familie und Freunde, vielleicht auch Arbeitskollegen, könnten dir halt dein Leben angucken.
00:18:49: Und ich hab das... Ich hab... Da ist wirklich ganz kurz drüber nachgedacht.
00:18:52: Sofort auf gar keinen Fall.
00:18:55: Auf gar keinen Fall.
00:18:57: Weil es gibt Dinge, die man in seinem Leben tut.
00:19:00: Und ich bin jetzt über vierzig und du bist kurz davor, vierzig zu werden.
00:19:04: In den letzten vierzig Jahren habe ich Dinge getan oder nicht getan, von denen ich nicht möchte, dass jemals jemand darüber Bescheid weiß.
00:19:15: Und das sind keine großen Leichen im Keller, das ist nichts Kriminelles, das ist nichts irgendwas gigantisch Großes, sondern das sind so die kleinen Alltags-Peinlichkeiten.
00:19:24: Oder halt so, wo ich denke, oh Alter, ich bin so
00:19:27: ein... Unfassbarer
00:19:29: Idiot.
00:19:30: Allein die Typen, die ich gedatet habe in meinem Leben.
00:19:33: Was ich schon für
00:19:34: Männer getan
00:19:35: habe oder gelassen habe.
00:19:37: Was ich über was für Red Flex, da können wir eine extra Folge ausmachen.
00:19:42: Ich schon darüber hinweg geguckt habe in meinem Leben.
00:19:46: Bastaden habe durchgehen lassen.
00:19:48: für
00:19:49: eine
00:19:49: Scheiße.
00:19:50: Ich war mal mit einem Typen zusammen, der seinen Ohr an Mainz gelegt hat und gemeint hat, oh, ich kann deinen Teenitus hören.
00:19:58: Und ich habe ihn angeguckt und genickt und gemeint, meinst du?
00:20:09: Und ob wir später noch Sex hatten?
00:20:10: Ja!
00:20:14: Und das Willen!
00:20:16: Weißt du, der gleiche Typ meinte übrigens Insekten seien keine Tiere.
00:20:22: So, ich hatte
00:20:23: Sex mit dem dummsten Menschen der Welt.
00:20:26: Schau mal, ich kann deinen Teenie-Tus hören.
00:20:29: Oh mein Gott!
00:20:31: Du weißt, wer es war?
00:20:32: Du kennst ihn?
00:20:33: Du hast ihn gerne
00:20:33: gelernt?
00:20:35: Ja, ja.
00:20:36: Und solche
00:20:37: Dinge, solche
00:20:38: Dinge habe ich ja zu haufen in meinem Leben.
00:20:40: Und ich meine, ich habe mich natürlich entwickelt.
00:20:41: Ja, ich bin dreieinvierzig Jahre alt.
00:20:43: Ich habe wahnsinnig viel an mir gearbeitet.
00:20:45: Selbstwert, die Stars, so.
00:20:47: Das neue Programm heißt nicht umsonst Grondam.
00:20:50: Das hat alles schon... Das ist natürlich ein Wortspiel.
00:20:54: Aber das hat natürlich alles Geschichte und keine Ahnung war es.
00:20:58: Und ich halte mich heute für einigermaßen Patent.
00:21:00: Und ich hoffe, wenn ich sechzig bin, gucke ich auf meine Vierziger zurück und denke so, ja, war schon okay.
00:21:05: Aber heute ist noch ein bisschen geiler.
00:21:07: Aber wenn ich so auf meine Anfang dreißiger gucke, weiß ich nicht, Frau.
00:21:16: Und solche Geschichten, so kleine Glimpse.
00:21:21: Kann ich dir, kann ich dir nur noch einmal erzählen?
00:21:24: Und es gibt, das wird auch Teil des neuen Windprogramms, setze ich mich mit der Frage auseinander.
00:21:32: Was würden dir Menschen, also angenommen du sitzt im Kino, dein Film wäre, also du hast ein Publikum, sitzt im Kino und dein Leben wäre der Film.
00:21:43: An der Stelle, an der du jetzt gerade bist, was würden dir Menschen entgegenbrüllen?
00:21:49: was zum fake du tun sollst und ich habe ich arbeite an dem mündprogramm schon ein bisschen länger und irgendwann kam mir diese frage auf weil ich mittlerweile ganz viele dinge in meinem leben Handhabe mit dieser Frage, gerade wenn man so ein bisschen stuck ist.
00:22:03: Also, dass du nicht weißt, du weißt nicht, wie du dich entscheiden sollst, was du machen sollst, wie sollte man das machen?
00:22:07: Denke ich, denke ich jedes Mal, was, wenn mein Leben ein Film wäre, würde mir das Publikum jetzt gerade entgegengerufen.
00:22:13: Und du weißt, was ich meine.
00:22:14: So in Horrorfilmen,
00:22:16: die Leute machen irgendwie immer überall Licht an, wo du denkst, mach das scheiß Licht aus.
00:22:19: Oder halt so,
00:22:20: die
00:22:20: rennen dann in den Keller, bist du bescheuert, renne ich in den Keller.
00:22:23: Die
00:22:23: renne ich nach oben, du kommst da nicht wieder
00:22:24: raus.
00:22:25: Ja, genau so was.
00:22:26: Also halt, wo du auch denkst so, nein, du biegst nicht links.
00:22:30: oder auch so, da ist so ein komisches Monster in diesen Tunnel gekrochen.
00:22:34: Ob ich hinterherkriechen soll?
00:22:35: Nein!
00:22:37: Und wenn du das von aus, also wenn du es schaffst, dich selber von außen zu betrachten und deine Situation, ist die Antwort auf deine aktuelle Lebenslage manchmal glasklar.
00:22:46: Nur dass wir dadurch, dass wir so in unserem Kopf stecken, manchmal nicht in der Lage sind, das so einwandfrei zu sehen.
00:22:53: Und deswegen stelle ich mir selber immer die Frage und halt auch den Publikum, was ... Was würde euch das Publikum jetzt gerade entgegenschreien?
00:23:00: Gerade wenn du so eine Entscheidung träumst, soll ich mit ihm zusammenbleiben?
00:23:05: Möchte ich, dass mich der Typ flachlegt, der behauptet, er könnte meinen Teenitus hören?
00:23:09: Die sagen das Gleiche wie ich da.
00:23:11: Mach Schluss!
00:23:12: Nein!
00:23:12: Nein!
00:23:14: Nein, einfach nicht!
00:23:14: Nein!
00:23:15: Dumm fickt.
00:23:16: gut, mag sein, aber das machst du trotzdem nicht, weißt du?
00:23:20: Und mit dieser Frage irgendwie, wenn ich da auf meinen Leben zurück... Auf die letzten dreiundvierzig Jahre habe ich ein echt lautbrüllendes Kino an ziemlich vielen Stellen.
00:23:35: Weil natürlich klar, retrospectiv kann ich natürlich alles besser machen.
00:23:40: Da weiß ich ganz viel, wo es richtig ist und so.
00:23:43: Das meine ich auch nicht.
00:23:43: Ich meine ja gar nicht so dieses, man hat falsche oder richtige Entscheidungen getroffen.
00:23:47: Wenn du eine Entscheidung triffst in einer bestimmten Situation und glaubst, es ist eine gute Entscheidung, weil du sie auf Grundlage dessen, wer du damals warst und wie die Situation war, getroffen hast, dann wird diese Entscheidung retrospektiv nicht schlechter, nur weil du jetzt weiter in deiner Entwicklung bist.
00:24:05: Du würdest sie jetzt anders treffen, aber das macht eine Entscheidung von damals nicht schlechter.
00:24:12: Hab ich geheiratet in meinem Leben?
00:24:13: Ja.
00:24:13: War das eine gute Entscheidung?
00:24:15: Nein.
00:24:15: Aber das kann ich dir als heutige Person, kann ich dir sagen, das hätte ich lassen sollen.
00:24:19: Aus ganz vielen verschiedenen Gründen hätte ich diesen Mann nicht heiraten sollen.
00:24:22: Hab ich getan.
00:24:24: Mein Gott, haben wir das auch mal gemacht.
00:24:25: So würde ich es heute wieder tun.
00:24:27: Nein, auf keinen Fall.
00:24:28: Aber als ich es damals getan habe, hielt ich es aus unterschiedlichen Gründen für richtig.
00:24:33: Das heißt, retrospectiv wird die Entscheidung nicht schlechter.
00:24:35: Weißt du, was ich meine?
00:24:36: Solche Entscheidungen meine ich nicht.
00:24:38: Sondern ich mein jetzt auch nicht so dieses, ich hab ein Kind bekommen, aber eigentlich würde ich mich umentscheiden heute oder ich hab mich gegen Kinder entschieden und hätte heute trotzdem gerne eins.
00:24:45: Diese großen Entscheidungen mein ich nicht.
00:24:47: Ich mein, diese ganz kleinen, die so richtig unangenehm sind,
00:24:50: wo du denkst,
00:24:51: oh nein.
00:24:52: Und es sind immer nur so, das sind kleine Momente.
00:24:55: Weißt du, wenn du dich mal wieder dabei erwirst, wie du, also du jetzt nachts um vier Pizza aus Müll ist.
00:25:00: Was?
00:25:02: Nur damit, falls du dich fragen solltest, wie ich dich so sehe, dann ist das, das möchtest du nicht, dass das jemand ...
00:25:08: Nein, das sag ich nicht.
00:25:13: Oder ich zitiere an dieser Stelle immer wieder gerne, weil es ist unser Running Gag, wenn ich mal wieder nackt und nass aus der Dusche kommt, in dein Zimmer schleiche, weil ich an die Klamotten ran will und du aufwachst und das Erste, was du siehst, ich
00:25:25: tropfe
00:25:26: einen Splitterfasernack, die über deinem Bett hängt.
00:25:31: Ob ich möchte, dass du das siehst, ist mir egal.
00:25:33: Ob ich möchte, dass der Rest der Welt das sieht, möglicherweise nicht.
00:25:37: ...möglicherweise nicht.
00:25:39: Wenn ich mir so ein paar Typen aus meinem Leben angucke, denke ich so ... Nee.
00:25:46: Einfach ... So, also so.
00:25:50: Und da drehst du, nee, für kein Geld der Welt.
00:25:53: Für kein Geld der Welt.
00:25:55: Nee, es ist auch ... Ich finde auch ... ... bei manchen Dingen ist ... ... Geld nicht genug in den ... Also ... Das catcht mich dann nicht genug, um zu sagen, ja, okay, dafür gebe ich das nach.
00:26:08: Es gibt sicherlich Dinge, wo ich sagen würde, ja, biet mir genug Geld, dann mache ich das auch.
00:26:12: Weil egal ist, aber...
00:26:14: Nutten sind wir ja alle.
00:26:16: Ja, ja, aber ja, bei Geld ist es meistens so, entweder du brauchst es, weil du es nicht hast und es bist in der Not, also entweder du bist aus Verzweiflung oder aus Gear, wenn du alles für Geld machst.
00:26:28: Und ich meine jetzt, die Leute, die wirklich alles für machen, bietst die in zehn Euro und die...
00:26:33: Keine Ahnung.
00:26:33: Trinken Wurst und Wasser.
00:26:35: Ja,
00:26:35: ne?
00:26:35: So.
00:26:37: Aber...
00:26:40: Mir hat auch mal jemand gesagt, jeder hat eine Zahl.
00:26:43: Also, du musst nur genug Geld bieten und jeder hat eine Zahl, der dann kriegt sich alles zusammen.
00:26:48: Der tut dann alles dafür nicht.
00:26:49: Ich denke so, nee, das glaube ich nicht.
00:26:52: Ich glaube es nicht.
00:26:53: Ja, auch glaube ich schon.
00:26:55: Ich glaube, ich glaube, dass... Also, ich glaube, es gibt ganz wenige Ausnahmen.
00:27:00: Also, keine Ahnung... Nimm den Menschen, den du am meisten liebst.
00:27:05: Und jemand bietet dir Summe X, wenn du denjenigen irgendwie übern jordern schickst.
00:27:10: Klar.
00:27:11: Also, ne?
00:27:12: Das würde jetzt wahrscheinlich jeder erst mal sagen, ja, ne, mach ich auch nicht.
00:27:16: Ist bei mir auch so.
00:27:17: Und auch bei dem Ding denke ich so,
00:27:19: nee,
00:27:19: echt nicht.
00:27:20: Aber ich glaube,
00:27:23: für genug Geld würde ich dir ins Gesicht schlagen.
00:27:25: Ich würde dir für ein Euro ins Gesicht schlagen.
00:27:30: Nein!
00:27:30: Da wissen da viel, gell?
00:27:32: So für eine Million.
00:27:33: Dann machen wir halbe, halbe.
00:27:34: Ja, schon klar.
00:27:35: Aber wenn ich diese Videos sehe, immer so, würdest du für eine Million Euro deiner besten Freundin ins Gesicht schlagen?
00:27:40: Und ich würde dir für einen Fuffi ins Gesicht schlagen.
00:27:43: Ich gebe mir ein Stück Torte, dafür würde ich dir ins Gesicht schlagen.
00:27:46: Also, klar, würde ich dir für eine Million Euro die Fresse polieren.
00:27:49: Ja, aber so richtig.
00:27:50: Ich würde dir vorher Bescheid sagen.
00:27:51: So, und dann nehmen wir hinterher, machen wir Fifty, Fifty und dann kriegst du ein paar Eisbeutel aufs Gesicht, darfst einmal zurück schlagen und dann machen
00:27:57: wir Urlaub.
00:27:58: Hä?
00:27:58: Was ist das denn?
00:28:01: Ich zahl dafür noch, wenn ich die schlagen kann.
00:28:08: Nein, aber ich glaube, jeder Mensch hat ein Preisschild.
00:28:12: Und zwar, wenn du ihn in der richtigen Situation erwischt, wenn der Preis hoch genug ist und der Einsatz es irgendwie wettmacht.
00:28:20: Und ich glaube, dass man immer so küchenpsychologisch, wie wir beide jetzt gerade, ... aus einem guten moralischen Standpunkt heraus kann man das immer sagen.
00:28:27: Es klingt ja auch so schön, wenn man sagt moralisch, ... ... also ich würde auf jeden Fall ... ... das auf keinen Fall machen für Geld.
00:28:35: Und für Geld mache ich nicht alles.
00:28:37: Ich behaupte auch von mir, ich mache für Geld nicht alles.
00:28:39: Mache ich auch nicht.
00:28:40: Ich habe auch schon ... ... es gibt ein paar Dinge, wo ich gesagt habe, ... ... das werde ich auf keinen Fall beruflich machen.
00:28:44: Habe ich auch schon abgelehnt, ... ... obwohl da auch viel Geld hintersteckte.
00:28:47: So ist nicht.
00:28:48: Also auch ich habe Prinzipien, die ich nicht breche.
00:28:51: Aber ich glaube, wenn du Menschen in der richtigen Situation erwischt und oder einer Notlage und in die Kanier da geraten, ich glaube, wenn das richtige Preisschild dran hängt, ich glaube,
00:29:02: ich glaube,
00:29:03: es ist eine Frage des Preises.
00:29:05: Ja, gut.
00:29:06: Wenn du sie jetzt in eine schwere, vielleicht auch in eine schwierige Situation bringst und dann sagst, hier, du kriegst.
00:29:12: Ja,
00:29:13: ich bring dich um oder du kriegst eine Million.
00:29:15: Ja, okay, dann nehme ich voll das
00:29:16: Geld.
00:29:19: Nee, aber jetzt so für Jetzt gar nicht mehr so dramatische Sachen, ne?
00:29:22: Aber so was wie das, ne?
00:29:25: Lass deine... Lass die... Hier, lass den Kamerateam dich
00:29:31: in
00:29:31: jeder Moment deines Alltags und deines Lebens filmen.
00:29:36: In jedem.
00:29:37: Also unter der Dusche, auf dem Klo, beim Sex, beim Gassigen, beim, was weiß ich, bei jedem.
00:29:43: Immer ist die Kamera dabei.
00:29:44: Also Big Brother House?
00:29:46: Ja,
00:29:47: aber halt
00:29:48: draußen.
00:29:49: Also... ... in der freien Weltbahn.
00:29:51: So.
00:29:54: Ähm ... Nee.
00:29:56: Würd ich nicht.
00:29:57: Würd ich nicht machen.
00:29:59: Ich glaube, du hast es nicht zu Ende gedacht.
00:30:03: Ich weiß, klingt steil.
00:30:04: Weil du auch so ... Ich bin ja auch so ein sehr privater ... Also ich behalte mein Privatleben ja sehr gerne ... ... Privaten abgesehen davon, dass ich mit meiner besten Freundin ein Podcast habe, ... ... wenn ich alles rausbrille, was geht.
00:30:13: Aber ansonsten, auch wir haben ja noch, also hinter dem Privatleben, dass wir hier öffentlich machen, gibt es ja noch einen Privatleben mit Menschen, die wir nicht öffentlich machen.
00:30:22: Und ich glaube, also ich weiß, du bist privat sehr zurückgezogen.
00:30:27: Ich auch.
00:30:28: Jetzt mal, ich stehe halt beruflich in der Öffentlichkeit, da kann es tatsächlich nichts machen.
00:30:33: Aber ich, ich glaube, dass... Frau weiß ich nicht, weiß ich nicht.
00:30:41: Wenn dir jemand genug Geld bietet, dass du morgen in Rente gehen kannst, du kannst machen, was du willst für den Rest deines Lebens, dir kann niemand mehr irgendwas.
00:30:50: Dafür, dass du einmal die Peinlichkeit deines Lebens durchmachst und dann was.
00:30:53: Dann hat deine Familie nichts mehr mit dir zu tun, who cares.
00:30:56: Deine Freunde sind sowieso deine Freunde, die bleiben dann sowieso da und zur Not wann last du aus.
00:31:01: Mit deinen, keine Ahnung, wie vielen Millionen, Milliarden Euro, die du brauchst, um deinen Brettspiel-Imperium aufzubauen.
00:31:07: Also, ich glaub,
00:31:08: wenn der Anreiz groß genug ist, ich glaube, wir gehen immer von diesem moralischen Standpunkt aus, dass man sagt so, naja, aber nicht, wenn es an meine Familie geht und so, ja, ja, es geht nicht darum, deine Kinder umzubringen oder so.
00:31:18: Nee,
00:31:18: nee, das geht so.
00:31:19: Das nicht, also, ja, ich weiß ich nicht.
00:31:23: Also, wenn du dein Leben lang ausgesorgt hast.
00:31:25: ... für immer.
00:31:26: Du musst nie wieder für irgendwelche Arschlöcher irgendwas machen.
00:31:29: Du musst dir von niemanden jemals wieder was sagen lassen.
00:31:32: Ja, gut.
00:31:33: Ja, gut.
00:31:33: Wenn es ...
00:31:35: Ich weiß ... Und dafür weißt deine Mutter dann halt wie keine Ahnung.
00:31:39: Wie groß man ... Nein.
00:31:40: Nein.
00:31:41: Das sag ich nicht.
00:31:43: Nein.
00:31:44: Nein,
00:31:48: das sagen wir nicht.
00:31:49: Manche Dinge ... Manche Dinge ...
00:31:53: Manchmal muss ich den Filter dazwischen schneiden.
00:31:59: Ich sage auch nicht, dass zum Beispiel ... Ich würde niemals sagen, nein, ich würde zum Beispiel nicht sagen, dass Menschen ... Also, nee, wie rum denn jetzt?
00:32:13: Dass es Menschen gibt, die nicht ... Also Menschen gibt es, die niemals jemanden umbringen würden.
00:32:20: Ich glaube, jeder ist dazu in der Lage, in der richtigen Situation einen anderen Menschen umzubringen.
00:32:26: Und das verstehe ich auch.
00:32:28: Ja, das ist die richtige Antwort auf eine andere Frage, aber ja.
00:32:31: Ja.
00:32:33: Nee, aber das ist halt auch so ein... Ich würde niemals das und das tun.
00:32:36: Aber für Geld irgendwie...
00:32:42: Ach so, was meinst du, wenn der Einsatz ein anderer wäre?
00:32:47: Ja, ich weiß, was du meinst.
00:32:48: Ich glaube aber tatsächlich, es gibt ganz viele Dinge, von denen ich dir jetzt sage, die würde ich nicht für Geld machen.
00:32:55: Es gibt Menschen, mit denen arbeite ich nicht zusammen für kein Geld der Welt.
00:32:59: Es gibt Bereiche, da mache ich Dinge nicht für kein Geld der Welt.
00:33:04: Es gibt ganz viele Dinge.
00:33:06: im beruflichen Kontext, die mache ich nicht.
00:33:08: Völlig egal, wie viel Geld du mir da verbietest.
00:33:11: Genauso gibt es Dinge, die mache ich, aber beleidige mich nicht mit deinem Geld.
00:33:15: Also halt, die mache ich dann pro Bono, weil ich denke so, nee, da möchte ich kein Geld für haben.
00:33:20: Das sind zwei Dinge, die haben, das ist eine Überzeugungssache, das ist eine, das ist eine emotionale Sache.
00:33:24: und natürlich sage auch ich, meine Seele hat kein Preisschild.
00:33:28: Ich bin kein Grabbeltisch und meine Seele hat kein Preisschild.
00:33:31: Das heißt, es gibt ein paar Dinge, Da kriegst du mich nicht für kein Geld der Welt.
00:33:37: Wenn man mir sagen würde, pass mal auf, irgendwie weiß ich nicht.
00:33:41: Wir lassen dich erschießen und ich krieg dafür so eine X. Mit mich jetzt?
00:33:45: Würde ich machen.
00:33:46: Nein.
00:33:47: Warum mich?
00:33:50: Du nimmst die Menschen, die du gerne hast, die einen, zwei Leute, die es gibt in deinem Leben, die man sagt, sie müssen sterben.
00:33:57: Dafür hast du aber ausguckt.
00:33:58: Da würde ich jetzt auch sagen, nee, da meine ich.
00:34:01: Also wenn wir natürlich über sowas sprechen.
00:34:02: Wenn ich ja leicht hätte.
00:34:04: Ja, noch.
00:34:06: Aber ne, mach ich nicht so.
00:34:09: Das würde ich nicht machen.
00:34:10: Aber wenn der Einsatz ist, deine... Deine komplette Lebenswirklichkeit ändert sich zum Positiven.
00:34:20: Jetzt ist natürlich auch für uns total einfach.
00:34:22: Weißt du, wir sind beide, wir verdienen beide und wir verdienen auch beide jetzt nicht irgendwie so, dass wir jeden Monat irgendwie knapsen, auch wenn wir Weihnachten rausgeschleudert haben, ohne Ende, mein Gott.
00:34:32: So.
00:34:34: Dein Gesichtsausdruck, Alter.
00:34:35: Ich werd nie wieder auf den Grün zwei kombinational.
00:34:37: Das ist aber ganz schlimm.
00:34:40: So, wir sind irgendwie... In unserem Leben irgendwie stehen wegen uns geht's gut.
00:34:45: Wir leben an einem Teil der Welt, also wir leben, uns geht's gut, Punkt.
00:34:49: Also jeder hat seine Mahlessen, ich bin irgendwie körperlich ein totales Wrack, jeder hat Probleme.
00:34:55: Jeder Mensch hat Probleme, wir haben auch Probleme.
00:34:58: Aber im Vergleich zu anderen Menschen, die gerade irgendwie öffrieren bei zwanzig Grad Minus und so weiter und so fort, ist das alles völlig in Ordnung.
00:35:07: Ich glaube, ändere die Lebenswirklichkeit eines Menschen.
00:35:09: Und der Preis wird akzeptabler.
00:35:11: So, ich glaube, jeder Mensch hat einen Preis.
00:35:14: Ja, aber das, ja.
00:35:18: Aber meinst du auch, bleiben wir mal bei dem Beispiel beruflich, dass du keine Ahnung, irgendwas, irgendeine Show machen sollst, wo du sagst, für kein Geld der Welt würde ich da hingehen.
00:35:32: Aber dann doch, weil du in einer Situation bist, also nicht jetzt gerade, sondern ... ... im Allhypothetisch, in einer Situation, bis du in eine Situation gebracht wirst, keine Ahnung, von äußeren Umständen, dass du sagst, naja gut, wenn sie so viel bieten, dann mach ich's doch.
00:35:48: Die Frage ist, bei solchen Sachen, und die Frage habe ich mir natürlich schon gestellt, weil manchmal kommen so unmoralische Angebote.
00:35:56: Und das ist meine Antwort für mich zumindest im Business, weil ich hab so einen Arbeitsethos, so einen ganz starken, als Künstlerin und so weiter und so fort.
00:36:03: Was auch immer du mir bietest, es muss lang für den Rest meines Lebens und die Generation danach.
00:36:08: Also es ist nicht alle Menschen der Generation, sondern ich habe jetzt keine Kinder, aber es müsste, es müsste lang.
00:36:13: Für mich.
00:36:14: Weil für dich, ja, ich hinterlasse dich der Welt, gern geschehen Welt.
00:36:20: Aber es müsste, es müsste lang, dass es Schmerzensgeld genug ist, dass ich mich danach zur Ruhe setzen kann.
00:36:29: Also jetzt, wir sprechen nur vom beruflichen Kontext.
00:36:31: Ich mache mich zum absoluten Vollaffen, ich mache etwas, was ich überhaupt nicht machen wollen würde und dafür kriege ich Summe X. Die Summe X muss so hoch sein, dass meine Karriere damit beendet sein kann.
00:36:43: Weil ich sie damit automatisch begraben würde.
00:36:45: Weil ich zum Beispiel gesagt habe, es gibt ein paar Dinge, die mache ich nicht für kein Geld der Welt.
00:36:50: Und, das habe ich auch immer gesagt, wenn der Tag kommt, an dem ich etwas nur noch für das Geld mache, ist das mein letzter Tag.
00:36:56: Danach muss ich in Rente gehen, weil ich glaube, ich werde schlecht, wenn ich Dinge nur für Geld mache.
00:37:00: Ob man es glaubt oder nicht, den ganzen Kram, den ich mache.
00:37:03: Podcast hier ist Spaß, aber Bühne und der ganze andere Kram Bücher schreiben und so, das mache ich, das mache ich, weil ich die Kunst so liebe, weil ich Menschen zum Lachen bringen möchte, weil ich ein großes Wort, aber die Welt zu einem etwas flauschigeren Ort machen möchte, zumindest meinen Teil dazu beitragen möchte und ich möchte, dass Menschen sich sicher fühlen, dass sie ein Safe Space haben.
00:37:22: Ich habe da ist eine ganze Philosophie hinterbei dem, was ich mache.
00:37:26: Wenn ich das verrate und verkaufe für Geld, ...dann nur, dass ich danach nie wieder was machen muss.
00:37:32: Und auch da denke ich so, oh, also in meinem Fall würde ich ein ganzes Lebenswerk, ... ...dass ich mir ja Versuche aufzubauen mit Füßen treten.
00:37:41: Ich finde es schwierig, ... ...aber ich glaube trotzdem, ... ...also auf meiner jetzigen Situation würde ich dir sofort wegwischen und sagen, ... ...mache ich nicht.
00:37:50: Ich glaube aber, es gibt Situationen, ... ...in die auch ich kommen kann in meinem Leben, ... ...und die jeder kommen kann.
00:37:55: und damit nicht nur, dass du abstürzt, ... ...sondern dass du denkst so, ... Das würde mich vielleicht aus einem aus einer Situation befreien, mit der ich dann auch noch ganz viel, also wenn du ganz viel Geld hast, du kannst dich auch wieder an einem anderen Ende wieder ganz viel Gutes tun, weißt du?
00:38:11: Also ich glaube, ich glaube, in... In neunundneunzig, neun Prozent aller Fälle hat alles einen Preis schild.
00:38:22: Es gibt einen ganz kleinen Teilbereich, bei dem nicht.
00:38:26: Ich glaube, wenn echte, liebe eine Rolle spielt, dann, dann ist das was anderes.
00:38:34: So, ich glaube da ist es, also wenn es um Menschen geht, wo du denkst, auch das habe ich auch, wo ich denke so, ich gehe lieber den Bach runter.
00:38:42: Also ich gehe lieber mit dir zusammen den Bach runter, als ohne dich reich zu sein.
00:38:45: Wenn das der Punkt ist, Dann ja, so.
00:38:48: Und mit, ich meine nicht nur mit Reich haben wir immer diese Vorstellung von mir, dann hast du halt viel Geld und ein geiles Auto und keine Ahnung und eine Yacht oder so.
00:38:55: Ich meine aber halt finanzielle Freiheit auch im Sinne von, du kannst dir erlauben krank zu sein.
00:39:00: Du kannst dir die Versorgung für dich und deine Familie zum Beispiel leisten.
00:39:05: Du kannst dir, also wir leben ja sehr gut auch in Deutschland immer noch, ne?
00:39:08: So, das ist halt, was ist, guck mal in die Staaten, wenn da jemand Krebs hat in deiner Familie, dann war es das halt so finanziell irgendwie.
00:39:15: Du kannst dir quasi ein gesundes, hoffentlich vielleicht langes Leben dadurch erlauben, dafür, dass du mit deinen absoluten Prinzipien brichst.
00:39:25: Wenn jetzt nicht unbedingt jemand körperlich dran glauben muss, weiß ich nicht, dass keiner stirbt.
00:39:31: Ich weiß nicht, die Summe musst auch hoch sein, aber ich glaube, es gibt sie.
00:39:37: Ich habe da viel darüber nachgedacht, natürlich, weil ich... bisschen Vorsprung, ich habe ein paar Themen gesammelt
00:39:42: im letzten Jahr.
00:39:43: So, und habe darüber nachgedacht, aber dachte, mein erster Reflex war auch, nee, mein ich, auf gar keinen Fall, ist auch super peinlich und so weiter und so fort.
00:39:53: Ja, aber weißt du, ich mache viele Dinge, ich mache die, also ich habe, ich habe mit zwanzig, mit fünfundzwanzig, mit dreißig, mit fünfund dreißig, und ich wette, wenn ich fünfzig, sechzig bin, gucke ich auf die jetzige Zeit zurück und denke, mein Gott, Nicole, was soll das denn?
00:40:06: Ich habe Dinge gemacht, die sind irretrospektiv.
00:40:10: Also, was hab ich mir denn dabei gedacht?
00:40:13: Und da meine ich jetzt nicht nur Männer, ne?
00:40:14: Weil ich sage, oh, peinlich.
00:40:18: Aber das war halt damals.
00:40:20: So, da guck ich jetzt drauf und es ist mir unangenehm.
00:40:23: Und teilweise auch Dinge, wo ich denke, wie ich vorhin gesagt habe, ja, kein Fall wird die Welt jemals davon erfahren.
00:40:29: Aber, äh, mein Gott, was soll die Welt denn machen?
00:40:32: Also weißt du, guck mal, ich hänge an meinen wunderschönen Prachtarsch ständig ins Fernsehen.
00:40:38: Er hängt auf Instagram, Facebook.
00:40:40: Wie viele Hate ich bekomme, wie scheiße mich Menschen teilweise finden.
00:40:44: Wie ich jetzt ständig höre.
00:40:47: Also irgendwie, dass meine Körperproportionen nicht stimmen würden.
00:40:50: Was auch stimmt.
00:40:51: Ich hab im letzten Jahr schon was an Gewicht verloren.
00:40:54: Ja, jetzt sieht man, dass ich halt so ein bisschen mit irgendwie Lippe-Demen und so zu tun habe.
00:41:00: Ich so, ja, es zieht an.
00:41:01: Mein Gott, das ist mein Körper.
00:41:02: Und Leute, weißt du, es ist so, hängen sich daran auf.
00:41:05: Das ist alles ganz schlimm.
00:41:06: Mein Gott, wie schlimm die mich für dich denken.
00:41:07: Ich war so, ja, scheißegal.
00:41:11: So ehrlich gesagt, scheißegal.
00:41:12: Und ich glaube, so geht das auch.
00:41:15: Mit dem Ding, die dir peinlich sind im Leben, wenn du ganz ehrlich bist, eigentlich ist auch scheißiger.
00:41:20: Wenn du nicht so krass dreck am Stecken hast, dass du dafür erstmal für die nächsten zwanzig Dreck am Stecken, auch so ein Ausdruck meiner Mutter, glaube ich, oder meiner Oma oder so, dass du dafür die nächsten zwanzig Jahre eingebuchtet werden kannst.
00:41:34: und das habe ich nicht, so leid es mir tut, aber ich habe keine kriminellen... Supergaupse meiner Vergangenheit.
00:41:40: Kriminell ist eine der wenigen Dinge, die ich tatsächlich nie war.
00:41:43: Ich war viele schon, aber nicht kriminell.
00:41:45: Aber
00:41:47: weißt du, was ich meine?
00:41:48: Kannst du meinen Gedankengang folgen?
00:41:49: Ja, ja.
00:41:50: Das ist auf jeden Fall... Ja, also... Gut.
00:41:53: Wahrscheinlich kann man schon sagen, dass... Ja, das... Das man... Gut.
00:42:00: Ja.
00:42:01: Wenn man sich danach komplett zurückziehen kann, alles Geld der Welt hat, das man braucht, um sich und sein Umfeld zu versorgen und gar keinen Kontakt mehr mit den Leuten haben muss, die ja vielleicht, aber trotzdem... Ich bin da ganz...
00:42:26: Du könntest halt komplett ausbrechen, ne?
00:42:29: Also Dix, du könntest machen in deinem Leben, was du willst, was auch immer ist, ey.
00:42:34: Kein Nine to Five Job mehr, kein, keine Ahnung war es, irgendwas hat sich überlegt, ich könnte hier noch was.
00:42:39: Den ganzen Kram fällt alles weg.
00:42:42: Aber wer gibt mir denn dann den Rahmen, den ich brauche, um die abzurutschen?
00:42:46: Mach ich dann, ich schick dir dann so ein Drill Instructor.
00:42:49: Der steht dann morgens um halb sechs jeden Morgen, ob du willst oder nicht, sprüllen neben deinem Bett.
00:42:53: Du hast da einfach nur Pest gegen Kohlerer getauscht.
00:42:55: Aber bist doch alles super rich.
00:42:57: Ja, okay, cool.
00:42:58: Ja.
00:43:02: Schwier, ich finde es auch
00:43:03: schwierig.
00:43:04: Da müsste ich noch länger drüber nachdenken.
00:43:07: Also aus meinem jetzigen
00:43:09: Gefühl
00:43:09: heraus, das natürlich einfach ist, weil, oh mein Gott, ich muss hier gerade gar nichts ausstehen.
00:43:15: Da steht Donuts neben mir.
00:43:16: Also was will ich noch mehr?
00:43:20: Ja, und du kommst aus der moralisch überlegenden Position.
00:43:23: Also immer zu sagen, nee, das würde ich nicht machen.
00:43:26: Ist der immer?
00:43:26: ... moralisch passende ... ... immer die moralisch passende Antwort.
00:43:30: Das ist auch immer das, was ich ... ... bei mir selber ... ... ich denke so, nee, nein.
00:43:34: Du kannst dich direkt zurücklehnen.
00:43:36: Du kannst sagen, ich würde das nicht.
00:43:38: Ich würde nicht sagen, dass ich nichts ... ... nicht Dinge für Geld tun würde.
00:43:43: So, für dir richtig das nicht.
00:43:45: Aber ... ... ich meine eher, dass es bei manchen Dingen ... ... kein Preisschild gibt.
00:43:51: Dass es bei manchen Dinge ... ... sagen würde, nee ...
00:43:56: Nennen mir eine außer, dass du den Menschen umbringst, die du am meisten liebst.
00:44:00: Wenn wir das ausschließen, weil das ist nämlich genau das, was man immer sofort denkt.
00:44:07: Das ist wie dieses Jahr bei meinen Kindern oder meinen Ehemann oder meine beste Freude, also den Menschen, die du am meisten liebst.
00:44:12: Wenn es den Menschen nicht betreffen würde, dann nennen mir eine Sache, wo du nicht sagen würdest,
00:44:21: was soll's?
00:44:24: Musst ja nicht unbedingt kriminell sein, weißt du?
00:44:26: Aber wir gehen ja jetzt klar, unser Ausgangspunkt war die Peinlichkeit.
00:44:29: Ja.
00:44:31: Ist dir irgendwas wirklich so peinlich, dass du da würdest sagen würdest, die nächsten vierzeig Jahre mach ich, was ich will?
00:44:38: Würde ich sofort nehmen.
00:44:40: Wie gesagt, mein erster Impuls war auch, nee, nein, ich meine ich.
00:44:42: Aber doch, ich würde drüber nachdenken, und dann würde ich irgendwie
00:44:46: ... Ich glaube, ich muss mein Leben noch mal ein bisschen reden, passieren lassen, bevor ich dann richtig gute Antwort geben kann.
00:44:52: Weil im Moment ist es mir so ein Abwägen, okay, mir fällt was ein, und ich denke dann so ...
00:44:59: Aber würde ich das,
00:45:00: wäre es wirklich so schlimm, wenn ich,
00:45:03: ne?
00:45:03: Das ist das nämlich, ja.
00:45:05: Dann finden wir was anderes ein.
00:45:07: Oder dann denk ich so, ja, was das?
00:45:09: Je länger man drauf rumkaut.
00:45:11: Indem, was ich meinte, auch das zum Beispiel ein früherer, wie sage ich das jetzt, jemand im Berufskontext gesagt hat.
00:45:27: Jeder ist käuflich, also im Berufskontext.
00:45:30: Und dann so, hier schreibt man eine Zahl auf, so.
00:45:33: Ach so, ja.
00:45:34: Und ich glaube, das ist der einzige Grund, warum ich dann, egal wie viel Geld du mir bietest, ablehnen würde.
00:45:45: Ego?
00:45:46: Ja, weil ich dann total stur werde.
00:45:50: Nee, bestimmt nicht.
00:45:51: Nicht für dich.
00:45:52: Ja, aber die Summe müsste ein Jahr rauskaufen, ne?
00:45:56: Weißt du doch, was ich mache?
00:45:57: Es ging ja dabei, dann darum drin zu bleiben.
00:46:00: Ja, nee, nee, nee.
00:46:01: Das ist natürlich klar.
00:46:02: Also, da brauchst du mir auch nicht mitzukommen.
00:46:04: Wenn du jetzt kommst mit deinen Krissen, Zehntausend mehr, ja, fick dich.
00:46:07: Wenn ich die Scheiße finde, finde ich die Scheiße.
00:46:08: Wenn ich keinen Bock auf dich habe, hab ich keinen Bock auf dich.
00:46:10: Wenn ich die Sache kacke finde, finde ich die Sache kacke.
00:46:12: Das ist klar.
00:46:13: Also, wenn ich weitermachen muss wie bisher, du, dass ich gestern einfach Zehntausend Euro mehr hab, das ist, in meiner Welt ist Zehntausend Euro sehr viel Geld.
00:46:20: So, wo ich denke, wenn ich dann einfach Zehntausend mehr hab oder auch, keine Ahnung, nee.
00:46:25: Nee, nee, es muss schon reichen bis zum Schluss, mindestens, und zwar in gut.
00:46:28: So, mein Nächster, nee, da muss ich, da, da bin ich ja auch Sturr.
00:46:31: Weißt du, was ich meine?
00:46:32: Es gibt ja auch Sachen, die lehne ich ab, die mache ich nicht.
00:46:34: Es gibt Themen, die arbeite ich nicht.
00:46:36: Es gibt Sachen, TV-Sachen, wo ich denke, so, nee, für kein Geld der Welt, nein, ich mache nicht.
00:46:42: Aber da ist natürlich auch immer der Gedanke, das ist ja meine Karriere, da, ich denke da an was, ich mache, da steckt eine Philosophie hinter, ich gehe nicht auf die Bühne.
00:46:50: oder habe eine Message, weil ich sonst nichts Besseres zu tun habe.
00:46:53: Und denke so, jetzt erzähle ich mir ein bisschen einen vom Pferd und darf mit verdienen ich Geld.
00:46:56: Ich glaube schon sehr an das, was ich mache, muss ich auch.
00:46:59: Ich reibe mich nämlich dafür auf.
00:47:01: Aber deswegen kann ich natürlich auch aus der Perspektive sagen, meine ich, ich gehe nicht zu Person XY, ich rede nicht über dies und das, ich keine Ahnung, weil die nicht, ich mache nichts mit der Partei, mit dem und also weißt du, das kann ich so sagen, weil ja nie die Summe stimmen würde.
00:47:20: Aber... Also ich meine es auch nicht so, würde ich, keine Ahnung, würde ich neugeborene Babys an einen Waffenlord ausliefern für zweiundzwanzig Euro Achtzig.
00:47:27: Weißt du, das meine
00:47:29: ich nicht.
00:47:29: Da ist natürlich auch,
00:47:30: nein.
00:47:31: Und bei solchen Sachen natürlich über moralische Überlegenheit.
00:47:34: Aber ich glaube, das habe ich auch in dem Video darunter, haben auch, es gab zwei Parteien, es gibt die, die gesagt haben, leg mich doch am Arsch, können wissen, was sie wollen.
00:47:43: Dann, nein, drei.
00:47:44: So, können wissen, was sie wollen, ist mir egal, irgendwie take the money and run.
00:47:47: Dann hast du die Leute gesagt, auf gar keinen Fall.
00:47:50: Ich habe ein Privatsleben und so und überhaupt.
00:47:51: Ich bin nicht käuflich.
00:47:52: Die moralische Polizei.
00:47:55: Und dann hast du die, die völlig verblendet sind, die sowas gesagt haben.
00:47:57: Die haben eine beste Freundin, kann das ruhig wissen.
00:47:59: Die weiß sowieso alles über mich.
00:48:01: Nein, weiß sie nicht.
00:48:03: Nein, weiß ich nicht.
00:48:04: Und du und ich, wir sind wirklich ... Du hast mir schon betrunken.
00:48:08: Irgendwelche Splitter aus dem Fuß gezogen und keine Ahnung was.
00:48:11: Wenn du morgen ankommen würdest, deswegen auch immer, das ist mir aber peinlich in Freundschaften, was peinlich.
00:48:16: Wenn du morgen ankommen würdest und sagen würdest, kommst du an meinen Oberern, ich komm da nicht.
00:48:22: Mach die Beine breiten, hol ich raus.
00:48:24: Juckt mich
00:48:24: null.
00:48:26: Also, das ist einfach ... Das möchte ich jetzt auch nicht unbedingt morgen machen, wenn es nicht sein muss.
00:48:30: Pass mal selber
00:48:31: drauf auf.
00:48:32: Hätte ich gar keine Handschuhe an und manchmal mach ich kommen.
00:48:36: Mir ist nichts peinlich in Freundschaften im eigentlichen Sinne.
00:48:39: Sollte es auch nicht sein.
00:48:40: Und ich finde auch nichts.
00:48:42: Du weißt, ich hab ja ... Als wir uns kennengelernt haben, warst du diejenige, die so ... Pins, Pins.
00:48:47: Und ich bin nackt durch die Wohnung gelaufen.
00:48:48: Und du hast dich immer noch hinter drei geschlossenen Türen umgezogen.
00:48:51: Dann machst du mittlerweile auch nicht mehr.
00:48:52: Weißt
00:48:52: du, das
00:48:54: ist so ... Das ist nicht das.
00:48:58: Trotzdem ... gibt es Dinge, die du nicht über mich weißt.
00:49:02: Und es gibt auch hundertprozentige Dinge, die ich über dich nicht weiß.
00:49:04: Garantiert.
00:49:04: Und auch gar nicht wissen musst.
00:49:06: Oder möchte.
00:49:07: Ja.
00:49:07: Also es gibt ... Ich weiß schon Dinge, über die ich dich wissen möchte, aber trotzdem weiß.
00:49:15: Ja.
00:49:16: Ganz sicher sogar.
00:49:17: Hast du so als Türstopper benutzt und so?
00:49:19: Du hast kurz nachdenken, ich weiß, was du meinst.
00:49:25: Ja, da war ein super Song snap.
00:49:29: Ich weiß genau, was die Leute jetzt denken.
00:49:35: Aber, ähm, ja, genau.
00:49:37: Und das ist auch, ich find das auch völlig korrekt in Ordnung.
00:49:40: Also, man muss nicht für die ganze Welt, also allen auch die besten Freunde und Partner und so, ein offenes Buch sein.
00:49:49: Also, es geht auch gar nicht.
00:49:51: Der Partner sowieso schon
00:49:51: mal nicht.
00:49:52: Ja, aber es ist auch so
00:49:53: ein bisschen, was muss noch irgendwie geheimlich, geheimnisvoll zu
00:49:56: sein.
00:49:56: Ja, genau, ne?
00:49:57: Und geheimnisvoll, ja.
00:50:00: Ich bin an mir das nichts Geheimnisvolles, aber...
00:50:04: Ja, an dir vielleicht nicht, aber an deinem Browserverlauf.
00:50:06: Dann bin ich mal ganz sicher.
00:50:10: Nun.
00:50:11: Lieber Freund, da ist es da,
00:50:12: wenn ich mir... Ja, aber ich finde, du kannst auch gar nicht.
00:50:20: Alleine schon dadurch, dass du nicht die Gedanken eines anderen Menschen lesen kannst.
00:50:26: Ohne was da richtig gut ist.
00:50:28: Was richtig gut, was nicht gut ist.
00:50:31: Das, also du kannst gar nicht so ehrlich sein, dass du alles eins zu eins, was du denkst, auch jemand anderem mitteilst.
00:50:40: Nee, du könntest ja auch, du könntest ja gar keine sozialen Kontakte führen.
00:50:44: Nee.
00:50:44: Also das
00:50:44: ist ja, was man auch manchmal einfach für entmüll denkt, der sich auch nie bewahrheitet.
00:50:50: Also das, das, nee, Gott sei Dank können wir nicht Gedanken lesen von anderen Menschen.
00:50:53: Ja.
00:50:55: Das ist ja auch, wie viel Geld müsste man dir bieten, damit dir dann die Leute einmal in den Kopf gucken dürfen.
00:51:04: Also Gedanken lesen.
00:51:06: Das ist, ich finde nämlich, weil Gedanken ist ja, du hast ja so ein Stream of Consciousness.
00:51:12: Du kannst ja manche Gedanken gar nicht aufhalten, so wie denk nicht an Rosa Elefanten.
00:51:16: Und alle denken sofort an Rosa Elefanten, weil du ja nicht, du kannst ja nicht im negativen denken.
00:51:22: Denk nicht an etwas.
00:51:24: Komm, ich will mal gemeinen.
00:51:25: Glaubst du, wir werden noch befreundet, wenn wir unsere Gedanken lesen könnten?
00:51:30: Ja, doch schon.
00:51:31: Schon, weil wir leidenschaften sind?
00:51:33: Ja,
00:51:34: doch, doch.
00:51:36: Ja, ich glaube auch.
00:51:37: Also vielleicht zwischendrin mit ein paar Brüchen.
00:51:40: Aber je nachdem, wie empfindlich man gerade ist.
00:51:43: Aber wir schmeißen es so auch schon viel an den Kopf.
00:51:45: Ja,
00:51:46: aber ich glaube auch, ich glaube auch, ich glaube auch.
00:51:50: Also so ... Keine Ahnung, was du über mich denkst, natürlich nicht.
00:51:54: Aber ich glaube, auch wenn man noch so... Würde man zumindest gerade noch so... Denkst du so schlimm über mich?
00:51:59: Ich habe eine stande Verachtung.
00:52:04: Eine stande Verachtung.
00:52:07: So schön.
00:52:10: Oh, ein schöner
00:52:11: Folgentitel.
00:52:12: Aber... Nee, aber ich glaube, die meisten Menschen hätten... Mit den meisten Menschen nichts mehr zu tun.
00:52:19: Also mit mir hätten viele
00:52:20: Menschen nichts mehr zu
00:52:21: tun.
00:52:21: Hab ich mir ganz sicher.
00:52:22: Ich
00:52:22: auch nicht.
00:52:26: Ich würde keinen einzigen Job behalten.
00:52:27: Du würdest keinen Job behalten.
00:52:28: Das stimmt.
00:52:29: Keine Chance.
00:52:30: Also, auf dem Weg nach Hause bei der Bahn würde es schon erschlagen werden dreimal.
00:52:35: Deswegen ist es gut, dass man seine Gedanken nicht in der Wolke hin, dass sich herzieht.
00:52:38: Ja, genau.
00:52:39: Und du kannst ja auch manche Gedanken, wie gesagt, nicht aufhalten.
00:52:42: Die kommen einfach, aber das ist mehr so ein Durchziehen.
00:52:45: Das bist nicht du unbedingt, was du denkst, sondern es zieht an dir vorbei wie, keine Ahnung, wie so ein Nebel.
00:52:57: Kannst es nicht aufhalten.
00:52:58: Da ist es und dann ist es wieder weg.
00:53:00: Aber wenn andere Leute diesen Gedanken trotzdem einmal gehört haben, denken sie, das ist dein bewusster Gedanken.
00:53:08: So denkst
00:53:09: du.
00:53:10: Immer.
00:53:11: Und dem ist ja nicht so.
00:53:13: So funktioniert Psyche.
00:53:15: Bewusstsein ja gar nicht.
00:53:17: Und du korrigierst dich, also ich korrigier mich ja ständig in jedem Gedanke.
00:53:21: Ich habe direkt einen Korrekturgedanke dahinter.
00:53:23: Ich bin auch der harte Over-Thinker.
00:53:24: Also Over-Thinking, Over-Thinking, Over-Thinking.
00:53:27: Das heißt natürlich korrigier ich mich auch ständig und ich habe ja auch dieses.
00:53:30: so darfst du nicht denken, so darfst du nicht.
00:53:32: Das sei ja auch ganz viel.
00:53:34: Was würde dir dein Kinopublikum jetzt gerade in deinem Leben entgegen brüllen?
00:53:42: Jetzt für diesen Moment?
00:53:44: Ja, für diesen Moment, wo du gerade in deinem Leben stehst.
00:53:46: Also jetzt nicht, ich muss mir kein großes Fass aufmachen, aber wenn du über nachdenken wachst, glaubst du, würde man dir gerade entgegenbrillen.
00:53:51: Abgesehen von höre auf so viel scheiß Geld auszugeben für Brett-Spiele.
00:53:55: Was willst du
00:53:55: sagen?
00:54:01: Krieg mal den Arsch hoch.
00:54:04: Vielleicht.
00:54:06: Für was?
00:54:06: Komm mal in Gang.
00:54:10: Generell.
00:54:11: Deine Lethargie kotzen mich an?
00:54:13: Ja.
00:54:15: Lass dein Leben nicht so an dir vorbeiziehen.
00:54:17: Oh, du musst aber viele suchen, das Publikum.
00:54:18: Ja.
00:54:20: Die drücken das ein bisschen anders aus.
00:54:24: Ja.
00:54:24: Das
00:54:24: ist schon worden.
00:54:25: So
00:54:25: ein intellektuelles Publikum, hat sie da.
00:54:28: Ja, ich glaube, das wäre so ... Das ... Ja, oder ... Nee, das ist Dinge, die ich jetzt hier nicht sagen kann.
00:54:40: Ah, okay.
00:54:41: Die du mir regelmäßig sagst.
00:54:42: Ja,
00:54:43: ich habe auch sofort einen Satz im Kopf.
00:54:48: Ja.
00:54:48: Und bei dir?
00:54:52: Was mir akut einfällt, abgesehen erst mal nicht aus dem Privatleben, weil da ist es wahrscheinlich in den Finger vom Trigger.
00:55:01: Aber ich glaube, deine Selbstzweifel nerven.
00:55:09: Und zwar... Also wenn es ein genervtes Publikum ist, sonst würden sie sagen, die sind unnötig.
00:55:16: Weil ich ja gerade, ich starte eine neue Tour und ich bin ja wahnsinnig kritisch und bin immer so, ich weiß nicht, ob das funktioniert, ob ich das kann und keine Ahnung was.
00:55:28: Und wenn ich in meinem Publikum sitzen würde, würde ich die Augen verdrehen und denken, es ist die verdammt noch mal fünfte Tour.
00:55:36: Die meisten Leute, die kommen oder viele Leute, haben Bock drauf.
00:55:41: Das ist schon witzig.
00:55:42: Ich habe offensichtlich, ich mache das beruflich seit über zehn Jahren sehr erfolgreich.
00:55:47: Ich werde schon nicht über Nacht verlernt haben.
00:55:49: Nichtsdestotrotz ist es so, dass ich eben, wenn ich was Neues anfange, mit den gleichen Zweifeln da hänge.
00:55:55: Also ich weiß mittlerweile, ich kriege das schon hin, ich kann improvisieren, ich kriege das, das wird geil.
00:56:00: Ich habe die Dramaturgie.
00:56:02: Ich bin natürlich besser als vor zehn Jahren, das ist auch gut so.
00:56:04: Weil, wow, da habe ich teilweise echt Dinge abgeliefert so.
00:56:09: Also, für meinen damaligen Stand auch gut, aber heute guck ich drauf und hab gesagt, oh je, das ist aber ganz schön schwierig, sich anzugucken.
00:56:15: Wie sah ich
00:56:16: da eigentlich aus?
00:56:17: Warum hat mir niemand gesagt, wie scheiß ich aussehe?
00:56:20: Auch so ein Ding, ne?
00:56:21: Aber, ähm, nee, ach, ich habe ja so ein krasses Imposter-Syndrom.
00:56:25: Also dieses, das ich immer denke, oh Gott, eines Tages werden sie alle merken, dass ich nichts kann.
00:56:29: Und damit gehe ich mir manchmal selber auf den Sack, weil es einen anderen Teil von mir gibt.
00:56:33: Ich glaube, das ist die ... Ich glaube, im letzten Podcast habe ich gesagt, diese Stimme, die ich im Kopf habe, die seit zwanzig Jahren konstant schreit, die berüllt auch so was sie, mein Gott, geh mir nicht auf den Sack damit, Alter, du kriegst das schon hin.
00:56:46: Und ich hab auf der einen Seite diese ... Ich hab ja eine gewisse Chutzpe, so.
00:56:51: Ich hab natürlich ... Ich weiß, dass ich was kann.
00:56:56: Und ich finde das auch gut, wenn Menschen wissen, dass sie was können.
00:56:59: Weil das ist auch wichtig.
00:57:01: Ich brauche dicke Eier, wenn ich auf die Bühne gehe.
00:57:04: Aber es gibt diesen Teil in mir, von dem ich das Gefühl habe, dass der nie erwachsen wird.
00:57:08: Der kommt halt nie von diesem Teppich im Wohnzimmer meiner Eltern, auf den ich stundenlang gestanden habe und mich anschreien lassen oder wo mir mir stundenlang erzählt hat, dass ich einfach irgendwie nichts bin und nichts kann.
00:57:20: Dieser Teil, der ist halt auch immer da.
00:57:23: Und jetzt bin ich dreiundvierzig und jetzt startet irgendwie die Grundam.
00:57:26: Und das ist auch, es wird auch alles so fett und es läuft.
00:57:29: Toll und wirklich wirklich witzig.
00:57:32: Und trotzdem denke ich so, ob das langt.
00:57:36: Und das, ich glaube, das wird mein Publikum gerade entgegen brüllen und sagen, mein Gott, ja doch.
00:57:43: Aber ich weiß
00:57:44: vielleicht, also dein Publikum denke ich jetzt vielleicht, weil du auch selbst davon genervt bist.
00:57:51: Aber würde dein Publikum dich nicht eher... Ja, du kannst das.
00:57:56: Wir glauben an dich.
00:57:58: Du machst das jetzt wieder.
00:58:00: Ja, meine Community und die Fans, ja, die tun das ja auch.
00:58:03: Die sitzen ja mit mir im selben Boot.
00:58:06: Wir gehen davon aus, dass mein Leben ist ein Film.
00:58:08: Und Random Person XY sitzt im Kino.
00:58:11: Und ist gerade so, ist Minute hundertzwölf.
00:58:14: Und ist jetzt so, ob sie es diesmal hinbekommt.
00:58:17: Und denkt so, oh Gott.
00:58:18: Weil so verdreht die Augen.
00:58:20: Wir müssen davon ausgehen, dass das Publikum, dass da sitzt, keinen emotionalen Kontakt zu dir.
00:58:23: Das guckt sich einfach nur ein Film an.
00:58:25: Ja,
00:58:25: aber du baust ja auch in einem Film Emotionalität zu den Charakteren auf.
00:58:29: Und wenn wir bei Minutehunderts, einundzwanzig sind, haben sie ja schon eine emotionale Bindung zu
00:58:34: dir auf.
00:58:34: Aber so funktioniert diese ganze Frage, Jan.
00:58:38: Dann ist es ja Manipulation.
00:58:40: Also dann hast du dein Publikum ja schon für dich gewonnen, weil du der Held bist in der Geschichte.
00:58:45: Aber Philipp ist auch der Trottel in der Geschichte.
00:58:47: Aber es gibt auch, egal wie charmant du den Hauptsatzsteller findest, wenn deine dumme Entscheidung trifft, dann bist du ja schon so, du denkst, oh, nicht in den Keller gehen.
00:58:56: Ja,
00:58:56: okay,
00:58:56: ja.
00:58:58: Also, ich hab das.
00:58:58: zum Beispiel, ich mochte das total gerne, aber in S, Stephen King's S, die Neuverfilmung, ich glaube, Teil zwei, hast du den gesehen?
00:59:04: Haben wir zusammen gesehen, wenn du sie fünf hast.
00:59:07: Da gibt's doch diese Szene.
00:59:09: Die gibt's auch ganz am Anfang, natürlich klar, als Dingsbums hier, wie heißt da?
00:59:14: Georgie, Georgie
00:59:15: in den Keller geht und so.
00:59:16: Und diese Keller-Szenen, wo du genau weißt, geh nicht in den Keller.
00:59:19: Geh nicht in den Keller.
00:59:21: Über
00:59:21: dem Wasser.
00:59:22: Und dann gehen wir mit dem Wasser und wo es dann da hockt und so weiter.
00:59:25: Geh nicht.
00:59:25: Oder wo?
00:59:26: in Teil zwei diese ältere Frau, guckt euch das mal an, falls ihr Bock habt, ob ihr auch noch filmt.
00:59:30: Ja, ja, ja, ja.
00:59:30: Stimfings-S, Neuverfilmung, supergeiler S, so.
00:59:33: Ähm, aber wo du in diesem Haus denkst, irgendwas ist hier komisch und du sitzt da, wir saßen im Kino und ich dachte, das ist natürlich hier was komisch.
00:59:40: Alles an der Eule ist komisch, weißt du?
00:59:42: Das wird so gleich ganz gruselig.
00:59:44: Diese Punkte meine
00:59:45: ich.
00:59:46: Und ich glaube,
00:59:46: ich glaube, das ... Das wäre was.
00:59:49: Und was sie mir auch entgegenbrullen, wäre ... Trink verfickt noch mal genug.
00:59:55: Trink endlich mehr.
00:59:56: Du weißt, es dir besser geht, wenn du mehr trinkst.
00:59:58: Trink endlich mehr.
00:59:59: Auf meine beste Freundin trinkt mehr.
01:00:01: Und sag, sie sind auch mehr trinken.
01:00:02: Nimm dein Scheiß Magnesium und die verdammten Elektrolyte.
01:00:05: Alter, wie schwierig kann es denn sein?
01:00:07: Das würden sie auf jeden Fall mir entgegenbrullen.
01:00:09: Trink noch mal.
01:00:10: Trink, trink was.
01:00:12: Ja.
01:00:12: Mir wird das gegen den G ins Bett.
01:00:15: G ins Bett.
01:00:16: Leg das Handy.
01:00:17: Ich hab den TikTok wieder zahliert jetzt.
01:00:20: Im Moment ist es gut.
01:00:22: Aber
01:00:23: alter, das würden sie mir auf jeden Fall ein Gegner haben.
01:00:26: Nein, es ist halb eins.
01:00:28: Nicht noch mal kurz auf TikTok.
01:00:29: Nein.
01:00:31: Leg das Handy weg.
01:00:32: Kurz auf TikTok.
01:00:33: Wir haben ja der erste Monat des Jahres durch.
01:00:36: Wie häufig ist dir dieses Jahr schon das Handy aufs Gesicht geknallt?
01:00:39: Noch gar nicht, tatsächlich.
01:00:41: Weil du auf der Seite liegst.
01:00:43: Nein,
01:00:44: weil ich neuerdings ... So gegen elf, schläfrig werde, stelle ich mir mein Handy auf so zwanzig Minuten, so Powernap, halb elf, um elf, ja, und dann schlafe ich halt ein und lasse das weiter, wenn der weckt, dann klingelt, lasse ich weiter klingeln, bin natürlich schon müde und schlafe dann bis halb drei auf der Couch und wechsle dann ins Bett.
01:01:08: Ich
01:01:09: sehe es wahrscheinlich zu naheliegend, aber ich mache mal das Publikum.
01:01:14: Warum?
01:01:16: Also, hey, du stellst dir nachts ... Ich hab mir mehrfach schon die Story gehört, weil ich schlafe immer auf den Sofa ein.
01:01:23: Gestern erst, weil ich auf dem Sofa saß und alles ausgemacht, um gegen ins Bett und dachte, wie schläft man auf dem Sofa ein?
01:01:30: Also, ich bin noch ... Ich
01:01:31: hätte keinen Bock aufzustellen.
01:01:32: Ich
01:01:32: bin noch nie einfach so auf dem Sofa eingeschlafen.
01:01:35: Das kann sein.
01:01:36: Das kann sein.
01:01:37: Aber ich bin immer nur auf dem Sofa eingeschlafen, wenn es muckelig war und ich die Augen zugemacht habe.
01:01:42: Ja, aber dann nicht um elf.
01:01:43: Geht auch ins Bett.
01:01:44: Nee, ich will eigentlich nur wieder wach genug werden, munter genug werden, damit ich weiterlesen kann.
01:01:53: Oder was auch immer.
01:01:54: Weil du stellst dir um elf im Wecker auf halb zwölf und denkst, jetzt lese ich noch bis drei?
01:01:59: Oder dass ihr auch folgt?
01:02:00: Ja,
01:02:00: oder bis halb eins oder so, noch so ein Stündchen.
01:02:04: Funktioniert nie.
01:02:06: Es funktioniert überrascht
01:02:07: selten.
01:02:08: Ja, wer hätte das denn jetzt gedacht?
01:02:11: Du hast jetzt auch schon wieder so kleine Augen.
01:02:12: Wann warst du gestern im Bett?
01:02:14: Nee, gestern war ich... Ich war nämlich klug.
01:02:17: Ich versuche es nämlich jetzt, dass ich nicht auf der Couch dann lese, sondern im Bett.
01:02:22: Weil wenn ich dann schlafen will und müde bin, dann bin ich gleich im Bett.
01:02:26: Ich hab auch manchmal einfach... Mindblowing.
01:02:28: Ja, ich weiß.
01:02:30: Manche Dinge muss ich halt auch noch lernen mit fast vierzig.
01:02:33: Aber... Wenn ich auf dem Sofa sitze und eingemuckelt bin, dann habe ich keinen Bock aufzustehen, weil dann muss ich noch mal ins Baar, dann muss ich mir den Mund zu kleben, dann muss ich... Ganz
01:02:45: maler Satz.
01:02:47: In der Zwischenzeit bin ich schon... Körper in genug Schwingung kommen.
01:02:51: Da muss ich
01:02:53: mich Kopf über ans ans Dreheres Kreuz hängen.
01:02:56: Es ist wirklich viel, das dann passiert in meinem Leben.
01:02:59: Was?
01:03:01: Nee, aber dann bin ich entweder munter oder mir ist zwischenzeitlich kalt geworden.
01:03:08: weil ich mich ja dann auch ein Kleider und dann ist es im Schlafzimmer sowieso kalt und dann ist es das ist und dann sitze ich vorher aber halt eingemuckelt in meinen Denk so ne, da will ich jetzt nicht raus.
01:03:20: Es ist so wie morgens aufstehen, wenn das Zimmer kalt ist und du möchtest noch weiter schlafen, du möchtest noch nicht aufstehen.
01:03:25: Das habe ich halt abends auch, nur dass ich halt nicht ins Bett gehen will.
01:03:28: Ich wäre gerne direkt im Bett.
01:03:30: Ich hab mir schon überlegt, ob ich mir ein Bett in zwei Ställe stelle.
01:03:33: Und dann schlafe ich halt da.
01:03:36: Dein Publikum an dieser Stelle, so was.
01:03:38: Wie gehen ... Gehen ein scheiß Bett
01:03:41: jetzt?
01:03:42: Schlag über das Handy aus der Hand.
01:03:43: Du stellst jetzt keinen Wecker, du gehst ins Bett.
01:03:45: Ja,
01:03:46: ja.
01:03:47: Okay.
01:03:48: Das wäre so ...
01:03:51: Falls die Leute Bock haben, schreib mich an.
01:03:53: Sag mir, was euch entgegengebohlt werden würde.
01:03:56: Die können wir auch sagen, die können wir natürlich alle sagen, ich würde für kein Geld der Welt, ja, ja, weiß ich, Gisela.
01:04:02: Das war nicht die Frage.
01:04:03: Die moralische Überlegenheit haben wir alle.
01:04:05: Aber
01:04:07: doch, was würde man?
01:04:07: Ist doch eine super Frage.
01:04:09: Das ist auch, wie gesagt, auf der Bühne ist das auch ein gutes Thema.
01:04:14: Ich würde sagen... Da machen wir zu.
01:04:17: Wenn jemand das mal irgendwie Bock hat, live zu erleben und ich kann das nur empfehlen.
01:04:20: Ich kann es nur empfehlen.
01:04:23: Dann holt euch ein Ticket, kommt sogar und dann überall, wo ihr Tickets bekommt.
01:04:27: Und ansonsten möchtest du noch was sagen.
01:04:30: Spontan jetzt, so?
01:04:30: Möchtest
01:04:31: du das schon mal an den Wecker stellen, damit du gleich auf dem Sofa einschlafen kannst?
01:04:34: Ja, da.
01:04:34: Da giss es.
01:04:37: Kein Fall, ich werde da stehen.
01:04:39: Nackt und nass.
01:04:41: Und Tropfen.
01:04:43: Es gelingt auch... Ja, nee.
01:04:45: Also Ponio vom Mittelfinger erscheint übrigens immer Donnersdachs überall da, wo ihr Podcast hören könnt.
01:04:50: Und ansonsten, ich freue mich auf nächste Woche, passt auf euch auf da draußen, seid gut zu euch und liebt euch und... vergisst nicht, euch um euch zu kümmern.
01:05:00: Trinkt genug.
01:05:01: Esst genug.
01:05:02: Nehmt eure Medikamente.
01:05:03: Schlaft
01:05:04: genug.
01:05:04: Schlaft genug.
01:05:06: Runter von Tiktok.
01:05:07: Nein, wir pennen nicht auf der Couch.
01:05:10: Nehmt Magnesium und eure Elektrolyte.
01:05:13: Und eure Medikamente, wenn ihr welche braucht?
01:05:15: Das auch, sagt ich ja gerade, als ich sagte, nimmt die Medikamente, meinte ich das.
01:05:18: Ach so.
01:05:18: Hast du das gesagt?
01:05:19: Ja, eigentlich, ich nuschel
01:05:21: einfach so, ist
01:05:22: okay.
01:05:23: Hört eurer besten Freundin ab und an mal zu, wenn sie was sagt.
01:05:26: Und ansonsten hören wir uns nächste Woche wieder.
01:05:29: Tschüss.
01:05:29: Tschüss.